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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

Gomen (Neucaledonien). 
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Gomen (Neucaledonien). 
Nach Fragebogen No, 1853 des Kapt. M. Prohn, Bark „Dione“, vom Juni 1901, 
Ansteuerung, Die Deverd-Durchfahrt ist bedeutend breiter als alle 
anderen. Auch kann man sie, von Süden kommend, leicht an dem Berge auf 
der Deverd-Huk ausmachen, der immer mehr spitz erscheint. An der Kante des 
Great Matthieu-Riffes liegen vier grofse Steine. Das Wasser ist sehr klar, so 
dafs man den Grund deutlich sieht. Kapt. Prohn setzte nach Umsteuerung des 
Great Matthieu-Riffes den Kurs so, dafs die Deverd-Insel etwa */ Strich an St-B. 
blieb. Die Insel wurde in etwa %/4 Sm Abstand passirt und dann auf Deverd-Huk 
zugehalten, Auf der flachen Stelle zwischen Deverd-Insel und der Flufsmündung 
wurde 12,8 und 14,6 m Wassertiefe gelothet. Der Kurs auf Deverd-Huk wurde 
bis zur 9 m-Grenze innegehalten, dann die etwa 4 m hohe Bake mit Viereck auf 
der Südkante des Riffes */a Strich an St-B. gehalten. Näher kommend war die 
Ausdehnung des Riffes deutlich zu erkennen. Nach dem Passiren der Bake 
wurde langsam nach Land zu gesteuert und dann auf 7,3 m Wasser geankert. 
Von Deverd-Huk bis dicht bei der Bank wurde 11 bis 14,6 m Wassertiefe ge- 
funden, dann 9,1 m. Hat man die Küste bis auf 7,3 m Wasser angelothet, mulfs 
man ankern, da die 5,5 m- und die 3,7 m-Grenze keine Schiffslänge voneinander 
entfernt sind. Die Wassertiefe nimmt innerhalb der 7,3 m-Grenze schnell ab, 
ein Angrundkommen bei langsamer. Fahrt ist jedoch des Schlickgrundes halber 
nicht gefährlich. 
Lootsen kann man in Numea erhalten. Es besteht Lootsenzwang. Der 
Lootse erhält 5 Fr den Tag, solange er an Bord ist, in den günstigsten Fällen 
8 Tage = 40 Fr. Schlepper sind nicht zu haben. 
Ankerplatz. Ankergrund besteht aus gut haltendem Schlick. Vom Anker- 
platz peilte die Brücke an der Mündung des Jouanga-Flusses (der Flufs war vom 
Schiffe aus nicht zu sehen) mw. ONO und die Bake mw. SW'A8. 
__ Ein Riff erstreckt sich von Jouanga-Huk 1 Sm westsüdwestwärts. Aufßer- 
halb des Riffes nimmt die Wassertiefe schnell zu. 
Ballast wurde in Leichter gelöscht, Unkosten 3'/a Fr die Tonne. 
Proviant muß von Numea aus bezogen werden. 
Fahrwasserverhältnisse im Orinoco-Delta. ; 
I. Oberes oder westliches Delta. 
Mündungen 
"Canos) 
Macareo!). . 
Manamol). . 
Pedernales1) . 
Fucupita . . 
Cucuina . 
Manamito . . 
Vagre . . 
Morocoto . . 
Qüina moreno 
Guajara. +. 
Gnaranoco 
Capure . . 
Cayriura . 
Cucüinita . 
Macayrito . 
Cano rico . 
Guamol, . . 
äuara . . 0. 
Guaritico . . . 
Tres Manoncitos , 
Angosturito . . 
Bombiador - 
Länge 
Wassertiefe - 
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Fufs | m 
0 
8 
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(U4 | 14—15 
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66 7—8 
533 9—10 
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‘91% | 12—183 
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‘8 9 
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3,7—4,3 
4,3—4,6 
3,0 - 4,6: 
3.1—2,4 
2,7—8,0 - 
2,7—83,0 
3,7—4,0 
2,7. 
2,7 
2,7 
2,7 
2,1—2,4 
2,4 
2,1—2,4 
2,4 
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21—2,4 
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