Wedemeyer, A.: Eine Stromfahrt flufsaufwärts auf dem oberen Yangtse, 15
Dschunken beigesteuert wird. Im Winter ist diese Stromschnelle eine ständige
Gefahr und könnte doch durch einige Tonnen Dynamit leicht beseitigt werden.
Das Ergebnifs seiner Sommerreise auf dem oberen Yangtse faßst Arch.
Little.dahin zusammen, dafs die Einrichtung einer ständigen und einträglichen
Dampferverbindung nur eine Geldfrage ist, um passende Dampfer zu bauen. Er
schliefst seinen Bericht mit den Worten: „Soll dieser Dampferverkehr aufge-
nommen oder anderen Nationen überlassen werden, obgleich die Engländer den
ersten glücklichen Versuch gemacht haben? Auf alle Fälle, wir erreichten Wan
Hien 14 Tage nach unserer Abfahrt von Itischang in der festen Ueberzeugung,
dafs dies unsere letzte Fahrt flulsaufwärts in einer chinesischen Dschunke
sein würde.“
Ansteuerung des Skeena-Flusses; Britisch-Columbien.
Nach „Notice to Mariners“ No. 1360, Washington 1901.
In der mittleren Durchfahrt, die von der Malacca - Durchfahrt nach
dem Skeena - Flusse südlich von der Smith - Insel führt, beträgt die geringste
Wassertiefe im Fahrwasser etwa 4,1 m bei mittlerem Niedrigwasser, 7,3 m bei
halber Tide und 11,9 m bis 12,8 m bei hohem Hochwasser. Um durch diese
Durchfahrt in den Flufs einzulaufen, steuere man von einem Punkte in etwa
£ Kblg Abstand von der Hazel-Huk rw. S49°0 (mw. 080%40) und halte die
Standard-Konservenfabrik und deren Gebäude recht voraus, eben frei von dem
Nordende der Kennedy-Insel, das auf einem Felsabhange an einem Fichtenbaume,
an dem acht Planken so angenagelt sind, dafs sie die unteren Zweige bedecken,
kenntlich ist. Die Georgy-Huk passirt man auf diesem Kurse in etwa 2 Kblg
Abstand.
Von der Georgy-Huk steuere man so, dafs man die auf dem Nordende
der Kennedy-Insel auf einer grünen freien Stelle der Fabrik errichtete Marke in
1 Kblg Abstand passirt. Von Hegan-Huk gehe man auf rw. S 70° O- (mw. O0°%N-)
Kurs, indem man sorgfältig zugleich auch dies Nordende der Lawyer - Insel mit
der Georgy-Huk achteraus in ins hält. Wenn der gekennzeichnete Baum in
höchstens 2 Kblg Abstand eben achterlicher als dwars peilt, ändere man rasch
den Kurs auf rw. N49°O0 (mw. NNO) und steuere damit genau auf die Carlisle-
Konservenfabrik zu, indem man den gemarkten Baum recht achterans und die
Fabrik recht voraus hält, bis zur Deckpeilung der Parry- mit der Coffin-Huk.
Von hier steuere ınan entweder flußaufwärts längs des De Horsey-Eilandes oder
kreuze den Flufs, nach Claxton bestimmt.
Aus dem Flusse auslaufend, steuere man von einem Punkte etwa !/ Sm
von der Parry-Huk, diese mit der Coffin-Huk in Eins peilend, rw. S 49° W
(mw. SSW) auf den gemarkten Baum zu, die Carlislefabrik recht achteraus
haltend. Man beachte dabei sorgfältig, dafs der Hauptarm des Fluthstromes von
Süden her auf die Untiefen südlich von Parry-Huk zusetzt. . Sobald die Georgy-
Huk und das Nordende der Lawyer-Inseln genau in KEins peilen, was in etwa
3 Kblg Abstand von dem gemarkten Baume stattfindet, ändere man schnell den
Kurs und steuere auf die grüne Stelle oder die darauf befindliche Marke zu und
passire sie in etwa 1] Kblg Abstand. Von diesem Punkte bringe man die
Standardfabrik und -Gebäude eben frei von dem gemarkten Baume und steuere
dann auf rw. N 49° W- (mw. WNW?W-) Kurs auf die Hazel-Huk zu. Sorgfältig
beachte man, dafs nicht eins von den Fabrikgebäuden hinter der Kennedy-Insel
verschwindet.
Eine rothe Spierentonne liegt auf 9,1 m Wasser rw. S 72° W (mw. SW),
2'/a Kblg von der jetzt Hazel-Huk genannten Süd-Huk des Smith-Eilandes und
bezeichnet die nordöstliche Grenze des Base-Sandes. Das Wasser westlich von
der Tonne flacht schnell an, man halte sich daher östlich von der Tonne. Die
LO liegt etwa 3 Sm östlich von dem Nordende des nördlichsten Lawyer-
4llandes.