Sönnenfinsternisse und ‚Sternbedeckungen im Jahre 1903... :.. 27
1903. a a
(Mittl.. Greenwicher. Zeit.) Ce DL ;
Neumond’
Januar‘ 3 59
Februar 26 22
März 28: 13
April 27 2
Mai. 26 11
Juni‘. 2” 18
Juli:- 4 4? \
August . . 29?
September 20
Oktober. 20 .
November 18 1.
Dezember 18 9
|
Erstes Viertel
Januar . 6 10h
Februar 4 22
März 6 7
April: 14
Mai ‘KH 19
Juni... A
Juli
»
August’
September 28
Oktober 27
November. 26 1v
Dezember 26 14
7
»
Vollmond
Januar 13 22h
Februar 1) "13
März‘ 150
April 0 1 12
Mai‘, 3.1
Juni 15
Juli 7 6
August 5
September 6 1
Oktober. ß
November. 4 17
Dezember 4 €
Letztes Viertel
Sanuar
Februar
März:
April‘.
Mai ©:
Juni. 4.
Juli 3.
August 1
September. 1«
Oktober 13
November 11: 15
Dezember 10 23
20
18
20
19
+9
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18
14
10
2
19
Der. Südwestmonsun im Nordatlantischen Ozean.
"Von In E, Dinklage. ©
Bei den Vorarbeiten für die Windkarten der neuen Ausgabe des Physi-
kalischen Atlas.des Atlantischen Ozeans wurde. zur Bestimmung der mittleren
monatlichen Grenzen der Gebiete regelmäfsiger Winde eine sehr grofse Anzahl
meteorologischer Journale in Untersuchung gezogen. Um Trugschlüsse zu ver-
meiden, wurden die Einzeldaten zur Feststellung der Länge, für welche sie
gelten, in drei Gruppen getheilt, eine für den Osten, eine für die Mitte und
eine für den Westen des Ozeans, und für jede dieser Gruppen neben der mitt-
leren Breite. auch die mittlere. Länge, für welche. die Grenzlage gilt. Die An-
gaben für den Osten lieferten auf Nordbreite vornehmlich die von Europa nach
Süden gehenden, auf Südbreite die um das Kap der Guten Hoffnung nach
Europa zurückkehrenden, für die Mitte auf Nordbreite die von der Linie nach
Europa, auf Südbreite die von. der Linie nach Südafrika und‘ dem Indischen
Ozean oder vom Kap Horn nordwärts segelnden und für den Westen auf Nord-
breite die von Europa durch den.Nordostpassat nach‘ Nordamerika oder vom
Süden nach Westindien und Nordamerika und für den Süden die nach Kap
Horn, Brasilien u. s. w. gehenden Schiffe, : Für. die: hier in Betracht kommenden
äquatorialen. Grenzen ‚der ‚beiden‘ Passatgebiete wurden ‚als Grenzpunkte der
verschiedenen Gruppen angenommen: für die äquatoriale Grenze des Nordost-
passats im Osten 23° W-Lg und weiter östlich. bis. an die Küste, auf der Mitte
24° bis 32° W-Lg, im Westen 33° W-Lg und ‚westlich bis. an die Küste; für die
äquatoriale Grenze des Südostpassates im Osten 24° W-Lg und östlicher, auf der
Mitte 25° bis 33° W-Lg, im Westen 34° W-Lg und westlicher. Hätte man die Einzel-
daten für schmälere Längenabschnitte;, zu vielleicht 5° oder 10°, abgeleitet, so würde
man ‚leicht zu falschen Resultaten gekommen ‚sein. Man hätte zum Beispiel für
die. Lage der polaren Nordostpassatgrenze. im. Osten. regelmäfsig eine höhere
Breite auf östlicherer als auf westlicherer Länge bekommen, weil der Kurs hier
nach SW geht und ein Schiff, welches zufällig den Passat sehr früh erhält, auf
östlicherer Länge steht als eins, welches später hineinkommt und dann schon
westlicher steht. Ebenso ist es auf der Mitte des Ozeans. Die Schiffe, die den
Nordostpassat bei dem Winde auf: nordwestlichem Kurse durchstechen, stehen
patürlicherweise ‚westlicher, wenn sie den Passat länger behalten, als wenn sie
ihn früher verlieren. Deshalb aber anzunehmen, dafs: der Passat.in westlicherer
Länge im Mittel eine nördlichere Lage hat als in ‚östlicherer, wäre ein Trug-
schlufs, We
‚-. Der südwestliche Wind, der an der Küste von Ober- und Nieder-Guinea
fast das ganze Jahr hindurch. vorherrscht,.. dehnt. sein Gebiet im’ nördlichen