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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

Strandung im Goldenen Thore. 
konnte der Lootse weder die Nebelsignale von Point Bonita oder Lime 
Point im Norden noch das Läuten der Glocke auf Fort Point im Osten und 
Norden hören. Es ist indeß nicht nachgewiesen, dafs die Glocke sicher ge- 
läutet hat. Dagegen hat die Pfeife von Lime Point grofse durchdringende 
Kraft. Die Glocke zu Fort Point befindet sich 12 m über Wasser und sollte 
auf wenigstens 1 Sm Entfernung gehört werden. Es ist ein sonderbarer. Um- 
stand, dafs in einer Abhandlung über Nebel und Nebelsignale an der Küste des 
Stillen Ozeans von Ferdinand Lee Clark, veröffentlicht im Jahre 1888, sich 
folgende Aeufserung über die Nebelglocke von Fort Point findet: „Thatsächlich 
wird gesagt, dafs sie kaum jemals gehört worden ist, ehe es zu spät war, um 
von Nutzen zu sein. . .. Wenn die Seeleute davon abhängig wären, dafls ihr 
Ton ihnen ankündigte, wie nahe sie der Huk wären, so würden sie gewöhnlich, 
nachdem sie den Ton der Glocke vernommen, keine Zeit mehr haben, der Gefahr 
auszuweichen.“ Der Verlust des Dampfers „Rio de Janeiro“ beweist, dafs die 
Glocke von Fort Point in ihrer gegenwärtigen Stellung von geringem Nutzen ist. 
Im Allgemeinen werden die reflektirten Töne von Point Bonita und Lime 
Point besser auf. der Südseite der Einfahrt gehört. Auf der untenstehenden 
Skizze der Einfahrt, die dem Bericht in „Monthly Weather Review“ entnommen 
ist, sind die Linien der natürlichen Reflexion und die Gebiete der Unhörbar- 
keit eingetragen. 
Tamalpaıs 
Höhen von 400 bis Tä0 mn 
Point Bonite 
Fw. Sirene am Südr 
Aer Huck nach Se>ne- 
Fort Point -Feuat 
N-$.(6£) 
Ä 9 Faden-Tonr 
3, = 
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AKılometar 
Das Ausbleiben des Echos der Schiffspfeife von einem Theil der nörd- 
lichen Küste ist nicht schwierig dadurch zu erklären, dals die Entfernung des 
Schiffes von Point Diablo zu grofs war. Die Schallwellen der Nebelpfeife zu 
Lime Point hätten unter gewöhnlichen Umständen indefs gehört werden sollen, 
und da der mäfsige Südwestwind nach einer Ablenkung der Schallwellen nach 
oben. hinwirkt, so ist es möglich, dals der Schall durch einen Ausguck im Mast 
hätte gehört werden können, während er am Deck des Schiffes unhörbar war. 
Professor Mc ’Adie knüpft hieran den Gedanken, obwohl er vielleicht 
für die Praxis von keinem Werth sein möchte, dafs, wenn ein starker Ton unter 
Ans. d. Hydr. etc., 1902. Heft YI.
	        
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