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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1902. 
mischen Nebelmassen gewinnen, über: deren Existenz uns die Anwendung der 
kurzbrennweiten, äufserst lichtstarken photographischen Objektive in der Himmels- 
photographie erst in dem letzten Jahrzehnt Aufschlufs gegeben hat. Jedoch 
mufs hierbei gleich darauf hingewiesen werden, dafs sich der praktischen 
Durchführung dieses Gedankens noch eine Reihe von Schwierigkeiten entgegen- 
stellen, welche hier jedoch nicht erörtert werden sollen. 
Ueberhaupt würde es zu weit führen, alle die Perspektiven, welche sich 
durch die Anwendung des Stereocomparators eröffnen, an diesem Orte weiter aus- 
zuführen und auch kritisch zu beleuchten. Es handelt sich ja vorerst auch nur 
darum, das Interesse weiterer Kreise für die hohe Bedeutung der stereoskopischen 
Mefsmethode zu wecken. 
{Indem ich mir vorbehalte, auf die neuesten Fortschritte auf diesem Gebiete, 
insbesondere auch auf die Verwerthung des Stereocomparators für Zwecke der 
Küstenaufnahmen, gelegentlich zurückzukommen, füge ich nur noch zur Ermög- 
lichung eines näheren Studiums der ganzen Sache eine Zusammenstellung der 
hauptsächlichsten, bisher über den Gegenstand vorhandenen Litteratur bei. 
Litteratur-Verzeichnifs. 
S. Czapski: „Ueber neue Arten von Fernrohren für den Handgebrauch,“ Berlin 1895, 
Carl Zeifs, Optische Werkstätte, Jena: Kataloge über die vorerwähnten Ferarohre. 
Desgl.: „Prospect über den stereoskopischen Entfernungsmesser.“ Jena. 
Desgl.: „Gebrauchsanweisung für den stereoskopischen Entfernungsmesser 8 fach.“ 
Desgl.: „Gebrauchsanweisung für den stereoskopischen Entfernungsmesser 23 fach.“ 
„Patentschrift über den Zeifsschen Entfernungsmesser D. R. P. No. 82 571.“ 
C. Pulfrich: „Ueber den von der Firma Carl Zeifs in Jena hergestellten Stereoskopischen 
Entfernungsmesser,“ (Vortrag, gehalten auf der Naturforscher-Versammlung in München am 19. Septem- 
ber 1899.) „Phys. Zeitschr.“, 1899, No. 9 vom 25. November. Leipzig. 
E. Hering: „Ueber die Grenzen der Sehschärfe.“ Ber, d. math. phys. Cl. d. Kgl. Sächs, Ges. d. 
Wiss. zu Leipzig (4. Dez. 1899). 
L. Heine: „Sebschärfe und Tiefenwahrnehmung,“ v. Graefe’s Archiv f. Ophthalmologie. LI. Bd,, 
p. 146, 1900. 
Wülfing: „Ueber den kleinsten Gesichtswinkel.“ „Zeitschr. für Biol.“, neue Folge, Bd. XI, S. 199. 
F, Becker: „Ueber Relief-Fernrohre und Entfernungsmesser von Carl Zeifs.“ „Schweizerische 
Zeitschr. für Artillerie und Genie.“* 1900, No. 10. Frauenfeld, 
O. Hecker: „Ueber die Beurtheilung der Raumtiefe und den stereoskopischen Entfernungs- 
messer von Zeifs-Jena.“ „Zeitschr. f. Vermessungswesen“, 1901, Heft 3. Stuttgart. 
C, Pulfri SE „Ueber einige stereoskopische Versuche.“ „Zeitschr. f. Instr.-Kunde“, 1901, Heft 8. 
erlin. * 
C. Pulfrich: „Ueber eine Prüfungstafel für stereoskopisches Sehen.“ „Zeitschr. f, Instr.-Kunde“, 
1901, Heft 9. Berlin. 
Max Wolf: „Die Verwendung des Stereocomparators in der Astronomie.“ „Astron, Nachr.“, 
Bad. 157, S. 81, 1901, November. Kiel. 
W. Förster: „Die Anwendung des stereoskopischen Princips auf die Himmels-Erscheinungen.“ 
„Mitth. d. Ver. v. Freunden d. Astr. u. kosm. Phys,“ XI. p. 104. 
C. Pulfrich: „Ueber neuere Anwendungen der Stereoskopie und über einen hierfür bestimmten 
Stereo-Komparator.“ (Erweiterung des in Hamburg auf der Naturforscher - Versammlung 
am 21. Sept. 1901 gehaltenen Vortrages.) „Zeitschr. f. Instr.-Kunde“, 1902, Heft 3, 5, 6 
‘noch nicht beendet). Berlin.
	        
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