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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1903. 
Im täglichen Gang zeigt der Dunstdruck auf See gegenüber dem unter 
Land für die‘ heißen Tagesstunden vor- und nachmittags einen um 0,2 mm 
höheren Stand; nach Sonnenuntergang nimmt derselbe über dem Lande noch 
mehr ab. Die tägliche Welle zeigt abends 8" eine Senkung von 0,5 mm. Das 
Gegenteil ist mit der relativen Feuchtigkeit der Luft der Fall: die höchsten 
Prozentsätze fallen in die Morgen- und Abendstunden. 
Bewölkung. 
Um eine Übersicht über die Form der Wolken und den Grad der Be- 
wölkung zu erhalten, sind die einzelnen Beobachtungen nach Prozenten berechnet 
worden. In der folgenden Zusammenstellung sind, wie bisher, die Zonen getrennt 
gehalten, ebenso die Jahreszeit von Dezember bis März und April bis November. 
Zu bemerken ist, daß der Prozentsatz für die „cumulus-Form“ die Bildung 
leichter weißer Wolken, wie solche der Tropengegend eigen sind und für die 
Bezeichnung „Klein cumulus“ gebräuchlich ist, zum größten Teil andeutet. 
1900—1902, 
4—92° N-Br., 178°—177° O-Lg. 
Monate 
Wolkenform, 
Ob. cir. | Unt. eir. | 
0/6 0a 
str. | cum. 
0/9 0/9 
nimb. 
0 
klar | 
0a 
Pawölkun 8. 
1/s bed. |ganz bed. 
0% 0/9 
1/s bed. | 
0% 
Dez.—März 1 15,7 | 05 | 47 | 684 | 15,7 | 17 | 25,7 | 508 | 228 
April—Nov..| 16,8 | 55 | so | en? 7,0 21 | 457 | 3389 | 18,3 
Zahl der Einzelbeobachtungen 1670. 
2—0° N-Br., 173°—177° O-Lg. 
Dez.—März .| 15,1 | 1,1 2,7 75,4 | 5,7 1,3 | 50,1 | 30,3 | 18,3 
April—Nov..| 16,2 2,1 3,5 74,8 3,4 44 56,4 25,8 8,1 
Zahl der Einzelbeobachtungen 2074. 
0—2° S-Br., 173°—177° O-Lg. 
Dez.—März .| 16,8 6,1 3,2 58,5 15,4 5,0 | 33,7 35,0 | 26,3 
Non] 20,2 | 2,2 | 2,5 74,2 | 1,0 | 4,2 58,5 | 28,6 8,7 
Zahl der Einzelbeobachtungen 1327, 
Wenn man die Regenfälle für die einzelnen Monate und für das ganze 
Gebiet der Gilbert-Inseln zusammenstellt, so ergibt sich, daß in der Zeit des 
Nordwestmonsuns (Dezember bis März) die schwereren Regenfälle sich fast 
gleichmäßig verteilen, die gleiche Zahl fällt auch noch auf den Monat April, 
der jedoch wie Mai und Juni schon leichtere Regenfälle aufweist. Eine Steigerung 
tritt wieder im Juli und August ein. Diese sogenannte kleine Regenperiode 
weist aber keine schweren oder andauernden Regenfälle auf. Der trockenste 
Monat ist der Oktober und im Anschluß an diesen September und November. 
Die folgende Aufstellung soll gleichzeitig eine Übersicht über die 
elektrischen Entladungen geben und über die Richtung, in welcher diese beob- 
achtet wurden. 
Monate 
Januar ...... 
Februar .... 
März ...... 
April... ... 
Mai. ...... 
Juni ...... 
Juli. ...... 
August ....-. 
September ... 
Oktober .... 
November ... 
Dezember ... 
Anzahl der| 
Regenfälle 
25 
36 
32 
23 
» 
25 
39 
4“ 
LP 
21 
Da 
11,0 
11,4 | 
10,1 
10,4 | 
7,2 
7,9 
12,3 
12,8 
2,8 
6 
2.8 
9.7 
x 7 
_______ Blitzen 
wolalsal! s lsw!' w /'nw 
Donner 
x 
4 
= izis 
| 
. | 
(Fortsetzung und Schluß folgt.)
	        
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