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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

Zur Küstenkunde von Celebes. 
BA 
man nicht ankern, denn in einem Abstand von etwa 150 m vom Lande wurden 
31 m (45 vm) gelothet, und von da steigt der Grund nach dem Laude hin steil an. 
Ankerplatz von Todjo (oder Taliboi). Der von Tongko nach Todjo zu 
nehmende Kurs ist N 76° O und führt auf eine erkennbare senkrechte Bergwand 
zu, unter der Todjo liegt. Um zu ankern, stenert man N 64° O den Flaggenstock 
von Todjo an und läßt den Anker in 23,4 m (13 vm) Tiefe in den nachstehenden 
Peilungen fallen: Die Kalimündung N 16° O0, Flaggenstock N 54° O, die Huk mit 
der südlich von ihr liegenden Klippe S 14° W. 
Ankerplatz bei Tambu. Will man von Todjo nach Tambu fahren, so 
mufs man zunächst N 79° W steuernd die Huk Tambarana anlaufen. Hat man 
sich dieser Huk, die in der genannten Peilung schlecht zu erkennen ist, auf 
ungefähr 4 Sm genähert, so kann man in der Richtung der Küste weiter dampfen. 
Die Riffe unter dem Lande sind zum Theil an den auf ihnen liegenden kleinen 
Sandbänken zu erkennen. Die Bai von ""ambu ist an einem auf ihrer Nordseite 
gelegenen weißen Sandstrand erkennbar. Sobald die Oeffnung der Bai S 49° W 
peilt, kann man darauf zustenern und findet in der Bai einen guten Ankerplatz, 
gobald man die Nordosthuk ungefähr NNO peilt und das nördliche Land hinter 
der Huk gänzlich verschwunden ist. Man ankert in 30,6 m (17 vm) Wasser in 
den Peilungen: Nordöstliche Aufsenhuk N 25° O, nordwestliche Binnenhuk N 37° W, 
eine Scheuer auf dem Lande N 57° W, südöstliche Huk der Bai S57° 0, Der 
Raum in der Binnenbai ist nur für Prauwen geeignet. .. 
Parigi, Segelanweisung und Ankerplatz. Ist man mit nordöstlichem 
Kurs aus der Bai berausgedampft, so umfährt man die Huk Sausu in 1 Sm Ab- 
stand und folgt dann der Richtung der Küste. Von Huk Sausu mufßs man so 
steuern, daß man gut im Norden der Huk Pandelisa fährt. Ist man klar von 
den Riffen dieser Huk, so steuert man N 73° W zwischen zwei Klippen durch, 
die ungefähr 2'/a Sm in NWzW der Huk Pandelisa liegen. Aufser dem Küstenriff 
trifft man bei der Huk Pandelisa noch ein allein liegendes Riff, ungefähr 2 Sm 
in NzO des Landes an. Bei günstiger Beleuchtung und guter Sichtweite ist es 
an der Aenderung der Farbe zu erkennen. 
Ist man im Norden einer im Westen der Huk Pandelisa gelegenen erkenn- 
baren stumpfen Huk, wo die Küste nach Süden hin umbiegt, angekommen, so 
ist man in unmittelbarer Nähe der in NWzW der Huk Pandelisa liegenden 
Klippen. Bei guter Beleuchtung und klarer Luft sieht man deutlich drei Riffe, 
von denen das mittelste die Gestalt einer Pfeilspitze hat, die nach SW zeigt. 
Zwischen diesem Riff und der südlichen Klippe befindet sich die Durchfahrt. In 
der Mitte des Kanals, der das mittelste von dem nördlichsten Riff trennt, liegt ein 
kleines Riff, auf dem die See brandet, und an dem östlichen Ende des mittelsten 
Riffs eine kleine Klippe, deren Mittellinie nicht mehr als 10 m Länge hat. Die 
Fahrt durch diesen Kanal ist daher sehr beschwerlich. . 
Nachdem man zwischen den Riffen durchgefahren ist, steuert man N62° W, 
die Huk Pandelisa recht achteraus lassend. Man sichtet dann die Huk Kampar 
fast gerade voraus und behält freies Fahrwasser, bis die Häuser von Parigi in 
Sicht kommen. Sobald man hierauf die Mitte des Kampung Parigi in S 87° W 
hat, kann man diesen Kampung anlaufen, mufs aber wieder drei Riffe passiren. 
Das nördlichste derselben ist stets trocken, aber nicht deutlich zu sehen, weil es 
zu weit von dem Kurs entfernt ist. Ein Theil des mittelsten Riffs fällt mit 
Niedrigwasser trocken. Das südlichste, bei Niedrigwasser ebenfalls trockene Riff 
ist bei Hochwasser schlecht zu erkennen; an zwei Stellen streckt es sich in das 
Fahrwasser vor. Die Durchfahrt zwischen den beiden zuletzt erwähnten Riffen 
ist nicht breit. 
Man trifft einen guten Ankerplatz, der frei von den an beiden Seiten sich 
vorstreckenden Riffen ist, wenn man auf einen hohen, erkennbaren Baum zu 
steuert. - Dieser Baum befindet sich ungefähr in der Mitte zwischen dem Kampung 
and einem im Wasser stehenden Baum. Man ankert in 63 m (35 vm) Wasser 
und schwerem Sandgrund, der mit Steinen und Muscheln vermischt ist, in den 
Peilungen: Huk Kampar N 28° W, ein chinesisches Haus mit Flagge N 73° W, 
der erkennbare Baum S48° W, der im Wässer stehende Baum S4° 0. 
Riffe und Inseln bei der Huk Ampobahu. Will man von Parigi nach 
der Huk Ampobahu gehen, so umlährt man zuerst das Riff, welches im Osten 
der Huk Kampar und im Norden der Rhede von Parigi liegt, und steuert dann
	        
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