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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

Börgen, C. Anwendung der Thomsonschen Sumner-Tafeln zur Ermittelung der Gestirnshöhe. 34] 
HI. Columne a = 39°, b = 70,80°; h' = 14° 48,2’ 180° — A' = 40° 37 ah ; 
+30 ar 5 048 
ih= —221 4A ={* 9 at . 
ng a ke, dA 
bh = 14 26.1 180° — A = 40 14 7 = + 066 
iA _ v0 
Die russische Tafel giebt h = 14° 26,0‘, 180° — A — 40° 13,6‘, die loga- 
rithmische Rechnung. h == 14° 25,6%, 180° —A = 40" 12,9% U 
Beispiel 4. Gegeben: = 34° 31‘S, d = 60° 25,0‘ S, t == 5t 55 13° 
= 88° 48,2‘; vo und d gleichnamig. 
I. Columne a = 29°: d=60°25,0' 1‘ = 79° 10,4' b= 6° 5 
— t=88 482 = 34 31 
dt =+9 378 g+b= 4 36 g+b<90°,also A >90° 
= +577,8 90 
BB = 4 . . 
{I Columne a = 29°, b = 494°: h' = 34°41,4 180°-— A’ =— 36° 8 dh 3 
. .- x S+F5 29,8 Ge 5 — 048 
dh =—4 3733 4A a DS de 
nn un — HF 1 9A ; 
h= 30 41  2180°— A = 34 51 ie +0,57 
dA ne 
. an = 091 
Die russische Tafel giebt h = 30° 5,9‘, 180° —A = 34° 48‘, die logarith- 
mische Rechnung h = 30° 5,1‘, 1380°—A = 34° 46,8. Die Uebereinstimmung 
ist demnach auch in diesem sehr extremen Falle noch ganz befriedigend, die 
Abweichung beider Tafeln von dem wahren Werthe von h ist annähernd gleich 
grofs, aber in entgegengesetztem Sinne. 
Wenn der Stundenwinkel nahe an 90° liegt, aber nur in diesem Falle, 
ist das folgende Verfahren vielleicht vorzuziehen. Sn ; 
Man sucht in zwei benachbarten Columnen a die Werthe von d = co — hyp 
und b auf, welche dem gegebenen Stundenwinkel (Columne A) entsprechen, wo- 
bei die Columnen a so zu wählen sind, dafs die gegebene Deklination von den 
beiden durch Interpolation gefundenen Werthen eingeschlossen wird. Sodann 
sucht man durch Interpolation zwischen diesen Werthen die der gegebenen 
Deklination entsprechenden Werthe von a und b, worauf sich endlich mit a 
und B die richtigen Werthe von h und A ergeben, an die keine Korrektion 
mehr angebracht zu werden braucht. 
Auf diese Weise berechnet, stellt sich das letzte Beispiel, wie folgt: 
I. Columne a = 29° : t = 88° 48,2‘ d = 60° 59,3’ b= 0°40,2' 
a=—30 : t=88 482 d=—59 5983 b= 0 414 
a = 29,57 d= 60 250 b= 0 407 
P = 34 41 
+5= 35 11,7 
90 
B =— 54 483 
II. Mit s — 29,57° und b = 54,805° ergiebt sich: 
h =— 30°5,2' und 180°— A =— 34°46,3 
Anstatt Höhe und Azimut kann man mit Hülfe der Thomsonschen (und 
natürlich ebenso auch mit den russischen) Tafeln die Höhe und den parallak- 
tischen Winkel ableiten. Zu diesem Zwecke fällen wir nicht, wie vorher, von 
dem Gestirn S eine Senkrechte auf den Ortsmeridian, sondern vom Zenit Z eine 
solche ZA, auf den Stundenkreis PS (s. Fig.). Hierdurch entstehen die beiden 
cechtwinkligen sphärischen Dreiecke PZA, und SZA,. — In dem ersten Drei- 
eck ist bekannt PZ = 90° — w als Hypothenuse und ZP A, = t, gesucht werden 
die beiden Katheten ZA, = a und PA, = b. In dem zweiten Dreieck sind 
bekannt die beiden Katheten ZA, = a und SA, = 90° — (d ++ b), gesucht werden 
die Hypothenuse ZS = 90°—h und der Winkel ZSA, = p = dem parallak- 
tischen Winkel.
	        
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