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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 30 (1902)

Die Insel. Samar. 
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5 Nordküste,  Balieuätro-Inseln. . Biri (Vari)-Insel. ist. auf allen: Karten 
sehr ungenau angegeben. ‚Sie besteht. aus. mehreren Inseln, die. durch Riße .ver- 
bunden sind.: Die Riffe fallen bei Niedrigwasser trocken... Die Ioseln haben .die 
Gestalt eines unregelmäfsigen Hufeisens; dessen Krümmung. nach. Norder liegt. 
Eine Lagune schneidet von Süden ‚aus. bis. zu 1 Sm Abstand von der Nord: 
küste in die Insel ein, Die Wassertiefe zwischen. den Korallenriffen ist. sehr 
verschieden, kleine Boote können jedoch. bei Hochwasser allenthalben verkehren. 
Guten Ankerplatz finden Schiffe von. 500 t östlich. von der SW-Huk..der Insel; 
wenn sie die Riffe an beiden Seiten. passirt haben. KEin.Kriek mündet von 
Westen her in diese Bucht, ein langes Riff mit Mangrovenbüschen von Osten 
her, Das Vereinigte Staaten-Kriegsschiff „Arayat“ ritt hier auf 10 m Wasser 
verankert einen Sturm ab. Der Ankergrund ‚besteht aus Sand und Schlick, 
Korallenstellen liegen nahe am Lande. . 
Die Durchfahrt zwischen Barin- und Biri-Inseln ist sehr tief, 
Ein Riff erstreckt sich von Barin aus nordostwärts, das Wasser ist jedoch sehr 
klar, der Grund ist in 11 bis 13 m Tiefe sichtbar. Eine einzeln liegende 
Koralleuklippe, die bei Niedrigwasser trocken fällt, liegt an der Westseite der 
Durchfahrt, etwa '/2 Sm von der Nordspitze. Auf den Karten ist Barin-Insel 
zu weit südlich eingetragen... Es liegt dicht hei Biri, mit dem: es in Läugs- 
richtung gleichläuft, Die Durchfahrt ist für Schiffe jeder Gröfse fahrbar, bietet 
aber nicht für alle Ankerplätze. Man halte sich nahe der Mitte in der Durch- 
fahrt zwischen Biri- und Sauang‘Kinamaligan)-Insel. Längs der Nordküste der 
letzteren erstreckt sich ein schinales Riff. Von der Barin-Insel und südwestlich 
von Biri erstrecken sich lange Riffe. Das Fahrwasser ist tief und breit, Der 
Strom ist oft sehr stark und erzeugt viele Stromwirbel. 
Durchfahrt zwischen Samar und Sauang. Die Küste von Samar 
läuft mit der Südküste von Sauang parallel,. Abstand 1 Sm, wo die amerikanische 
Karte No. 1729 ein Riff zeigt. Die Durehfahrt ist breit, tief und sicher. Etwa 
halbwegs in der westlichen Einfahrt liegt eine Untiefe mit 5,5 m Wasser. Der 
Grund ist in 9 m Wasser sichtbar... Schiffe können in der Durchfahrt auf. 18 
bis 27 m Wasser ankern. .:. 
Guten Ankerplatz findet man auf 18 bis 9. m Wasser über Schlick- 
grund in einer Bucht, die eben westlich von der oben beschriebenen Durch- 
fahrt tief in Samar einschneidet. Der Ankerplatz ist beim Nordostmonsun gut 
geschützt, auch beim Südwestmonsun ist er sehr sicher. Ein Riff liegt in der 
Mitte des unteren Theiles der Bucht und erscheint bei gutem Wetter roth, 
brandet aber bei schlechtem Wetter, 
N Die Kartenangaben über Cabauan Grande (Kabuan)-Insel und die kleinen 
Inseln, sowie über die Küste von Samar südlich und östlich‘ von Biri sind un- 
zuverlässig, Statt der einen Insel südlich von Kabuan giebt es deren zwei, die 
man ostwärts steuernd an Backbord lassen wufßs. Am sichersten ist es, sich in 
der Mitte, zu halten, wo. man mindestens 9 m Wasser trifft. Von den Riffen, 
die sich weit südwärts von Kabuan erstrecken, mufßs man guten Abstand halten, 
Auch erstrecken sich Riffe an beiden Seiten bis Bobon, sie sind aber sichtbar 
oder an der Farbe des Wassers zu erkennen. Alle Schiffe müssen sehr langsam 
fahren, bis sie put frei sind von Kabuan, und guten Ausguck nach Korallen- 
stellen 'halten. Dann halte man gut frei von Palijon-Insel, da zwischen Bobon 
und Catadman Riffe liegen. Eines davon, 2 Sm aufserhalb, ist eine Korallen- 
stelle mit 3 m Wasser, die aber allenthalben mit 18 m Wasser umgeben ist. 
. Catadman, Auf der Fahrt nach Catadınan steuere man nicht eher auf 
die Flulsmündung zu, als bis die Stadt Süd peilt, Die Einfahrt in den Flufs 
wird durch die Spitze des von der Stadt ostwärts laufenden Sandsteertes be- 
zeichnet. Korallenriffe,erstrecken sich bis.1 Sm nördlich und östlich davon. 
Man ankere auf 18 bis 7 m Wa ser, je nach Seeyang und Gröfse des 
Schiffes, etwa !/a Sm ‚westlich von den Riffen. Eine offene Stelle im Riffe ist 
für Schiffe von. 6 m Tiefgang fahrbar. Eine Landung kann beim schwersten 
Nordoststurm in der Bucht östlich davon ausgeführt werden, wenn die Einfahrt 
in den. Flu’s. unpassirbar ist. Bei mälsigem ‚Wetter und Niedrigwasser ist die 
Einfahrt gefährlich, da auf 2. bis 4 m Wasser Brandung steht.. In zweifelhaften 
Fällen: warte man :Hochwasser ‚ab, dann. werden kleine Boote und. handliche 
Pinassen klar laufen, wenn ‘sie...sich. dicht bei dem Sandsteert. an Steuerbord
	        
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