Vierter Nachtrag zu: „Die wichtigsten Häfen Chinas“.
305
peilt, steuere man Kurs OzN, bis die Klippe SW peilt; dann ändere man den
Kurs auf NO!/4O0 und halte die Pillar-Klippe in SW'/A4W-Peilung achteraus.
Man halte die Klippe in dieser Peilung so lange, bis Toa kak, die Osthuk von
Choda, NNO peilt; dann steuere man auf Toa kak in dieser Peilung zu, wobei
man mehr als 1 Sm westlich von der Huk Go rin tschi ki (Phelans-Huk) bleibt.
Sobald der 182 m (596‘) hohe Gipfel, der 3 Sm 0SO von Hon bagu (der Huk
an der Südseite der Einfahrt in die Ping Yang-Föhrde) NO peilt und mit der
Auk Rei sei ki in Eins ist, steuere man mit Nordostkurs auf den erwähnten
Gipfel zu, bis die Ostkante von Taku sem, einem 81 m hohen Inselchen, 9 Sın
nördlich von Hon bagu, in Eins ist mit dem 5m hohen Inselchen, das !/4 Sm
nordwestlich von Hon bagu liegt. Diese Deckpeilung, N*%/40, führt zwischen dem
Riff Iwa ki echo und den Klippen vor Rei sei ki hindurch und mufs innegehalten
werden, bis man sich auf etwa 1 Sm Abstand von der Huk Hon bagu befindet.
Kapt. Mörsel empfiehlt für die Durchsteuerung zwischen dem grofsen Riff an
der Südost- und Ostseite der Insel Choda und dem ebenfalls sehr ausgedehnten
Strandriff südlich von Hon bagu (und westlich von Rei sei ki) gröfste Vorsicht.
Wenn man nach der englischen Anweisung sich in 1 Sm Abstand von Hon bagu
befindet, steuere man NzW-Kurs und passire !/a Sm westlich von Hon bagu;
dann halte man die Huk Hon bagu in etwas östlicherer Peilung als S'/20, bis
die Nordkante der beiden Inselchen vor der Nordwesthuk der Insel Dau tschen
ONO peilt. Dann steuere man in '/A4 Sm Abstand nördlich um die beiden
genannten Inselchen herum und bringe ihre Nordkante achteraus in W!/S-Peilung;
diese Heckpeilung benutze man als Kurs, wobei gleichzeitig die 7,6 m hohe
Klippe Tschi ri sem recht voraus sein wird. Man steuere diesen Kurs so lange,
bis die Huk an der Südküste südlich von dem Inselchen Pio sem SO*/A40 peilt;
dann steuere man auf diese Huk zu, indem man sie in SO0?/40-Peilung hält, bis
man sich ihr auf 1 Sm Abstand genäbert hat; nunmehr halte man die Mitte der
Fahrrinne zwischen der genannten Huk und dem Inselchen Pio sem; wenn man
diese schmale Durchfahrt passirt hat, steuere man mit O'/A4N-Kurs so, dafs man
U Sm südlich von der Huk Ten kwa siki an der Nordküste passirt. Man halte
sich dann in etwa !/a Sm Abstand von den Huken der Nordküste bis man den
Ankerplatz vor Tschinampo erreicht.
Für Schiffe, die sich von Westen her der Insel Choda nähern, empfiehlt
das englische Handbuch auf die Insel mit Westkurs zuzusteuern. Sobald man
dann etwa 2 Sm von ihrer Südwesthuk entfernt ist, wird man Go rin tschi ki
(Phelans-Huk) auf dem Festlande erkennen. Man soll dann nach der englischen
Anweisung die Südwestkante der Huk Go rin tschi ki in SSO-Peilung halten,
um zwischen den Bänken südlich von Choda hindurchlaufen zu können. Sobald
der 182 m (596‘) hohe Gipfel 3 Sm 0SO von Hon bagu NO*40 peilt, drehe
man ostwärts, bis dieser Gipfel NO peilt; dann steuere man, wie vorher angegeben.
Kapt. Mörsel empfiehlt als besten Weg die Einsteuerung an der Nord-
westseite der Insel Choda. Dabei warnt er ausdrücklich vor dem Flach, das
sich westwärts von Choda ausdehnt, sowie vor dem Steert der Sandbänke, die
von der Nordküste sich weit nach SW ausdehnen. Kapt., Mörsel fand in der
von ihm empfohlenen Einfahrt auf dem Südesteert der Bänke bei Niedrigwasser
im Jahre 1887 1,8 bis 5,5 m Wasser, während der Nordsteert damals 3,7 bis 6,5 m
Wasser hatte. Im Jahre 1897 fand Mörsel auf beiden Steerten bedeutend
weniger Wasser und empfiehlt aus diesem Grunde die gröfste Vorsicht bei der
Einsteuerung. Als besten Kurs bezeichnet Mörsel die Deckpeilung der inneren
Huken der beiden Inselchen vor der Nordwesthuk der Insel Dau tschen; nach
der englischen Adm.-Karte No. 1656 müfste dieser Einsteuerungskurs, den Mörsel
in seinem Berichte leider nicht angiebt, etwa N0z0!440 sein; dieser Kurs würde
etwa 1% Sm nördlich von der Nordhuk der Insel Choda bleiben, Mörsel
empfiehlt dann in !/s Sm Abstand um die beiden Inselchen vor der Nordwesthuk
vor Dau tschen herum zu steuern; dann befolge man die weiter oben gegebene
Anweisung.
Längs der Südostküste der Insel Dau tschen, also zwischen ihr und der
Festlandsküste einzulaufen, hält Kapt. Mörsel für sehr gefährlich, weil dort
sehr veränderliche Bänke liegen, die nach jedem Eisgang und auch während der
Regenzeit ihre Tiefen ändern. Kapt. Mörsel meint, dafs diese Strecke seit der
im Jahre 1887 von ihm ausgeführten Vermessung jetzt noch geringere Wasser-