Eingänge von Fragebogen bei der Deutschen‘ Seewarte,
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Eingänge von Fragebogen bei der Deutschen Seewarte im Monat
Juli 1901.
1. Yon Schiffen.
Frage-|
bogen
No.
638
639
640
Rhederei
H, D. J. Wagner
‚ Bamburg— Amerika-Linie
G. J. H. Siemens & Co.
Schiffsart und
Name
Brk.
„Hans Wagner“
D. „Bosnia“
Viermastschiff
„Thekla“
Kapitän
C. C. Müllmann
H. Schmidt
'W. Alm
Berichtet
über
Albany
Saigon
‚ Tampa (Florida)
Aufenthalt im
Hafen
|18/X1—31/X11 1900
128/XI-—15/X1I 1900
| 28/V—4/VII 1901
9. Von Konsulaten.
Fbg. |
No.
713
714
715
716
717
718
719
720
721
722
793
724
795
726
7127
Einsender
Konsul €. J. v. Ewald
Konsul G. H. Bender
Konsul W. A. Brahe
ı General-KonsulA, Rosenthal
Konsul R. Stubenrauch
Konsul C. L. Hinckel‘
Konsul Hugo Hoffmann
Konsul Dr. Eugen Erhardt
Konsul Georg A. v. Lingen
Vice-Konsul '*homas Jones
Konsul V. W. Rowles
Konsul Wilh. Katzenstein
Vice-Konsul
Fr. W. Hunicke
‚ General-Konsul Steifensand
Vice-Konsul
Frhr. Ostman v. der Leye
Berichtet über
Taltal (Antofagasta)
San Feliü deGuixols,
‚ Palamas und Rosas
Melbourne
San Francisco
Punta Arenas (Chile)
Corinto
Port of Spain
Bilbao
Baltimore
Newport (England)
Gloucester und
Sharpness
Porto und Leixöes
Cienfuegos
Buenos Aires
Rio de Janeiro
?bg
No.
72E
72b
730
731
732
787
‚8.
735
736
737
738
739
740
"41
147
742
744
Einsender
Vice-Konsul Keller
Konsul G. Dallegio
Konsul Max Busch
Konsul Ferd. Schott
Konsul Ant. Alibrandi
Konsul Gabriel
Vice-Konsul Ernest Labi
Konsul Prof. A. Salomone
Konsul C. Spengelin
Konsul C. Colsmann
Konsular-Agent Karl List
Konsul Carl Hick
Konsul Joh. Wulffschn
Vice-Konsul Georg Grebt
Konsul G. Müller-Beeck
Konsul Th. Köhncke
Konsul Willi Fels
Berichtet über
Haifa
Syra
Valencia
Gibraltar
Civita Vecchia
Varna
Tripolis
Savona
Corfu
Iquique
Ocos
Belawan
Vancouver
Puerto Montt
Nagasaki
Amapala
Otago
Besondere Bemerkungen aus den Fragebogen:
No; 638.
Albany. Als Lootsenboot dient ein kleiner Dampfer; der Lootse kam
dem Schiffe eben aufserhalb der Einfahrt zum Princess Royal-
Hafen entgegen. Nur eine Schleppergesellschaft ist am Orte; Schlepp-
lohn sehr hoch. Die Schlepper kommen erst unmittelbar vor dem
Hafen längsseit und berechnen, ob auf gröfsere oder kleinere Ent-
fernungen, denselben Schlepplohn. „Hans Wagner“ zahlte laut Taxe
für Ein- und Ausschleppen und zweimal Verholen 30 £. Die Einfahrt
zwischen Breaksea - Insel und Bald - Huk wird meist benutzt. Schiffe
von 5,5 m Tiefgang können immer auf die innere Rhede, Schiffe von
8,2 m nach der äufseren Landungsbrücke kommen. Schiffe, die von
Westen kommen und dicht um Eclipse - Insel herumsteuern, müssen,
zumal bei fauer Briese, den östlichen Strom beachten, um nicht auf
das für die Schiffahrt sehr hinderliche, durch keine Seezeichen be-
zeichnete Maude - Riff, das auch nicht an der Brandung kenntlich ist,
zu gerathen. „Hans Wagner“ mufste fünf Tage auf der inneren Rhede
ankern, bevor ein Platz zum Ballastlöschen an der Landungsbrücke
frei war; für Löschen des Ballastes in Eisenbahnwagen wurde 1 sh
die Tonne gezahlt.