Die Insel. Samar.
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5 Nordküste, Balieuätro-Inseln. . Biri (Vari)-Insel. ist. auf allen: Karten
sehr ungenau angegeben. ‚Sie besteht. aus. mehreren Inseln, die. durch Riße .ver-
bunden sind.: Die Riffe fallen bei Niedrigwasser trocken... Die Ioseln haben .die
Gestalt eines unregelmäfsigen Hufeisens; dessen Krümmung. nach. Norder liegt.
Eine Lagune schneidet von Süden ‚aus. bis. zu 1 Sm Abstand von der Nord:
küste in die Insel ein, Die Wassertiefe zwischen. den Korallenriffen ist. sehr
verschieden, kleine Boote können jedoch. bei Hochwasser allenthalben verkehren.
Guten Ankerplatz finden Schiffe von. 500 t östlich. von der SW-Huk..der Insel;
wenn sie die Riffe an beiden Seiten. passirt haben. KEin.Kriek mündet von
Westen her in diese Bucht, ein langes Riff mit Mangrovenbüschen von Osten
her, Das Vereinigte Staaten-Kriegsschiff „Arayat“ ritt hier auf 10 m Wasser
verankert einen Sturm ab. Der Ankergrund ‚besteht aus Sand und Schlick,
Korallenstellen liegen nahe am Lande. .
Die Durchfahrt zwischen Barin- und Biri-Inseln ist sehr tief,
Ein Riff erstreckt sich von Barin aus nordostwärts, das Wasser ist jedoch sehr
klar, der Grund ist in 11 bis 13 m Tiefe sichtbar. Eine einzeln liegende
Koralleuklippe, die bei Niedrigwasser trocken fällt, liegt an der Westseite der
Durchfahrt, etwa '/2 Sm von der Nordspitze. Auf den Karten ist Barin-Insel
zu weit südlich eingetragen... Es liegt dicht hei Biri, mit dem: es in Läugs-
richtung gleichläuft, Die Durchfahrt ist für Schiffe jeder Gröfse fahrbar, bietet
aber nicht für alle Ankerplätze. Man halte sich nahe der Mitte in der Durch-
fahrt zwischen Biri- und Sauang‘Kinamaligan)-Insel. Längs der Nordküste der
letzteren erstreckt sich ein schinales Riff. Von der Barin-Insel und südwestlich
von Biri erstrecken sich lange Riffe. Das Fahrwasser ist tief und breit, Der
Strom ist oft sehr stark und erzeugt viele Stromwirbel.
Durchfahrt zwischen Samar und Sauang. Die Küste von Samar
läuft mit der Südküste von Sauang parallel,. Abstand 1 Sm, wo die amerikanische
Karte No. 1729 ein Riff zeigt. Die Durehfahrt ist breit, tief und sicher. Etwa
halbwegs in der westlichen Einfahrt liegt eine Untiefe mit 5,5 m Wasser. Der
Grund ist in 9 m Wasser sichtbar... Schiffe können in der Durchfahrt auf. 18
bis 27 m Wasser ankern. .:.
Guten Ankerplatz findet man auf 18 bis 9. m Wasser über Schlick-
grund in einer Bucht, die eben westlich von der oben beschriebenen Durch-
fahrt tief in Samar einschneidet. Der Ankerplatz ist beim Nordostmonsun gut
geschützt, auch beim Südwestmonsun ist er sehr sicher. Ein Riff liegt in der
Mitte des unteren Theiles der Bucht und erscheint bei gutem Wetter roth,
brandet aber bei schlechtem Wetter,
N Die Kartenangaben über Cabauan Grande (Kabuan)-Insel und die kleinen
Inseln, sowie über die Küste von Samar südlich und östlich‘ von Biri sind un-
zuverlässig, Statt der einen Insel südlich von Kabuan giebt es deren zwei, die
man ostwärts steuernd an Backbord lassen wufßs. Am sichersten ist es, sich in
der Mitte, zu halten, wo. man mindestens 9 m Wasser trifft. Von den Riffen,
die sich weit südwärts von Kabuan erstrecken, mufßs man guten Abstand halten,
Auch erstrecken sich Riffe an beiden Seiten bis Bobon, sie sind aber sichtbar
oder an der Farbe des Wassers zu erkennen. Alle Schiffe müssen sehr langsam
fahren, bis sie put frei sind von Kabuan, und guten Ausguck nach Korallen-
stellen 'halten. Dann halte man gut frei von Palijon-Insel, da zwischen Bobon
und Catadman Riffe liegen. Eines davon, 2 Sm aufserhalb, ist eine Korallen-
stelle mit 3 m Wasser, die aber allenthalben mit 18 m Wasser umgeben ist.
. Catadman, Auf der Fahrt nach Catadınan steuere man nicht eher auf
die Flulsmündung zu, als bis die Stadt Süd peilt, Die Einfahrt in den Flufs
wird durch die Spitze des von der Stadt ostwärts laufenden Sandsteertes be-
zeichnet. Korallenriffe,erstrecken sich bis.1 Sm nördlich und östlich davon.
Man ankere auf 18 bis 7 m Wa ser, je nach Seeyang und Gröfse des
Schiffes, etwa !/a Sm ‚westlich von den Riffen. Eine offene Stelle im Riffe ist
für Schiffe von. 6 m Tiefgang fahrbar. Eine Landung kann beim schwersten
Nordoststurm in der Bucht östlich davon ausgeführt werden, wenn die Einfahrt
in den. Flu’s. unpassirbar ist. Bei mälsigem ‚Wetter und Niedrigwasser ist die
Einfahrt gefährlich, da auf 2. bis 4 m Wasser Brandung steht.. In zweifelhaften
Fällen: warte man :Hochwasser ‚ab, dann. werden kleine Boote und. handliche
Pinassen klar laufen, wenn ‘sie...sich. dicht bei dem Sandsteert. an Steuerbord