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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1901.
Ferner ist die große Bucht des Flusses im Süden der Loman - Insel ganz
verschlickt. In SSW von der Monod - Insel, ungefähr 50 m von ihr entfernt,
hat sich ein kleines Inselchen gebildet. Zwar ist der Flufßs hier etwa 400 m
breit, doch muß man sich längs des linken Ufers halten, wo 12,6 bis 14,4 m
Wasser sind.
Auch im Süden von der Van Pee-Insel hat sich ein kleines Inselchen gebildet.
Dieses ist durch einen 4,5 m tiefen Kanal vom Ufer getrennt.
Die Hütten des Kampung Pauwi waren unbewohnt. Der Grund, auf dem
die Hütten stehen, ist frei und fest, aber hinter denselben trifft man nur Busch
and Morast an.
Aus dem Obenstehenden erhellt, dafs der Mamberonmo - Flufs bis Pauwi
auch von Schiffen ganz gut befahren werden kann. Hält man sich meistens in
den Buchten, so findet man immer tiefes Wasser und trifft nur sehr wenig treibende
Baumstämme an.
Menschen wurden nur auf Teba gesehen.
Füntier Nachtrag zu: „Die wichtigsten Häfen Chinas“.
"Hierzu Tafel 37 und 38.)
Der Kanton-Fluls.
Nach dem Reisebericht S. M, S. „[ltis“, Kommandant K-Kapt. Sthamer vom 24, Juli 1901.
Fahrt von Hongkong nach Kanton (Seite 62 des Handbuches „Die
wichtigsten Häfen Chinas“). 8. M. S. „Htis“ wählte am 23. Juli 1901 die
Durchfahrt zwischen den Inseln Lantau und Mahwan; die Durchfahrt nördlich
von der Mahwan-Insel wird nach Lootsenangabe nur benutzt, wenn in der süd-
lichen zu viele Dschunken sind. Von der Urmston-Rhede wurde auf die West-
kante der Mahtschau-Insel zugesteuert, bis die Klippen Fansiak und White Rock
in Eins peilten und die Tree-Insel eben frei von der Mahtschau-Insel kam.
Dann wurde der Kurs so gewählt, dafs Mahtschau an St-B. gut frei blieb, Kurs
in die Mitte zwischen der Tiger-Insel und der West-Huk der Insel Anunghoi.
Die Tiger-Insel war in der Mitte zwischen Anunghoi und Taikoktau deutlich
erkennbar. Der Kurs NWzN wurde gesteuert, bis das Tschuenpi-Fort an St-B.
querab war; dann wurde auf die Pagode der zweiten Barre zugehalten, um die
Chain-Klippe zu meiden. Als die Insel Nord-Wantong querab war, wurde Kurs
nach B-B. geändert, so dafs die Nordostkante der Tiger-Insel auf 4 Kblg an B-B.
passirt wurde, um das Tauling-Flach an St-B. gut frei zu haben. Als die Tiger-
klaue eben noch innerhalb der Power-Huk (Taikoktau-Fort) sichtbar war, wurde
in diese Heckpeilung eingeschoren und so weiter gelaufen, bis die Nordkante der
Tauling-Insel querab war. Dann wurde Kurs auf die Grassy-Huk genommen.
Nach Lootsenangabe hat sich die Bank zwischen der Grassy-Huk und der Zweiten
Barre sowohl nach Norden als auch nach Osten erweitert und ist flacher ge-
worden. S. M. S „ltis“ näherte sich bis auf etwa 2 Kblg. der Grassy-Huk,
drehte dort scharf nach St-B. ab und hielt nun die Amherst-Huk gut frei an B-B.
In dieser Peilung wurde weitergesteuert, bis der in die Baker-Insel tief ein-
schneidende Kriek passirt war. Dann wurde Kurs NzW!/W gesteuert und die
Zweite Barre in der Heckpeilung Amherst-Huk in Eins mit der Insel Nord-
Wantong gekreuzt. Die geringste Wassertiefe auf der Barre betrug 2 Stunden
vor Hochwasser 8m. Die Heckpeilung wurde innegehalten, bis die Pagode der
Zweiten Barre an B-B. querab war; nun wurde Kurs NNW!4W gesteuert, bis
der Tezekee-Kriek querab war, von da Kurs NWzN. Im Belcher-Strich wurde
die Fahrwassermitte gehalten, während im Blenheim-Strich etwa bis 400m an
die Flat-Inseln herangesteuert wurde. Die Eiserne Sperre (Iron Barrier) sowie
5 Zur Beachtung! Dieser Nachtrag, sowie auch die bisher in den „Ann, d, Hydr, etc.“
and als Extrablätter auf dünnem Papier veröffentlichten vier Nachträge enthalten nur solche Angaben,
die nicht in den „Nachrichten für Seefahrer“ bekannt gemacht sind. Zur vollständigen Berichtigung
des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“ sind daher auch stets die „Nachrichten für See-
fahrer“, beginnend vom Heft No. 51 für 1900, mit zu berücksichtigen.