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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1902, 
Man entnehme aus J. Ebsen’s Azimut-Tabellen mittels Breite, Deklination 
and Stundenwinkel das Azimut auf 1° genau 
W. Az, N86°0. 
und verwandle die © Höhe durch Anbringen der Gesammtkorrektion in 
& Höhe. 
Oh 33° 44 
Ges, Korr, + 9 
{Jh 383° 58 
Nun reducire man mit dem Apparat die € h auf den Bestecksort folgender- 
mafsen: (Versegelt wurde von Beobachtung bis Mittag rw. N 18° O0 = 39 Sm.) 
Man stelle den Arm III auf N 18° O und den Arm I auf N 86° O, stelle 
dann das kleine Lineal i so ein, dafs die innere Seite die Eintheilung des Armes III 
in 39 schneidet; (benutze eventuell, wie hier, !/a Mafsstab) lese von Arm I 
die Reduction ab (in diesem Falle 7,3, da *'/s Mafsstab angenommen 14,6). 
Reduktion =— 14,6, diese ist zur Höhe zu addiren, da durch die Versegelung 
der Schiffsort dem Gestirn näher gekommen ist. 
<h 33° 58 
Red. + 14,6! 
h 84° 7,6 
Man berechne aus Stundenwinkel und © Deklination die Höhe für die 
Bestecksbreite. 
Sehr praktisch ist die bei der Kaiserlichen Marine gebrauchte Formel: 
sinh = cos (pg—d)-cosx. cos x findet man folgendermafsen: 
SeMYX = semvt + cos @ + cos d + sec (p — d) 
3h 48min 178 semv 9,35831 
14° 12° N cos 9,98652 
10° 42’ N cos 9,99238 
8398300 sec 0,00081 
3b 42min 336 semv 9,33802 
h — 84° 174 
Nun vergleiche man die reducirte Höhe = h mit der berechneten = h‘ 
h = 34° 76 
bh = 34° 17,4 
u=h-—h = 9,8' 
und bringe den Unterschied, da h«<h‘, entgegengesetzt auf der Peilungs- 
linie an und stelle das Führungsstück mit der inneren Seite des kleinen Lineals 
auf 9,8‘ ein. Die 1. Standlinie ist konstruirt, wobei sofort ersichtlich, dafs der 
Schiffsort westlicher als das Besteck wird. 
Man berechne aus der Bestecksbreite die Meridianhöhe H’ 
Breite 14° 12‘ N © Dekl. + 10° 39‘ 39“ 
C Dekl. 10° 838‘ N 1,7:521 — 129" 
M.Z.D. 3°34# N © Dekl. + 10° 38‘ 10° 
H' 86° 26' S 
Das wahre Azimut ist = 8. 
Gesammtkorrektion für etwa 86° ist = + 10%. 
Da die Abweichung, wie nach der Standlinie ersichtlich, zwischen 
8‘ und 12‘ liegen wird, stelle man sich folgende Tabelle auf: 
Bei 14° Breite: Abw. Lg.-U. 
8 = 82 
9 = 933 
10’ = 10,3‘ 
1 = 11,8 
Nun bleibt für die Bestimmung des Schiffsortes nur noch die Beobachtung 
der © Meridianpassage übrig: 
OD 86° 25 
Ges, Korr. + 10 
H 86° 835 
Man vergleiche H mit H': 
H = 86° 35 
_ H = 86° 26 
a a
	        
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