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mit: dent, Guiuan-Kitchthurme ‚und: der Nordfangente von Manikani-Insel, : um: mit
einem guten Kompafs in’ den: Hafen einzülaufen und 5 Kblg von der-Mole zu
apkern, . Von: Westen kommend, - steuert man. in !/a bis %/4 Sm Abstand’ längs
der SO-Küste‘. von Manikani-Insel. auf die. Mitte der Tübabao-Insel zu. Nach
dem Passiren des.Ostendes der Insel. kommen. voraus... bei Niedrigwasser trocken-
fallende -Riffe .in Sicht, :denen man sich, auf 5 Khblg nähern darf. Wenn die
Nordkante von Manikani in rw. N81° W (mw. W32AN) :achteraus kommt, steuere
man rw. S 81° O0 (mw. 03458), bis der nördliche Abhang des südlichen Hügels
vw. N 68° O0 (mw. ONO) peilt. Man steuere ‚nun darauf zu, bis der nördliche
Abhang des nördlichen Hügels rw. N 12° O0 (mw. NzO) peilt. Ein kleines
sandiges Inselchen, .das ‚auf der Karte nicht angegeben ist, hat man dann in
21% Kblg Abstand ‚an St-B. dwars. '. Nun steuere man rw; N.12° O0 (mw. NzO),
bis.der, Kirchthurm in Guiuan rw. N 57° O0 (mw. NOzO)..peilt, ‚und gehe. dann
auf diesen Kurs.“ Auf der amerikanischen Kärte No. 1713 ist vor der Stadt ein
rundes Riff angedeutet und ein Fahrwasser südlich davon eingezeichnet. Dieses
Fahrwasser ist ‚aber eng und schwer ‚zu befahren, auch giebt es ein viel besseres
nördlich von der Untiefe, das von den Dämpfern am Orte gebraucht wird; Die
sich. .von der Untiefe nach der‘ Stadt ‚erstreckenden, gut. sichtbaren Korallen-
stellen‘ läfst man auf dem rw. N”57° O0 (tw; NOzO)-Kurse, der auf den Kirch:
thurm führt, !/a bis !/s Kblgy an St-B. Eine Stelle liegt etwa 1 Khig von der
schon erwähnten Rifflinie, ist aber gut auszumachen und bleibt an B-B. Das
groise runde Riff hat: dunkelrothe, mit weifs gemischte. Farbe. Mit 7,3 m Tief-
gang kann man bis auf 5:Kblg: an. die,Mole heranlaufen,: auf. deren Ende: ein
Pavillon mit kegelförmigem‘ Dache sich befindet. Der. Grund ‚besteht aus‘ Sand
und Schlick. Schiffe: können ankern, nachdem..sie die Korallenstelle an B-B.
passirt haben, auf: 13 bis 7:m Wasser. Eben: aufserhalb; des Fischwehrs liegt
gine Korallenstelle, auf: die:man gut achten mufs, . .
», _„Arayat“ lief nach obigen Anweisungen, bei Nacht in. den Hafen ein, als
nur:die beiden Hügel; Manikani-Insel und später der Kirchthurm sichtbar waren,
Das erste Einlaufen. versuche. man "aber nur am Tage. und gehe auch dann.nur
langsam uud: vorsichtig ‚vor; sich mehr. auf einen guten Ausguck .als auf das
Loth verlassend. ; .
... Klippe. Eine. in den Karten nicht verzeichnete Klippe wurde im Guiuan-
Hafen aufgefunden. Von ihr peilt der. Kirchthurm rw. N 47°. 0. (mw... N01,80)
und. .‚Sungi-Huk rw. S 53°. 0 (mw..S0240). * .:
Nördliche Einfahrt in.den Guiuan-Hafen. Ein auf der Karte nicht
verzeichnetes Riff, auf dem 3,0 m. Wasser ist. und das allenthalben . mit tiefem
Wasser. umgeben ist, liegt 5/4 Sm von. Binabasatan-Insel, in..der Deckpeilung
dieser Insel. mit: der: Balinatio-Insel. ‚Ein ‚anderes Riff, auf dem 3,7 m Wasser
ist, liegt .!/a Sm yw.N 23° 0 (mw: NNO) ‚von Binabasatan-Insel.. .. ;
Der Tiefenlinie, wie sie auf der amerikanischen Karte No. 1713 gezeigt
wird, mit Ansnahme der ‚vorgenannten Riffe, vorbei an Binabasatan, Kabalarian,
Kaninoan und Kambasingan, kann. man ‘sicher folgen. Diese Inseln bestehen
aus weilsem Sand. und sind bewaldet, aufser. Kambasingan, ‚das aus Sand. und
Felsen besteht und eben sichtbar ist. ; .
Der Ankerplatz in Guiuam wird bei Südweststürmen durch die Riffe
gegen Seegang :geschützt, ist aber gegen den Wind ungeschützt. Einen: sehr
guten Taifun-Ankerplatz finden Schiffe. von 4,5 m Tiefgang immerhin’ hinter der
namenlosen. Iusel auf Karte No. :1713, rw. N 22° W (mw. NNW), 4. Sm von
Tubabao-Insel; Man steuere von Kabalarian-Insel zw N 57 W (mw. N'2W),
muß aber guten Ausguck’ nach Korallenstellen ‘halten. Wenn Binabasatan-Insel
rw, S62+W (mw. SWzW14W) peilt,: steuere man rw. N 62° 0 (mw. N0z0'40)}
auf‘ das Ende::der namen losen dnaed zu: ‘ Eine: Sandbank ‘liegt. dicht an B-B.
Für die Dürchsteuerung der. Korallenstellen kann keine Regel gegeben werden;
man suche das breiteste Fahrwasser zwischen. ihnen: aus. „Arayat“ fand min-
destens 18m: Wasser bis nach dem Päassiren“ des . kleinen‘. .Inselchens- nördlich
von ‚der: Insel; wo ‘7,3 m Wasser. gefunden ‚wurde. . Schiffe ankern. entweder
östlich von dem Inselchen: oder laufen: durch .die: enge Durchfahrt südwärts, in
der::man. 7,3° m: Wasser. mit schmalen Riffen an jeder Seite findet, und :ankern
in .dem: grofsen‘ Becken auf. der ‚anderen Seite; . Dieses Becken hat‘ 1'Sm Länge
und %, Sm. ::Breite,. die Wassertiefe beträgt "allenthalben : 7,3: bis: 10 m“ über