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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1901 
in etwa 55° 30’ N-Br und 8° 5’O-Lg, ob am Strande liegend oder im Wasser 
treibend, ist nicht bekannt gegeben. Trift in 53 Tagen NO%:0O rund 190 Sm. 
Eingesandt von dem Finder. 
b) Ausgesetzt von der Viermastbark „Athene“, Kapt. P. Lorenzen, auf 
der Reise von Hamburg nach Taltal, am 3. Juni 1899 auf 46° 5‘ N-Br und 
10° 42' W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von dem Arbeiter Joseph 
Wilson am 26. März 1901 an der Küste von Barbuda, Westindien, auf 
17° 36‘ N-Br und 61° 50‘ W-Lg, auf dem Strande liegend. Der Fundort liegt 
vom Orte der Aussetzung SWzW'/zW rund 3100 Sm; die Trift dauerte 661 Tage. 
Die Flasche hat ohne Zweifel einen grofsen südlichen Umweg gemacht. 
Eingesandt vom „Hydrographic Office“ in Washington, D. €. 
c) Ausgesetzt von der Viermastbark „Pindos“, Kapt. F. Wolter, auf der 
Reise von Hamburg nach Iquique, am 13. August 1899 auf 37° 5’ N-Br und 
16° 23’ W-Ly, mit Sand beschwert; gefunden von dem Fischer Simon Andre 
am 15. Januar 1901 an der Küste von Sainte Marguerite (Guadeloupe), Trift 
in 520 Tagen auf dem loxodromischen Wege SWzW'/2W 2695 Sm; wahrscheinlich 
hat die Flasche einen südlichen Umweg gemacht. 
Eingesandt vom Auswärtigen Amte in Berlin. 
d) Ausgesetzt von dem Dampfer „Argentina“, Kapt. IL. Scharfe, auf 
der Reise von Hamburg nach Pernambuco, am 10. Februar 1900 auf 33° 39‘ N-Br 
und 14° 13‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von Alexandre Gumbs 
am 4. März 1901 auf dem Strande der kleinen Insel Grand Kay östlich von 
St. Martin, Westindien, in 18° 3‘ N-Br und 63° 4' W-Lg. Trift loxodromisch 
SWzW°AW 2905 Sm in 387 Tagen. Auf einem südlichen Umwege hat die 
Flasche wahrscheinlich eine gröfsere Kntfernung zurückgelegt. 
Eingesandt von dem Herrn J. A. Gravestein in Philipsburg, St. Martin. 
e) Ausgesetzt von der Bark „Sterna“, Kapt. W. Frerichs, auf der Reise 
von Hull nach Santos, am 2. Mai 1900 auf 24° 30'N-Br und 21° 35’ W-Lg, nicht 
mit Sand beschwert; gefunden von A. Morris am 10. Januar 1901 an der Ost- 
küste von St. Kitte, Westindien, am Strande liegend. Trift in 253 Tagen WzS 
rund 2340 Sm auf dem loxodromischen Wege; wahrscheinlich aber auf einem 
südlichen Umwege eine größere Entfernung. 
Eingesandt von dem Finder. 
f) Ausgesetzt von der Bark „Seestern“, Kapt. R. Hauthb, auf der Reise 
von Cardiff nach Punta Arenas (Magellan - Strafse), am 13. Juli 1900 auf 
20° 9‘N-Br und 20° 31‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von Kapt. 
Glovert Sylvert, Führer des Schiffes „Virginie“, am 4. Februar 1901 unter 
der Ostküste von Guadeloupe, 1 Sm von Capesterre, auf ungefähr 16° 5‘ N-Br 
und 61° 28’ W-Lg, im Wasser treihend. Trift in 206 Tagen W!/42S 2337 Sm; 
doch hat die Flasche wahrscheinlich einen gröfseren südlichen Umweg gemacht. 
Zingesandt von dem Minister der Kolonien in Paris, 
g) Ausgesetzt von dem Dampfer „Uruguay“, Kapt. H. Mählmann, auf 
der Reise von Hamburg nach Montevideo, am 9. Januar 1890 auf 16° 32‘ N-Br 
und 26° 8‘ W-Lg; gefunden Ende November 1900 an der Ostseite der Insel 
Andros, eben südlich von High Cay, Bahama - Inseln. Die Flasche ist nach 
Verlauf eines Zeitraumes von etwa 10 Jahren und 10!/2 Monaten wieder auf- 
gefunden; die Entfernung von dem Orte der Aussetzung bis zum Fundorte be- 
trägt rund 2940 Sm nach W’AN. 
Eingesandt vom Kerl. Konsulat in Nassau, N. P., Bahama-Inseln, 
h) Ausgesetzt von der Bark „Seestern“, Kapt. R. Hauth, auf der Reise 
von Portland, Org., nach dem Kanal, am 16. April 1900 auf 16° 10‘ N-Br und 
36° 48‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von James B. Caley am 
16. Februar 1901 auf dem Strande von Turks Island, Westindien, in ungefähr 
21° 31‘ N-Br und 71° 8‘ W-Lg. Trift in 306 Tagen W%/4N 1975 Sm; abgesehen 
davon, dafs die Flasche wahrscheinlich einen südlichen Umweg gemacht hat. 
Eingesandt von dem Herrn Hugh. H, Hutchings in Turks Island. 
i) Ausgesetzt von dem Vollschiffe „Palmyra“, Kapt. C. Jefsen, auf der 
Reise von Iquique nach Hamburg, am 13. September 1900 auf 14° 42’ N-Br und 
28° 21‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von Pouyol am 9. April 1901 
auf dem Strande des Ortes Anse ä Cochon, Südküste von Haiti, in ungefähr 
18° 5’ N-Br und 71° 50‘ W-Lg. Trift in 208 Tagen W%N 2520 Sm. 
Eingesandt von der Kerl. Konsular-Agentur in Jeremie, Haiti,
	        
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