Zur Küstenkunde des Molukken-Archipels
*p
und die zweite Bake auf dem Rande des Küstenriffes, das sich von der Südost-
huk der Insel Gunung Api ungefähr 10 m vorstreckt. Es empfiehlt sich, in
diesem Fahrwasser auf sehr geringem Abstand die Südküste von Gunung Api
entlang zu steuern.
Der beste Ankerplatz auf der Rhede hat 9m (5 vm) Tiefe und liegt in
den Peilungen: „Gat von Celam und Südosthuk von Neira ineinander, der
Papenberg (der höchste Gipfel auf Neira) und Fort Belgica ineinander.“ Dieses
Fort hat fünf gemauerte Thürme. Da der Anker wenig in den harten Sandgrund
einsinkt, mufs man vertäuen, um das Unklarwerden des Ankers zu verhindern.
Die alte steinerne Lademole vor Fort Nassau ist der passendste Anlege-
platz für Boote, da hier bei jeder Gezeit genügend Wasser für kleine Fahrzeuge
bleibt. Auf dem Papenberge befindet sich ein Signalposten und ein Flaggenmast.
Asmuas.
Zur Küstenkunde der Philippinen.
Nach „Notice to Mariners“ No, 1484 und 1485, Washington.
[m westlichen Theile der INigan-Bucht ziehen sich längs der Küste zwischen
den Huken Layaban und Diualan bis zu fast '/s Sm Abstand von diesen mehrere
Riffe von unregelmäfsiger Form hin, auf denen 1,2 bis 5,5 m Wasser steht. Man
sollte sich deshalb den Huken nur auf höchstens !/2a Sm nähern.
, Vor Oloran, einer ziemlich grofsen Stadt auf etwa 8° 27,5'N-Br, findet
man auf 35 m Wasser über gut haltendem Grunde gute Ankerplätze, die gegen
West- und Südwinde Schutz gewähren. Vom Ankerplatz nach der Küste zu flacht
das Wasser allmählich an. Zwei Riffe dehnen sich nördlich und südlich bis zu
etwa !/a Sm Entfernung vom Lande aus. Ein Kurs rw. S29°W (mw. SSW'/2W),
auf dem man zwei viereckige Waarenhäuser recht voraus hat, führt auf den
Ankerplatz nahe unter Land. Vor der Flufsmündung nördlich vom Ankerplatz
liegt eine Barre und flaches Wasser. Die Stadt kaun leicht ausgemacht werden
an einem grofsen Gebäude mit Walmdacb, das weit zurück zwischen den
Bäumen liegt,
Die Stadt Jimenez kann man leicht an einer auffälligen steinernen Kirche
mit Thurm, die weit landeinwärts zwischen den Bäumen liegt, ausmachen. Den
Landungsplatz erkennt man an einem Blockhause und einem Waarenhause. Eine
Straße führt vom Landungsplatz nach dem 1 Sm entfernten an einem Bache
liegenden Jimenez. - . .
Vom Ankerplatz peilt das Blockhaus zw. S61°W (mw. .SWzW*/sW).
Die Wassertiefen nehmen von 22 m bis auf 7,3 m allmählich ab; innerhalb
114 Kbig. Entfernung vom Strande flacht das Wasser schnell an. } .
Die Einsteuerung auf den von Riffen umgebenen Ankerplatz, zu dem
zwei sehr schmale Einfahrten mit 13 bis 16 m Wasser führen, ist schwierig. Man
sollte nur bei klarem Wetter früh morgens einzusteuern versuchen. .
Von Norden kommend, steuere man auf die Mitte des großen Riffes, das
östlich von der Diualan-Huk liegt, zu und halte sich dabei frei von den Riffen
an St. B. Sobald das Blockhaus rw. S 61° W (mw. SWzW?/W) peilt, drehe man
auf rw. S 73° W- (mw. WSW*/sW-) Kurs und halte sich dicht unter der grofsen
Bank. Dieser Kurs führt zwischen den Riffen hindurch, die bei klarem Wetter
deutlich zu sehen sind,
Von Süden kommend,. steuere man frei von der Diualan - Huk und dann
längs der Küstenlinie auf den Ankerplatz. Die Südeinfahrt darf jedoch nur bei
klarem Wetter, wenn die Riffe scharf sichtbar sind, benutzt werden. Kin Bach,
auf dessen Barre 0,9 bis 1,5 m Wasser steht, mündet nördlich vom Ankerplatz,
Makajalar-Bucht und Kamiguin-Durchfahrt..
Die Constanecia-Klippe liegt innerhalb der Verbindungslinie der Gorda-
Huk mit der Bagakai-Huk und bedeutend weiter landeinwärts, als auf den Karten
angegeben ist.
O0loran und Jimenez an der Nordküste der Insel Mindanao.