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Full text : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

182 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1903.

Stat.

Bork.
Wilhb.
Keit.
Ham.

Kiel
Wust,
Swin,
Rüg. |
Neuf. |
Mem.

Stat.

Bork.]
Wilh,
Keit,
Ham. | €
Kiel
Wust,
Swin.
Rüg.
Nenf.
Mem.

Niederschlag, mm

Zahl der Tage

Windgeschwindigkeit

zz E Kan Ss
ta vom A
za) 8 as

mit Nieder- =
j_ schlag > .
0,2 1.05,010,0

jeiter,| trübe
mittl. | mittl.
Bow. | Bew.
<2 : 8

Meter pro Sek.
Mittel] Abw. [Storm

Datum der Tage
mit Sturm

20| 5] 28112 4 18
15! 33| 494+11| 8! 9.
17 14| 311—13 | 6 14.10,
97| 45 82435118 8.119
35| 34| 69 25112) 8.116 12
29| 8| 37|+14]14| 8.110| 8
22 27 49 +20 [11 a1. lı9 12;
18) 81| 49 +20 14 | 1611|
18! 16/ 34-11 .11| 12. 18| 7,
33! 31) 64437 110 21.121114| 5°

1.0

7,4
8,0
81

+3,5: 161/2 11.7.8.12.21.23.-25.27.
4-1,1/ 121/2 7.8.12.14.20 21.23.27.
+3,11 ? 2. 7.8.10. 12. 13. 20.-25. 27.
+30 12 7.8.11.12.14.19.-21.28.-27,
+2,5' 12 \|7.8.10.-12.20.-24,27,
+18 12 |7.8.11.-18. 20. 21. 24. 27.
41,9 101/ 7.8.12.13. 20.-24, 27.

LU
9

nn

7,9
1,2
6,7

6
ı 03
1| | 21
olo! 2

An

17

58 | —
87 | —

—_ (12. 24.)
12(?) 8.11.13.16,20 22.24.
12(?); 8-18. 17. 20.-24,

Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage)

| Mittl. Windstärke
 (Beaufort)

|

© 9 © ol I nn
| z| | | | |
a9 |E „89|8|32

kl

S

1
IseinelsbV '2bN 1 EbN

9

0
0
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Ei

2
7
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0
C

x
A

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25
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23
10
99.

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Ar
21

a
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A

G
N

4,6
3,9
3,9
8,7

5,0
4
42

4,3
4,5
4,8
3,6

AR

Ad
„aß 4,19 #
„6 7 1521| © 8, 5 9
„2 1 6,28 8 8/23) 11| 3
0: 5 2. 3710; 18} 8| 13’ 21 7
"= ”-nterungen zu der Tabelle vgl. diese Annalen Heft III, S. 133f.

Fr

3.1
4,9
3,9

4,0
4,9
4,2

Fr

4,1
3,9
5.0

2

4,4
4,5

4,2
3,9
4,8

Wegen

Der Monat Februar liefs viele tiefe Depressionen über Nordeuropa in
östlichen Richtungen hinwegschreiten und ihren Einflufs wechselnd weit südwärts
über Kontinentaleuropa erstrecken, hier mit der Herrschaft von Hochdruckyebieten
 in steter Abwechselung, die regelmäfsig und zum Teil von großer
Intensität, im Rücken der Depressionen nach kurzem Zurücktreten wieder vordrangen.
 Das Barometer zeigte daher eine ungewöhnlich grofse Veränderlichkeit
der Höhe der Quecksilbersäule,
Die Wetterlage führte an der Küste ganz überwiegend Winde aus dem
Südwestquadranten herbei, während Winde aus NNO bis SO nur vereinzelt auftraten.
 Entsprechend zeichnete sich der Monat in seinen Mittelwerten durch
hohe Temperatur, um 3 bis 4° über dem vieljährigen Mittel, aus. Der mittlere
Luftdruck war im Westen etwas zu hoch, im Osten zu niedrig und im Durchschnitt
 nahezu normal, wie die mittlere Bewölkung, doch waren deren Abweichungen
 unregelmäfsig verteilt. Die Niederschlagsmengen waren meist zu
grofs, besonders aber zeichnete sich durch grofse Werte neben der Temperatur
die registrierte Windgeschwindigkeit aus, deren Mittelwerte um den grofen
Betrag von 2 bis 3 m in der Sekunde die vieljährigen Mittel überstiegen.
Der Februar brachte häufig und lang anhaltend stürmische Winde und
vielfach schwere Stürme aus westlichen Richtungen: aus dem Südwestquadranten,
in der Nacht zum 8. an der westdeutschen Küste einsetzend, am 8. an der ganzen
Küste und noch am 9, (aus dem Nordwestquadranten) an der preufsischen Küste;
vielfach in der Nacht zum Il. einsetzend, am Il. bis 13. meist aus dem Nordwestquadranten
 an der ganzen Küste, wie noch am 14. von neuem auffrischend an
der Nordsee; am 20. und zum Teil seit der vorhergehenden Nacht bis zum 24.
täglich an der ganzen Küste aus westlichen Richtungen, mehrfach recht- und
zurückdrehend, und am 27. aus dem Südwestquadranten an der Nordsee. Während
der letzten langen Sturmperiode, seit dem 19., herrschten auf vielen Stationen
an fünf bis sieben Tagen nacheinander stürmische Winde. Ganz besonders
häufig und scharf trat das Auffrischen der Stürme in der Nacht hervor.
            
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