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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1902, 
am 7. Juli 1901 an der Ostküste von Brasilien, etwa 23 Sm südlich von Porto 
Seguro, auf ungefähr 17° 0'S-Br und 39° 10‘ W-Lg, am Strande liegend, Trift 
in 65 Tagen WNW!/sW 204 Sm. 
Eingesandt von dem Finder. 
u) Ausgesetzt von dem Dampfer „Cap Roca“, Kapt. H. Langerhann(s, 
auf der Reise von La Plata nach Hamburg, am 12. April 1901 auf 18° 56‘ S-Br 
und 38° 43‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von Jose Lorengco de 
Moraes am 28. Juli 1901 bei Ilha Tinhar6 an der Ostküste von Brasilien, auf 
ungefähr 13° 30‘ S-Br und 38° 55‘ W-Lg. Trift in 107 Tagen NzW’4W 350 Sm. 
Eingesandt vom Kerl, Konsulat in Bahia. 
v) Ausgesetzt von der Bark „Hans Wagner“, Kapt. C. Müllmann, auf 
der Reise von Albany. W.A., nach dem Englischen Kanal, am 3. März 1901 auf 
36° 6‘ S-Br und 23° 0’ O-Lg, mit Sand beschwert; gefunden von Frazev am 
2, Mai 1901 an der Südküste von Afrika auf 34° 19‘ S-Br und 21° 5’ 0-Lg, am 
Strande liegend. Trift in 60 Tagen NW'AN 144 Sm. 
Eingesandt vom Kerl. Vice-Konsulat in Mossel-Bai. 
w) Ausgesetzt von der Bark „Plus“, Kapt. W. Schröder, auf der Reise 
von New York nach Melbourne, am 23. Juni 1900 auf 42° 6‘ S-Br und 109° 12’ O-Lg, 
nicht mit Sand beschwert; gefunden von dem Landwirth George Sinclair in 
Port Licoln, S. A., am 23. Mai 1901 in der Sleaford-Bai, S. A., auf 34° 52‘ S-Br 
und 135° 45’ O-Lg, am Strande liegend. Trift in 334 Tagen ONO0%40 15318 Sm. 
Eingesandt vom Ksrl. Konsulat in Adelaide. 
x) Ausgesetzt von dem Vollschiffe „Ferdinand Fischer“, Kapt. M. Mark, 
auf der Reise von Cardiff nach Nagasaki, am 22. Mai 1899 auf 43° 36’ S-Br und 
18° 50‘ O-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von Joseph J. Bullock am 
25, April 1901 an der Westküste von Tasmanien auf 42° 4‘ S-Br und 144° 56‘ O-Lg, 
am Strande liegend. Trift in 703 Tagen 0'/sN 5550 Sm. 
Eingesandt vom Kerl. Konsulat in Melbourne. 
y) Ausgesetzt von dem Dreimastschoner „Neptun“, Kapt. 0, Kessler, 
auf der Reise von Tapeteuea nach Arorai, am 26. Juni 19C0 auf 1° 8’S-Br und 
174° 50' O-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von einem Eingeborenen am 
19. Juli 1900 auf dem Oststrande von Tapeteuea in 1° 16‘ S-Br und 174° 47’ O-Lg. 
Trift in 23 Tagen SzW’4AW 8 Sm. 
Eingesandt von der Jaluit-Gesellschaft in Hamburg. 
z) Ausgesetzt von dem Dampfer „Delia“, Kapt. H. v. Riegen, auf der 
Reise von Manta nach Puntarenas, C. R., am 25, Februar 1900 auf 6° 52‘ N-Br 
und 84° 2‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von John Wellington 
am 2. August 1901 in der Nähe der Insel Pedro Gonzales (Perlen-Inseln, im Golf 
von Panama), im Wasser treibend. Trift bis zu einem Orte etwa 15 Sm südlich 
vom Kap Mala 07/8N 245 Sm und weiter bis zum Fundorte NO’A4N 70 Sm; zu- 
sammen 315 Sm in 523 Tagen. 
Eingesandt vom Ksrl. Konsulat in Panama. 
Korrespondirende Höhen. 
Von Dr. Ernst Wendt, Oberlehrer an der Secefahrtschule zu Bremen. 
Im Jahrgange 1900 der „Hansa“ habe ich in einem „Gleiche Sonnenhöhen“ 
betitelten Aufsatze zwei Verfahren zur Bestimmung der Länge auf See auseinander- 
gesetzt und durch einige Beispiele erläutert. Beide Verfahren sind auch sehr 
gut zur Bestimmung des Uhrstandes an Land geeignet. Für Beobachtungen an 
and gestaltet sich die Sache insofern einfacher, als hier die Berichtigung für 
die Versegelung fortfällt, dafür erwartet man aber enteprechend der gröfseren 
Genauigkeit der beobachteten Höhen genauere Resultate, und es fragt sich also, 
ob sich die damals entwickelten Verfahren, die sich für die Anwendung auf See 
als brauchbar erwiesen, hinreichend scharf und trotzdem bequem ausführen lassen, 
um bei Beobachtungen an Land sich den üblichen Methoden als gleichwerthig an 
die Seite stellen zu können. Das eine derselben würde sich von der Gaufsschen 
Methode der gleichen Sonnenhöhen nur durch die Einführung des parallaktischen 
Winkels unterscheiden und übrigens auf einen schon häufiger beschrittenen Weg
	        
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