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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

304 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1903, 
befindet sich ein kleinerer Wasserfall „Narurunguta“. Zwischen diesem und 
dem nächsten großen Wasserfall springt die Küste etwas vor und bildet hier 
die Huk Pokolomä. 
Malaulau, ein großer Wasserfall mit gutem trinkbaren Wasser. Der- 
selbe ist aber wegen des vorgelagerten Riffes und Mangrovensumpfes schwer 
zugänglich. Die Huk südlich von dem Wasserfall heißt Ronovirüa, 
Ungefähr 3900 m südlich vom Malaulau befindet sich wieder ein kleinerer 
Wasserfall der Tabumbulangati, dessen Wasser ebenfalls trinkbar ist. 
Wunasale, ein kleiner Fluß, der aus Mangroven kommt und mit Booten 
nicht befahrbar ist. 
Tamububuülu, kleiner Fluß, etwa 1200 m südlich vom Wunasale. Das 
Wasser ist nicht trinkbar. 
Tandugulairima, ein kleiner Fluß etwa 600 m südlich vom Tamubübülu. 
Er ist mit Booten nicht befahrbar, und das Wasser ist zum Trinken nicht zu 
brauchen. 
Rangombö6li ist eine kleine etwa 300m breite und 400 m lange Halbinsel. 
Südlich derselben mündet der Fluß Tavanakoko mit flachem steinigen 
Grund. „Ein Befahren desselben mit Booten ist wegen der überliegenden Baum- 
stämme und Stromschnellen nicht möglich. 
Von Mäthiu bis Rangomböli ist die Küste durchweg mit Mangroven 
bewachsen und sumpfig. Südlich von Rangomböli dagegen findet sich flacher 
weißer Sandstrand, der schon von weitem gut sichtbar ist. 
Pondo, ein flaches vorspringendes Kap, weißer Sandstrand und dahinter 
hohe Laubbäume. 
Bei Pondo biegt die Küste scharf nach Ostnordost und verläuft in dieser 
Richtung etwa 1000 m. 
Auf dieser Strecke mündet ein kleiner Fluß, Raturusuru, der ein Abfluß 
einer binnenlands gelegenen Lagune ist. Dann biegt die Küste wieder nach 
Südsüdost um und bildet zuerst einen flachen Bogen, Die am weitesten vor- 
springende Stelle heißt Wirawira. Bevor die Küste umbiegt, findet sich die 
Niederlassung Pondo, einem Weißen gehörig, der hier den Busch abholzt und 
eine Kokosnußplantage anzulegen im Begriff ist. Die Häuser sind schon, wenn 
man von Süden kommt, von weitem sichtbar, während sie von Norden durch 
das Kap Pondo verdeckt werden. 
Wunatirisiri, ein kleiner Fluß südlich von Wirawira, der wegen über- 
liegender Baumstämme nicht passierbar ist. Das Wasser ist nicht frinkbar. 
Von der Mündung des Wunatirisiri verläuft die Küste in fast gerader Linie 
südsüdöstlich etwa 3600 m bis zum Kap Wunambere. Auf !/s der Strecke 
mündet der Marimarit, der mit Booten nicht befahrbar ist. Das Wasser ist 
zum Trinken nicht zu benutzen. Von Wunambere läuft die Küste zuerst etwa 
1200 m in östlicher Richtung und biegt dann nach Südsüdost um. Diese Strecke 
ist 460 m lang, und am Ende derselben mündet der Marawo, welcher eher als 
Lagune mit zwei kleinen Zuflüssen zu bezeichnen ist. 
Von der Mündung des Marawo verläuft die Küste 9,5 Sm in rechtweisend 
südlicher Richtung bis zur Huk Molua, und auf dieser Strecke münden drei 
große Flüsse. An den Mündungen der Flüsse liegen Sandbarren, die aber beim 
Sambai mit flachgehenden Booten passiert werden können. Bis zur Mündung 
des Torriu liegen breite Riffe vor der Küste, während südlich derselben flacher 
Sandstrand beginnt, so daß man auch mit tiefgehbenden Booten überall landen 
kann. Die Küste ist verhältnismäßig flach, und erst das Hinterland ist bergig. 
Die Flußmündungen markieren sich hier sehr gut durch die an denselben 
wachsenden Kasuarinen, die überall zu finden sind, wo Sumpf oder feuchte 
Niederung ist. Auf 4° 40’ 8-Br. mündet der Sambai. Derselbe hat eine breite 
Einfahrt, und man kann bei Hochwasser mit Booten bis zu 1m Tiefgang die- 
selbe passieren. An beiden Ufern findet sich Sumpfland. Die Grenze der 
Schiffbarkeit ist wegen zu großer Länge des Flusses nicht festgestellt worden. 
Im Flusse läuft wenig Strom, so daß er auch mit kleinen Ruderbooten bequem 
befahren werden kann. Im Umkreise des Flusses wurden keine Spuren von 
Eingeborenen gefunden. Das Wasser ist nicht trinkbar. 
Wunangamata, ein breiter Fluß, welcher etwa 1200 m südlich vom 
Sambai mündet. Derselbe enthält stinkendes Mudwasser und sumpfige Ufer.
	        
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