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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

Erdmagnetische Beobachtungen im deutschen Küstengebiete und in den dentschen Schutzgebieten, 207 
Bericht der Deutschen Seewarte über die Ergebnisse der erd- 
magnetischen Beobachtungen in dem deutschen Küstengebiete 
und in den deutschen Schutzgebieten während des Jahres 1902 
nebst Nachtrag für das Jahr 1901. 
Vorbemerkung. 
Die Deklinationsbeobachtungen in diesem Berichte aus dem Nord- und 
Ostseegebiet sind nach der für Wilhelmshaven ermittelten Periode (vgl. „Ann. 
d. Hydr. etc.“ 1893, S. 1) auf das Tagesmittel reduziert worden. 
J. Hamburg. 
Die Ergebnisse der im vorigen Bericht („Ann. d. Hydr. etc.“ 1902, S. 295) 
erwähnten Beobachtungen, die der Beamte des Königlichen preufsischen Ob- 
servatoriums in Potsdam, Herr Dr. Edler, am Diebsteich in Eimsbüttel 1901 
(53° 34,1‘ N-Br. 9° 57,0‘ O-Lg.) gemacht hat, liegen nunmehr vor. Es ergab sich: 
Westliche Deklination 
auf Tagesmittel Nördliche 
Datum. M. O0. Z. beobachtet reduziert. Horizontal-Intensität, Inklination. 
1901 August 13, 4b 05minN 11° 22,13‘ 11° 20,17’ 
wanst 18. SE Shin N 11° 20.15 11° 20.64 0,18268 c. g.s. E. 67° 30,25 
Die Unterschiede gegen Potsdam betragen in der 
Westl. Deklination: 41° 29,97’ Horizontal-Intensität: — 0,00600 e, g.s. E. Inklination: + 1° 0,08’. 
Lälst man diese Werte der Elemente für die Epoche 1901,6 gelten, so 
ergeben sich für die jährlichen Anderungen der drei Elemente: 
— Deklination, Horizontal-Intensität, Inklination, 
seit 1895,5 . .. — 3,66' + 0,00042 c. g. s. E. — 92,30’ 
seit 1891,55. . . — 4.29 —+ 0,00032 €. g. 8. E. — 1,84 
Im Jahr 1902 fand an demselben Beobachtungsort Herr Dr. Heidke 
unter Anleitung des Direktors der Deutschen Seewarte, Geheimrats v. Neumayer 
am 4, September die auf Tagesmittel reduzierte westliche Deklination == 11° 25,4‘ 
und am 24, September 11° 24,0‘, Werte, die einige Minuten zu grofs erscheinen. 
im Kompalsobservatorium der Deutschen Seewarte (53° 32,8‘ N-Br. 
9° 58,7‘ O-Lg.) beobachtete Dr. Heidke an 7 Tagen im Juli 1902 die Deklination 
in den frühen Morgenstunden vor dem Beginn des elektrischen Bahnbetriebes. 
Diese Beobachtungen ergaben, auf Tagesmittel reduziert, am 
Juli: 7. 8. 18, 15. 16. 17. 21, Mittel. 
Westl. Deklination: 11° 15,6‘ 14,8‘ 17,0 166‘ 165' 178° 17,9 11° 16,59 
Das Mittel ergäbe, mit der Beobachtung von Dr. Edler verglichen, eine 
jährliche Abnahme von 4,16‘ gegen das Vorjahr und von 3,71‘ gegen 1895,5. 
N. Flensburg. 
(54° 47' N-Br. 9° 26‘ O-Lg.) 
” Westliche Deklination 
‘9 32,1 
33,6 
30,3‘ 
33,9 
30,9 
31,4 
31,2 
33,4 
32,9’ 
34,9 
33,0 
A 
Jahresmittel 11° 32,46‘. 
Die Monatsmittel sind aus einer geringeren Anzahl von KEinzelbeob- 
achtungen als in den früheren Jahren abgeleitet. Die Abnahme der westlichen 
Deklination gegen das Vorjahr beträgt 3,15‘. 
Beohachter: Pheiffer. 
Nördliche Inklination
	        
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