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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

}{) 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1902. 
IN. Unteres oder östliches Delta, 
Mündungen 
Länge 
Wassertiefe 
‚NiedrigsteStellen| 
oder Bänke 
Ebbe und Fluth . 
(Canos) 
Leguas Sm 
Fuls an 
Fufs a m n 
steigt " läuft 
Fufs m ' Sm 
Lorau%. . 2... 
Araguo grande!) 
Mariusal) . , . 
Qüigücica . . . 
Araguapiche , . 
Jiaricaponoco 
Yagaruara, . 
Ugene . . 2... 
Guacase . . os 
Araguarito. . . 
Sampano . . , 
Caneyvma . . 
Brazo Mariusa . 
Marinsita . . 
‘2 66 
9 117 
30 90 
1812 5517 
15 45 
101/22 21/2 
61/9 91% 
5 5 
(01/2 911/2 
7 1 
Vo 
he 
8 
18 
10—12 , 3,0—3,7 
5-10 1,5—3,0 
6—8 '1,8-24 
8 2,4 
5—10 1,5—3,0 
10 3,0 
10 3,0 
8 2,4 
R 2,4 
1,2 
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Sa) 
+3 
2.6 
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31% 
31/2 
0,9 
0,9 
0,9 
0,9 
0,9 
0,9 
3 
;Tucken in d.Trockenzei 
wenig Wasser 
R * » . 
blofs bei Fluthzeit 
A 
Anmerkungen. 
Die Arme Quacairito, del Medio, Iglesia, Mateo, Quicuina, Consejo, Boca 
vieja kommen für die Schiffahrt nicht in Betracht, da sie wenig Wasser führen 
und sich im Delta verlieren. Der Arm Mayorca steht durch einen wenig be- 
kannten Zwischenarm mit dem Marusia des unteren Deltas in Verbindung. Aufser 
den angeführten Wasserwegen giebt es noch eine Menge kleinerer Strafsen von 
geringer Tiefe, die nur den Indianern bekannt sind. 
Für Fahrzeuge von 15 bis 30 Tonnen ist der gewöhnliche Weg zum Aus- 
laufen der Mocereo, zum Einlaufen Pedernales und Monamo., 
Fahrzeiten. 
Flufsarm 
Macareo . . 
Monamo . 
Pedernales 
Regenzeit 
ein | aus 
"Tage Tage 
L4— 18 
20 
16 —1s | 
9 
Trockenzeit 
ein aus 
Tage Tage 
Eine Anleitung für die Fahrt von Kronstadt nach Wladiwostok 
und zurück in neuer Form. 
Von JInlins Herrmann, Hülfsarbeiter der Seewarte. 
Segelanweisungen, die zum gröfsten Theil in englischer Sprache erschienen 
sind, giebt es in stattlicher Anzahl. Sie behandeln in mehr oder weniger glück- 
licher Anordnung alle Meere und gehen bei der Beschreibung der Küsten, Häfen 
und Buchten und bei der Anleitung zu ihrer Ansteuerung bis ins Kleinste. Für 
die Segelschiffahrt haben diese in behaglicher Breite gehaltenen Anweisungen 
bisher genügt; für die Dampferfahrt jedoch, die den Weltverkehr beherrscht und 
die Segelschiffahrt immer mehr verdrängt, ist auf diesem Gebiete bis jetzt wenig 
geschehen. Der Dampferkapitän, der sich auf einer langen Reise mit vielen 
Zwischenhäfen befindet, mufs sich aus diesem umfangreichen Material die für ihn 
in Betracht kommenden Anweisungen ausziehen, die einen verhältnifsmäfsig 
geringen Theil der für seine Fahrt nothwendigen Handbücher bilden. Der übrige 
bei weitem gröfste heil der Handbücher bleibt unbenutzt und ist nur dem 
schnellen Zurechtfinden hinderlich. 
1 
Sind Hauptmündungen.
	        
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