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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1901,
Die schwarzen Kegelbaken: 1. No. 1 auf dem Nordostrande des
Riffes. Sie mufs auf mindestens 25 m Abstand passirt werden. 2. No. 2 auf
dem Nordostrande des Riffes, ungefähr 50 m nordwestlich vom Orte. Man mufs
sie auf mindestens 100 m Abstand passiren,
Die weiflsen Kugelbaken: 3. No. 1 auf der Südspitze des Riffes. Sie
muß auf mindestens 50 m Abstand passirt werden. 4. No. 2 auf dem Rande des
Riffes im Süden des Ortes. Man mufs sie auf mindestens 200 m Abstand
passiren, um das in der Nähe gelegene isolirte Riff, anf dem bei Niedrigwasser
nur 4,5 m (2!/a vm) Wasser sind, zu vermeiden. 5. No. 3 auf dem Rande des
Riffes, ziemlich nahe dem Orte. Sie mufs auf mindestens 20 m Ahstand passirt
werden. 6. No. 4 auf dem Rande des Riffes ungefähr 400 m N45°O0 vom Orte.
Diese Bake mufs man auf mindestens 200 m Abstand passiren, um einzelne in
der Nähe liegende Gefahren, auf denen bei Niedrigwasser nur 1,8 und 3,6 m
(1 und 2 vm) Wasser sind, zu vermeiden.
Die Kendari-Bai liegt auf ungefähr 3° 59‘ S-Br und 122° 35’ O-Leg.
Zwar ist die Kartenskizze No. 34 nicht ganz genau, und die Bezeichnungen
der Baken sind nicht ganz richtig, aber das Südiahrwasser ist auch ohne diese
Karte allein nach den Baken befahrbar, zumal da fast alle Riffe trockenfallen
und die Aenderung der Wasserfarbe sie gut markirt. Schiffe, die durch das
Südfahrwasser nach der Kendari-Bai gehen, müssen von der weißen Kugelbake
No. 2 nach der schwarzen Kegelbake No. 2 steuern. Die weiße Kugelbake No. 4
ist eine Bake des Nordfahrwassers, das in folgender Weise befahren wird:
Segelanweisung. Kommt man aus der Kendari-Bai und will nach Norden
gehen, so steuert man N 88°0, indem man von der weifsen Kugelbake No. 4 an
St. B. mindestens 200 m ab bleibt. Sobald die weißen Kugelbaken No.2 und
No. 4 ineinander sind, läuft man N 72°O, bis man Saponda di Tengah an der
Küste von Celebes sieht, in die Wowoni-Strafse und dann direkt auf Saponda di
Laut zu. Wenn man Saponda di Tengah in der Mitte zwischen der Westkante
von Saponda di Darat und der Huk Laonti erblickt, so wird Saponda di Tengah
recht achteraus gebracht und in der zuletzt angegehenen Leitmarke durch-
gesteuert, bis man Saponda di Laut an St. B. dwars ab peilt. Man hat dann
alle auf dieser Höhe befindlichen Gefahren hinter sich und kann N 36° W fahren
nach dem Südeingange
des Fahrwassers von Salabangka, das durch drei schwarze Baken mit
abgestumpftem Kegel, drei weilse Kugelbaken und eine rothe spitze Tonne
bezeichnet ist. Nach „Bericht aan Zeevarenden“ No. 223/35 sind die eisernen
Baken folgendermafsen placirt: 1. Die schwarze Kegelbake No. 1 auf deın Ost-
rande der Südbank im Osten der kleinen trockenfallenden Stelle. Sie mufs auf
mindestens 75 m Abstand passirt werden. 2. Die schwarze Kegelbake No. 2
auf dem Ostrande der Nordbank. Auf mindestens 25 m Abstand zu passiren.
3. Die weiße Kugelbake No. 1 auf dem Westrande des Süd - Hinder. Auf
mindestens 50 m Abstand zu passiren. 4. Die weilse Kugelbake No. 2 auf dem
Generaal Pel-Riff. Auf mindestens 100 m Abstand zu passiren. 5, Die schwarze
Kugelbake No. 3 auf der Nordspitze des von der Huk Baja vorspringenden Riffes.
Auf mindestens 25 m Abstand zu passiren. 6. Die weiße Kugelbake No. 3 auf
dem Rande des im Westen von Tampanbaleh vorspringenden Riffes, Ist auf
mindestens 20 m Abstand zu passiren. Die rothe spitze Tonne liegt auf dem
Südostrande des S58°W von der Hondor - Iusel gelegenen Riffes, Es wurden
auf diesem Riffe nach genauer Untersuchung bei Niedrigwasser 6,3 m (31/a vın)
Tiefe gefunden.
Adder- Riff. Im Osten der Huk Tampoauluna und ungefähr 1,7 Sm von
ihr entfernt ist eine nur wenig an der Aenderung der Farbe des Wassers er-
kennbare Untiefe, auf deren flachster Stelle 4,5 m (21/2 vm) Wasser sind. Die
Leitmarke „Huk Baja und Huk Togotonona ineinander“ führt über den Südrand
des Adder-Riffes, Richtet man sich nach der Peilung „Huk Baja an der kleinen
Insel Pandjilili“, so kommt man im Norden dieses Riffes reichlich klar von dem-
selben vorbei.
Generaal Pel-Riff. Die flachsten Stellen dieses Riffes befinden sich auf
zwei Klippen und sind nur 0,9 m (*/a vm) unter Wasser. Die Bake steht auf
der nordwestlichen Klippe. Die Leitmarke „Hügel auf Toko-Aja (Ambelie-Inseln)
in der Generaal Pel-Bake“ führt mitten im Fahrwasser zwischen dem Küstenriff