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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

fü 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1901. 
IX. Beobachtungen der Kaiserlichen Marine. 
a. An den Küstenplätzen Ostafrikas. 
Mansa-Bucht 
Pangani . . 
Tanga, . . 
[nsel Nyororo (Mafia-Kanal) 
Mikindani . . . 0... 
Lindi . . . . 
Kilwa Kivindje . 
Daressalam . 
S-Br 
O-Lg 
art 
Wahre 
* Ortszeit 
Deklination Red, a. Tagesm. 
4° 57,1 39° 8,7' 
5° 26,3‘ 38° 59,3‘ 
5° 40' 39° 6,9 
7° 37,2' 39° 41,4 
10° 16,5‘ 40° 7.5 
39° 43,6‘ | 13.11. 
39° 25,0‘ | 20.11. 
39° 18,2‘ | 15.12. 
23. 2. a. m. 7° 40,4 WW 
7. 3. a. m. 7° 40,8 W 
12, 9,” 53 mp 7°31,3‘W 
3.11 {5 45mp 8° 3,0 W 
1% 15h Gmp 8° 3.4 W 
6h 35m a 9° 21,0 W 
10.11. “in 18m a 9° 20,6‘ W 
{m 85m p 9° 10,9 W 
5b 2mp 9° 12,8‘ W 
4b47mp 8° 28,5 W 
4b37mp}7° 53,1 W 
7° 40,0 W 
7° 40,1 W 
7° 319 W 
| 3° 3,5 W 
‘9° 187. W 
} 9° 12,2 W 
8° 29,0 W 
7° 53,8 W 
Beobachter Oberleutnant z. S. Behncke. 
b. In den deutschen Schutzgebieten der Südsee. 
Massawa-Bucht (an der Küste der Gazelle-Halbinsel). 
4° 12,5‘ S-Br, 151° 48,6’ O-Lg. 
(900 Juli 30 7h51,14ma d = 6° 10,270. 9h35ma 1 = 20,27° 
Mioko. 4° 14,3‘ S-Br, 152° 27,6‘ O-Lg. 
7ha {= 19,82°. 
ih 17m p HH =— 0,37448. 
9h33,3na I — 19.57° 
Beobachter Steuermann Fritsch. 
Makada. 4° 7,9 S-Br, 152° 26,6‘ O-Lg. 
1900 April 11 8Sh48a d=— 5° 55,31'0. 11h282a I =— 19,78°, 1ıh20up H = 0,37306. 
Beobachter Oberleutnant z. S. Habenicht. 
1900 Januar 22 
„ 
Februar 
9 
April £ 
8h 33m a d = 5° 38,50‘ 0. 
7h20m 8 d =— 5° 57,74' 0. 
gb 34M a d = 5° 56,88‘ 0. 
12h 440 a d = 5° 58,04 0. 
88h 54,84 dd — 5° 53.19 O0. 
Bemerkung zu dem Aufsatz im Heft VIl: „Ueber ein Problem 
der sphärischen Astronomie und seine Bedeutung für die Nautik“. 
Von Dr. Ernst Wendt, Navigationslehrer in Elsfleth, 
In seinem Aufsatz: „Ueber ein Problem der sphärischen Astronomie und 
seine Bedeutung für die Nautik“ hat Herr Dr. Wirtz die Aufgabe behandelt, 
den Schiffsort aus den Differenzen von drei beobachteten Höhen zu bestimmen, 
am auf diese Weise die Unsicherheit der Kimm aus dem Resultat zu eliminiren. 
Dabei macht er die Voraussetzung, dafs die Kimmtiefe über den ganzen Horizont 
in allen Azimuten konstant sei. Die Berechtigung zu dieser Annahme scheint 
mir sehr zweifelhaft. Denn zunächst ist klar, dafs keine gröfsere Versegelung 
zwischen den einzelnen Beobachtungen liegen darf. Man ist also auf Fixsterne 
oder Planeten angewiesen, und für die Zeit der Dämmerung, wo diese doch nur 
beobachtet werden können, ist es sehr fraglich, ob die Kimmtiefe nach allen 
Richtungen hin als konstant angesehen werden darf. Aber angenommen, die 
Annahme ist zulässig, so mufs ich sagen, dafs das Problem durch Sumnersche 
Standlinien in viel einfacherer Weise gelöst werden kann. Zwar hat man dann 
die drei Höhen selbst und nicht bloß, wie bei der won Herrn Dr. Wirtz ent- 
wickelten Methode, ihre Unterschiede auf dem Instrument abzulesen und rechnet 
auch zunächst mit jenen, es kommen aber in Wirklichkeit schliefslich doch blofs 
Jdie Unterschiede in Betracht. . Hat man nämlich (z. B. nach der Hilaireschen
	        
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