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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

542 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1901, 
East Brother-Insel querab war; dann wurde auf die rothe Temple-Klippen-Tonne 
abgehalten und zwischen dieser und der schwarzen Tonne südlich von ihr hindurch- 
gelaufen. Nun ging der Kurs gerade auf das White-Fort zu und dann, die 
Oriental-Bake an St-B. passirend, in den Kimpai-Pafs hinein und dicht unter dem 
Nordufer weiter am Mittelgrund vorbei. Bei der weiteren Fahrt fiufsaufwärts ist 
nur noch zu bemerken, dafs ostnordöstlich von Tintao, etwa ’/4 Sm vom Lande 
eine rothe Spierentonne liegt, die nach Angabe des chinesischen Lootsen eine 
Untiefe bezeichnet (vgl. „N. f. S.“ No. 1690 von 1901). 
Taifun ete. - Ankerplätze zwischen dem Min- und Wentschau-Flusse, 
Nach dem Reisebericht S. M. S. „//tis“, Kommandant K-Kapt. Sthamer vom 24. Juli 1901. 
Bullock-Hafen (Seite 107 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
S. M. 8, „Iltis“ ankerte westlich von der Pwanpin-Insel in der Kreuzpeilung 
Snell-Inselspitze W°/sN, Takiu-Insel Ostkaute SW!/4S; hier ist bei südlichen und 
südwestlichen Winden ein gut geschützter Platz; der Ankergrund, Schlick, ist 
allerdings mangelhaft. Die größte Geschwindigkeit des Gezeitenstromes betrug 
auf diesem Ankerplatze am Tage nach Vollmond 1,5 Sm, die Wassertiefe bei 
Hochwasser 11 m, bei Niedrigwasser 7,0 m, Fluthhöhe also 4m. In der tieferen 
Rinne des Hafens, sowie bei der Snell-Insel lief etwa 2 bis 3 Sm Strom. Der 
Fluthstrom setzt anfangs WNW, nachher NNW; der Ebbstrom setzt SSO. 
Port Namki (Seite 108 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
S. M ©. „Altis“ ankerte in der Krenzpeilung: rechte Huk der Einfahrt SzW%W, 
linke Huk der Einfahrt 0807/80. Bei Hochwasser betrug die Wassertiefe 19 m, 
bei Niedrigwasser 14 m zwei Tage nach Vollmond; die Fluthhöhe war also 5 m. 
Bei schwachem nordöstlichen Winde setzte der Fluthstrom WNW 0,7 bis 0,2 Sm, 
der Ebbstrom SSW 0,2 bis 0,1 Sn. 
Yangtse-Fahrt. 
Aus Reiseberichten S. M. S. „Tiger“, Kommandant K-Kapt, v. Mittelstaedt. 
(Hierzu Tafel 37.) 
Für die Fahrt von Kiukiang bis Hankau giebt die neue deutsche Segel- 
anweisung „Die wichtigsten Häfen Chinas“ im Allgemeinen einen sehr guten Anhalt. 
Gezeitenströme (Seite 154 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen 
Chinas“). Infolge sehr hohen Wasserstandes war die Fluth (Mitte Juli 1901) 
nur bis zum Cooper-Feuerschiffe mit 1,5 Sn Geschwindigkeit bemerkbar. 
Fitzroy-Insel (Seite 173 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
S. M.S. „Tiger“ benutzte das nördliche Fahrwasser, während sonst das südliche 
das übliche ist. Die geringste Wassertiefe im nördlichen Fahrwasser betrug 
Mitte Juli 1901 12 m. 
Hunter-Insel (Seite 179 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
Der Kurs wurde nicht südlich von der Hunter-Insel, wie die Karte und das 
Hundbuch angeben, sondern nördlich von dieser Insel, wie die Skizze (Tafel 37) 
angiebt, genommen. Nach dem Handbuche und dem Leuchtfeuerverzeichnifs sull 
das Hunter-Insel-Feuerschiff nur vom Dezember bis Ende Juni ausliegen, nach 
Aussage des Lootsen soll es das ganze Jahr hindurch auf Station sein, in 
Wırklichkeit lag es aber Mitte Juli 1901 nicht aus. 
Lee-Klippen (Seite 181 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
An der Nordseite der Lee-Klippen liegen zwei Leuchttonnen aus, die eine Stange 
mit einem schwarzen durchbrochenen Ball als Toppzeichen haben. 
Winterdurchfahrt (Seite 181 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen 
Chinas“), Bei der Collinson-Insel wurde nicht die Ayres Durchfahrt, sondern der 
Winterkanal benutzt. Bei dieser Insel lag nur ein Feuerschiff, wie die Segel- 
anweisung angiebt, und zwar in NzO von der Nordhuk der Insel aus, während 
das Leuchtfeuerverzeichnifs und die Karte deren drei bezw. zwei angeben. 
Willes-Durchbruch (Seite 183 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen 
Chinas“), S,. M. SS. „Tiger“ benutzte Mitte Juli 1901 den um 4 Sm kürzeren 
Weg westlich von der Willes-Insel; er läfst sich nur bei hohem Wasserstande 
benutzen. SS. M. S. „Tiger“ fand 14 m Wasser am oberen Ende der Durchfahrt,
	        
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