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Riffes. Hat man die große mit hohem Gehölz bewachsene Insel Sarappo, an
deren Strand mehrere Häuser stehen, in Osten, so kommt voraus eben an B.B.
der leicht zu erkennende Kronenbaum der Insel Tambakulu in Sicht und kurz
darauf rechts davon die im Wasser stehenden höchsten Bäume von Kondongbali.
Man kann dann, N 43° W steuernd, mitten zwischen diesen beiden Inseln durch-
fahren, wobei man die Riffe zwischen Kasi und Taka Tengah Tengah an St. B.
behält, um klar von den vier Riffen zu laufen, die in N 60°W von Sarappo,
21% bis reichlich 8 Sm davon entfernt, liegen.
Die beiden südlichsten dieser Riffe fallen mit Niedrigwasser theilweise
trocken, das dritte bleibt 1,8 m (1 vm) unter Wasser. In N 45° W von letzterem,
reichlich 1 Sm von ihm entfernt, liegt 5,4 m (3 vm) unter Wasser ein kleines Riff.
Das Fahrwasser zwischen diesem 5,4 m- (3 vm-) Riff und Taka Tengah
Tengah hat eine Breite von 1500 m. Ist man auf diese Höhe gekommen, so hat
man bei klarem Wetter aufser den Inseln Tambakulu und Kondongbali noch die
folgenden Inseln in Sicht: Sarappo Keke, eine mit niedrigem Gesträuch be-
wachsene Sandplatte, Sarappo Badi, Lumu Lumu, Langkai und Lanjukang. Die
leizteren drei Inseln sind sehr niedrig, doch gewähren einzelne auf ihnen stehende
Baumgruppen hinreichend gute Peilungen. Man rechne nicht zu sehr darauf, die
Riffe in Sicht zu bekommen.
Bald kommen nun rechts von Kondongbali die isolirt stehenden Baum-
gruppen von Pamanggangang in Sicht und etwas später links von Tambakulu
die hier anscheinend dicht bewachsene Insel Papandangang, ferner rechts von
dieser Kapoposang, das wie eine kleine isolirte Baumgruppe aussieht. Sobald
man Sarappo S63°O0 peilt, bringe. man diese Insel recht achteraus und sieuere
N63°W im Norden von Taka Tengah Tengah dieses Riff entlang. Man kommt
dann in eine breite schüsselförmige Vertiefung und hat Papandangang recht voraus.
An der Südseite dieser Vertiefung liegen verschiedene Riffe mit 3,6 bis
7,2 m (2 bis 4 vm) geringster Tiefe. Von diesen Riffen kann man mit Benutzung
der hier vorhandenen vielen Peilobjekte bequem klar bleiben.
An der Nordseite in S45°0 von Tambakulu und 2000 m von dieser Insel
entfernt, liegt nur ein Riff, das aber der Schiffahrt gefährlich ist.
Sind Kondongbali und Tambakulu ineinander, so steuere man etwas
westlicher und bringe die Westspitze von Kapoposang und die Nordspitze von
Papandangang ineinander N57°W. Dann steuere man in dieser Peilung N57°W
weiter, bis man 0,5 Sm von Papandangang die Barre anlothet.
Hierauf passire man mit Nordkurs die Barre, wobei man darauf achten
mufs, nicht früher westlich zu steuern, als bis man in tiefem Wasser ist, weil das
Küstenriff im Norden von Papandangang sich reichlich 1000 m vorstreckt.
Wie früher erwähnt, kann man hier in 18 m (10 vm) Tiefe den Grund
sehen; man kann sich jedoch darauf verlassen, dafs die Barre rein ist, wenn man
sich nicht weiter als 2000 m im Osten der Insel Papandangang befindet.
Das Küstenriff von Papandangang springt hier nach Norden vor. Die
Ostkante von Kapoposang ist rein, und man kann sich der Ostseite dieser Insel
sehr dicht nähern.
Man beachte, dafs der Strom über und bei der Barre nicht immer in der
Richtung des Kurses läuft,
Den von Nord oder NW kommenden und nach dem Nordwestfahrwasser
gehenden Schiffen sind die hohen Bäume auf der Ostspitze von Kapoposang eine
gute Erkennungsmarke,
Taka Iuar. Auf diesem Riff steht fortwährend Brandung, und bei dem
Riff wird fast immer gefischt. Steuert man Süd bis SSO in kurzem Abstande von
Papandangang diese Insel entlang, so gewährt das Riff Taka Luar einige Anleitung.
Ist der Pik von Maros in der Peilung S76°O in der Nordkante von
Tambakulu, so befindet man sich in der Nähe der Barre, auf 14,4 bis 16,2 m
(8 bis 9 vm) Wasser.
Will man nach Makassar gehen, so kann man die Leitpeilung „Westspitze
von Kapoposang und Nordkante von Papandangang ineinander N 57° W“ recht
achteraus halten, bis Kondongbali und Tambakulu ineinander N2°W peilen.
Hierauf kann man mit dem Kurse S65°0 die Insel Sarappo ansteuern. Bei
hellem Wetter kommt Sarappo in Sicht, ehe man sich Taka Tengah Tengah ge-
nähert hat. Sobald man zwischen Taka Tenrah Tengah und dem nordöstlich
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1901.