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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

Kleinere Mitteilungen. 
269 
742,9 mm d. i. seit 5" 152 um etwa 6 mm gesunken, zur. selben Zeit wurde die 
Luft trübe, es begann zu regnen, und das Barometer fing an, schneller zu sinken, 
Luftdruck und Windrichtung ergeben sich aus der folgenden. Tabelle: 
Zeit 
1902 
4. IX. ObN 
3h 
‚b » 
5h 
6h 
7b, 
3b 
2b 
5. IX. 1bV 
ih 40min 
Ib 45min 
2b 
2h 45min | 
Luftdruck 
mm 
751,5 
49,9 
48,9 
48,1 
47,9 
47,9 
48,0 
14,8 
43,6 
42,9 
12,6 
42,0 
41,7 
Wind 
30 —5 
30 4—5 
So 5—7 
0SO 7—8 
0SO 6—7 
DSO 6 
SO 5—6 
0zS 5—6 
0zS 6—8 
0zS 7—9 |. 
0zS 7—9 
SO‘ 8—10 ! 
so 8-—10 
5. IX. 
Zeit 
1902 
ı Luftdruck 
mm 
ah 
7h 
N 15min 
N 30min ) 
h 
n 20min ' 
' 30min | 
45min | 
15mi 
n m 
m 40min 
7b 
ah 
5,7% 
39,0 
37,7 
38,7 
39,7 
40,7 
ALS 
Zu 
6a 
or. 
‘nu 
42,5 
(4,5 
Wind 
8z0O 8-—10 
5z0 9—11 
SzO 9—11 
SzW 8—10 
SSW 8— 
SWzS 7—1 
IWW 6—8 
6—7 
6—7 
z 5—7 
SWzS 5—6 
S5SWzW b—6 
SWzZzW 5-—6 
Während demnach seit den ersten Nachmittagsstunden sich der Wind 
stets in ostsüdöst- bis südöstlicher Richtung gehalten hatte, trat um 3" nachts 
eine ausgeprägte Änderung der Windrichtung nach Süden zu ein, so daß sich 
hieraus eine Fortbewegung des Zentrums vor dem Schiff vorbei in nördlicher 
Richtung mit Gewißheit ergab. 
Der niedrigste Barometerstand wurde um 3* 30=in V erreicht, von welcher 
Zeit an das Barometer verhältnismäßig schnell wieder stieg. 
Um 3 15in V war beigedreht worden und mit den Umdrehungen für 
etwa 6 Sm Fahrt mit südwest- bis westsüdwestlichem Kurse immer ungefähr 
vier Strich zum Winde gedampft. Die See war hoch und merkwürdig kurz. 
Wie die Erfahrungen schon 
bei anderen Schiffen mit der aus- 
gebuchteten Bugform gezeigt, er- 
wies sich auch hier, dafs die See 
nach dem Erklettern der Bord- 
wand an der Reling jedesmal zu 
Gischt verwehte. 
Während des dreistündigen 
Beidrehens wurde das Schiff etwa 
14 Sm in nordnordöstlicher Rich- 
tung, teils durch Wind und See, 
teils wohl auch durch den an 
der Küste von Tsushima entlang 
setzenden Kurosivo versetzt. 
Die nach der Regel des 
Kommandanten Fournier‘) er- 
mittelten Entfernungen und Rich- 
tungen der Taifunmitte sind die 
folgenden: 
4./9. 5 N SWzW 70 Sm ab, 
12° nachts SWzW 585m ab. 
5./9. 3% 30=—inV W1/AN 32 Sm ab. 
Nach einer durchdas Kom- 
mando S. M. S. „Thetis“ von 
dem Observatorium Zikawei ein- 
gegangenen Beschreibung der 
Bahn des Taifuns stimmt die 
erwähnte Rechnung angenähert; 
jedenfalls sind die Resultate der 
Richtungen und Entfernungen für 
‘ Chevali 
Ostens“. 2 Ins Mer „Typhons 1892“, S. 75 u. ff, und Bergholz, „Die Orkane des fernen
	        
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