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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

- 87 Die:Tnsel, Samar.: 
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mit: dent, Guiuan-Kitchthurme ‚und: der Nordfangente von Manikani-Insel, : um: mit 
einem guten Kompafs in’ den: Hafen einzülaufen und 5 Kblg von der-Mole zu 
apkern, . Von: Westen kommend, - steuert man. in !/a bis %/4 Sm Abstand’ längs 
der SO-Küste‘. von Manikani-Insel. auf die. Mitte der Tübabao-Insel zu. Nach 
dem Passiren des.Ostendes der Insel. kommen. voraus... bei Niedrigwasser trocken- 
fallende -Riffe .in Sicht, :denen man sich, auf 5 Khblg nähern darf. Wenn die 
Nordkante von Manikani in rw. N81° W (mw. W32AN) :achteraus kommt, steuere 
man rw. S 81° O0 (mw. 03458), bis der nördliche Abhang des südlichen Hügels 
vw. N 68° O0 (mw. ONO) peilt. Man steuere ‚nun darauf zu, bis der nördliche 
Abhang des nördlichen Hügels rw. N 12° O0 (mw. NzO) peilt. Ein kleines 
sandiges Inselchen, .das ‚auf der Karte nicht angegeben ist, hat man dann in 
21% Kblg Abstand ‚an St-B. dwars. '. Nun steuere man rw; N.12° O0 (mw. NzO), 
bis.der, Kirchthurm in Guiuan rw. N 57° O0 (mw. NOzO)..peilt, ‚und gehe. dann 
auf diesen Kurs.“ Auf der amerikanischen Kärte No. 1713 ist vor der Stadt ein 
rundes Riff angedeutet und ein Fahrwasser südlich davon eingezeichnet. Dieses 
Fahrwasser ist ‚aber eng und schwer ‚zu befahren, auch giebt es ein viel besseres 
nördlich von der Untiefe, das von den Dämpfern am Orte gebraucht wird; Die 
sich. .von der Untiefe nach der‘ Stadt ‚erstreckenden, gut. sichtbaren Korallen- 
stellen‘ läfst man auf dem rw. N”57° O0 (tw; NOzO)-Kurse, der auf den Kirch: 
thurm führt, !/a bis !/s Kblgy an St-B. Eine Stelle liegt etwa 1 Khig von der 
schon erwähnten Rifflinie, ist aber gut auszumachen und bleibt an B-B. Das 
groise runde Riff hat: dunkelrothe, mit weifs gemischte. Farbe. Mit 7,3 m Tief- 
gang kann man bis auf 5:Kblg: an. die,Mole heranlaufen,: auf. deren Ende: ein 
Pavillon mit kegelförmigem‘ Dache sich befindet. Der. Grund ‚besteht aus‘ Sand 
und Schlick. Schiffe: können ankern, nachdem..sie die Korallenstelle an B-B. 
passirt haben, auf: 13 bis 7:m Wasser. Eben: aufserhalb; des Fischwehrs liegt 
gine Korallenstelle, auf: die:man gut achten mufs, . . 
», _„Arayat“ lief nach obigen Anweisungen, bei Nacht in. den Hafen ein, als 
nur:die beiden Hügel; Manikani-Insel und später der Kirchthurm sichtbar waren, 
Das erste Einlaufen. versuche. man "aber nur am Tage. und gehe auch dann.nur 
langsam uud: vorsichtig ‚vor; sich mehr. auf einen guten Ausguck .als auf das 
Loth verlassend. ; . 
... Klippe. Eine. in den Karten nicht verzeichnete Klippe wurde im Guiuan- 
Hafen aufgefunden. Von ihr peilt der. Kirchthurm rw. N 47°. 0. (mw... N01,80) 
und. .‚Sungi-Huk rw. S 53°. 0 (mw..S0240). * .: 
Nördliche Einfahrt in.den Guiuan-Hafen. Ein auf der Karte nicht 
verzeichnetes Riff, auf dem 3,0 m. Wasser ist. und das allenthalben . mit tiefem 
Wasser. umgeben ist, liegt 5/4 Sm von. Binabasatan-Insel, in..der Deckpeilung 
dieser Insel. mit: der: Balinatio-Insel. ‚Ein ‚anderes Riff, auf dem 3,7 m Wasser 
ist, liegt .!/a Sm yw.N 23° 0 (mw: NNO) ‚von Binabasatan-Insel.. .. ; 
Der Tiefenlinie, wie sie auf der amerikanischen Karte No. 1713 gezeigt 
wird, mit Ansnahme der ‚vorgenannten Riffe, vorbei an Binabasatan, Kabalarian, 
Kaninoan und Kambasingan, kann. man ‘sicher folgen. Diese Inseln bestehen 
aus weilsem Sand. und sind bewaldet, aufser. Kambasingan, ‚das aus Sand. und 
Felsen besteht und eben sichtbar ist. ; . 
Der Ankerplatz in Guiuam wird bei Südweststürmen durch die Riffe 
gegen Seegang :geschützt, ist aber gegen den Wind ungeschützt. Einen: sehr 
guten Taifun-Ankerplatz finden Schiffe. von 4,5 m Tiefgang immerhin’ hinter der 
namenlosen. Iusel auf Karte No. :1713, rw. N 22° W (mw. NNW), 4. Sm von 
Tubabao-Insel; Man steuere von Kabalarian-Insel zw N 57 W (mw. N'2W), 
muß aber guten Ausguck’ nach Korallenstellen ‘halten. Wenn Binabasatan-Insel 
rw, S62+W (mw. SWzW14W) peilt,: steuere man rw. N 62° 0 (mw. N0z0'40)} 
auf‘ das Ende::der namen losen dnaed zu: ‘ Eine: Sandbank ‘liegt. dicht an B-B. 
Für die Dürchsteuerung der. Korallenstellen kann keine Regel gegeben werden; 
man suche das breiteste Fahrwasser zwischen. ihnen: aus. „Arayat“ fand min- 
destens 18m: Wasser bis nach dem Päassiren“ des . kleinen‘. .Inselchens- nördlich 
von ‚der: Insel; wo ‘7,3 m Wasser. gefunden ‚wurde. . Schiffe ankern. entweder 
östlich von dem Inselchen: oder laufen: durch .die: enge Durchfahrt südwärts, in 
der::man. 7,3° m: Wasser. mit schmalen Riffen an jeder Seite findet, und :ankern 
in .dem: grofsen‘ Becken auf. der ‚anderen Seite; . Dieses Becken hat‘ 1'Sm Länge 
und %, Sm. ::Breite,. die Wassertiefe beträgt "allenthalben : 7,3: bis: 10 m“ über
	        
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