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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

56 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Febrnar 1901. 
NNW, bis man die Huk Ampohahu und die dahei liegenden Inseln Dongkala 
und Dii gut in Sicht bekommt. Sobald man die Huk Ampobahu in N 3° O hat, 
steuert man in dieser Peilung auf sie zu. Auf diesem Kurs läuft man klar von 
den Riffen bei Dii. Ampobahu ist an einem kleinen Sattelberg zu erkennen, der 
auf einem der‘ Küste parallelen Bergrücken liegt. 
Ankerplatz. Man ankert auf ungefähr 400 m Abstand von der Huk in 
30,6 m (17 vm) Wasser und hartem Sandgrund in den Peilungen: Dii N 46° O, 
ein Haus mit pagger (Zaun aus Bambu- oder Palm-Stämmen) N 45° W, der er- 
kennbare Baum am Strande S 45° W, der Satielberg S 78° W, Huk Ampo- 
babhu N 11°0. 
Beim Anlaufen der Rhede passirt man zwei Riffe, die in S31° W und in 
S 14° W der Insel Dii, ungefähr 1700 m davon entfernt, liegen. Im Süden dieser, 
von einer Anzahl im Wasser stehenden Bäumen gebildeten Insel, die von einem 
Riff umgeben ist, dessen Nordseite unge'ähr 400 m Breite hat, liegt in etwa 
450 m Abstand ein grofses Riff. Oestlich werden noch einige Riffe und nördlich 
in ungefähr %/4 Sm Entfernung ebenfalls ziemlich grofse Riffe angetroffen. 
Die holläudische Karte No. 141 des Küstentheils nördlich von Ampobahu 
ist nicht richtig. Es liegen dort verschiedene Riffe längs der Küste, und die 
kleine Insel Tagas existirt nicht. 
Von dem zuletzt erwähnten Ankerplatz kann man in ungefähr 400 m Ab- 
stand längs der Huk Ampobahu und der Insel Dongkala steuern. Ist man klar 
von der letztern Insel und den Riffen im Norden von Dii, so kann man auf dem 
Kurs NNO weiter dampfen. Vorsicht ist hier sehr geboten. 
Huk Torebulu ist sofort zu erkennen, denn sie hebt sich scharf von dem 
hinter ihr gelegenen Bergland ab, und die auf der Huk stehenden Kokospalmen 
sind sehr bald zu unterscheiden. Sobald man diese Huk in N 42° W hat, steuert 
man N 14° W. Die Huk Kasembar ist dann gerade in Sicht gekommen und 
man liegt auf diese Huk an. Hat man die Huk Torebulu in N 65°0, so steuert 
man strichweise, bis man NWzW anliegend die Küste entlang dampft. 
Sobald man den Kali, im Süden eines Kokospalmen-Gartens mit einigen 
am Strande stehenden Häusern, S53° W peilt, steuert man mit 72 m (40 vm) 
Ketie vor dem Bug darauf zu, bis der Anker ungefähr 300 m aufserhalb des 
Landes gefalist hat. Da der Grund steil ansteigt, ist es rathsam, Trossen auszu- 
bringen, um das Schiff am Lande zu befestigen. 
Von den beiden Huken an der Südseite der Rhede von Torebulu strecken 
sich Riffe vor, auf denen eine Aenderung der Farbe des Wassers wahrgenommen 
wird. An der Nordseite liegen einige Riffe, die sich sehr weit in See erstrecken. 
Nach Angabe der Lootsen ist wegen einiger schlecht erkennbarer Riffe das 
Hinausdampfen von der Rhede gefährlich. 
Ankerplatz. Man ankert bei Torebulu in den Peilungen: Huk Torebulu 
S 8° O0, Huk ım Süden bei dem Fluß S 14° W, Kalimündung S 67° W, Huk bei 
den Kokosvalmen N 70° W. 
Ankerplatz bei der Huk Dongulu. Will man von der Rhede von Torebulu 
nach Dongulu fahren, so steuert mau N 34° W. Man läuft klar von den unter 
dem Lande liegenden Riffen, sowie von dem Riff im Norden der Rhede, wenn 
man sich beim Verlassen der Rhede nicht mehr als 600 m vom Lande entfernt 
hält. Die Riffe unter dem Lande liegen ungefähr in der Mitte zwischen Torebulu 
und Dungulu. Es sind zwei, dicht beieinander gelegen, die ungefähr 100 m vom 
Lande entfernt sind. 
Bei Dongulu ankert man in 43,2 m (24 vm) in den Peilungen: Huk 
Dongulu N9° W, das Haus des Radja N 75° W, Huk Seneh N 18-0, Huk 
Kasembar N 11° 0. 
Segelanweisung und Ankerplatz bei der Huk Kasembar. Von der Rhede 
von Dongulu nach Kasemhar ist zuerst der Kurs N 25“ O0, bis man die Huk 
Pisona, im Norden von Kasembar und erkennbar an einem weilsen Strande, 
N 14° W peilt. Auf diesem Kurs steuert man auf sie zu und bekommt dann die 
Häuser von Kaseınbar in N 25° W. Peilt man diese Häuser N 37° W, so steuere 
man einwärts, bis man mit dem Kurs N 35° W auf sie anliegt, und ankert in 
13,2 m (24 vm) Wasser und Sandgrund in den Peilungen: Huk Pisona N 6° W, 
Huk Kasembar S 37° W, Riff im Süden S 20° W.
	        
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