198 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1903.
Richtungsbeobachtungen (die verhältnismäfsig wenigen als „umlaufend“ bezeich-
neten Daten sind ausgeschlossen worden) der Zahl und Art nach geordnet und
ihr prozentuales Verhältnis auf den Kompafsstrichen der 16teiligen Wind-
rose abgetragen (Fig. 2),') während das Verhältnis der Windstillen durch den
Radius des um den Schnittpunkt geschlagenen kleinen Kreises zum Ausdruck
gebracht worden ist.
Die diesem Schema zu Grunde liegenden Windaummen und ihr Prozent-
verhältnis sind die folgenden:
Le > IE 5
515 6|=|E E12)E
8/2 |£|° |8]algl-|5|E @ =
Summen ! 194 123 | 477 | 304 I21lı918l10911 538 1589. 439 1650| 420 | 419 54 | 133 | 60 | 13 10543
Prozente | n8| 12 | 45| 2,9 10,6) 18,2/ 10,3 5,1 15,1! 4,2115,6; 40] 40! 0,5: 1,31 0,6 0.1] 100
Von der Wiedergabe der einzelnen Jahressummen habe ich hier abgesehen,
doch sei bemerkt, dafs dieselben innerhalb der Beobachtungszeit im allgemeinen
eine recht gute Übereinstimmung ihres Verhältnisses zeigen. Bemerkenswert
ist die sehr geringe Anzahl der Windstillen. Vielleicht dürfte ihr Zurücktreten
durch die Lage der Beobachtungstermine zu erklären sein.
Bemerkenswert ist die jährliche Verteilung der Windrichtungen. Es
hat sich zur Veranschaulichung derselben als zweckmäfsig erwiesen, die
16 Richtungen des ursprünglichen Schemas auf die acht Hauptrichtungen in
der üblichen Weise zu reduzieren, wodurch das Gesetz der herrschenden Wind-
richtung übersichtlicher wird. Das Ergebnis dieser Berechnung ist das folgende:
Tabelle IV.?)
Häufigkeit der Winde zu Apia. 1390—1899.
Auf die 8teilige Windrose reduziert.
Prozente der Beobachtungen.
Monat
N |
xa'alsals
SW
ww
NW | Stille
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August |
September |
Oktober}
November | 29 ' 48 | 211! 209 m4| 236! 851 18] 0
Dezember HH 178 | 150 | 15,9 | 222 | 11,9 | 4,4 | 0
Jahr | 28 | 66 [2111| 219] 192] 197] 72| 18 | 01
ler! 0
1) Die Einteilung der Winde in 16 Richtungen ist hier gewählt worden, um das starke
Hervortreten der Richtung OSO zu kennzeichnen, während die anderen Zwischenstriche gegen die
benachbarten Hauptstriche zurücktreten,
2) Die Luvseiten sind durch fette Schrift hervorgehnben.