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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

Vierter Nachtrag zu: „Die wichtigsten Häfen Chinas“. 
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peilt, steuere man Kurs OzN, bis die Klippe SW peilt; dann ändere man den 
Kurs auf NO!/4O0 und halte die Pillar-Klippe in SW'/A4W-Peilung achteraus. 
Man halte die Klippe in dieser Peilung so lange, bis Toa kak, die Osthuk von 
Choda, NNO peilt; dann steuere man auf Toa kak in dieser Peilung zu, wobei 
man mehr als 1 Sm westlich von der Huk Go rin tschi ki (Phelans-Huk) bleibt. 
Sobald der 182 m (596‘) hohe Gipfel, der 3 Sm 0SO von Hon bagu (der Huk 
an der Südseite der Einfahrt in die Ping Yang-Föhrde) NO peilt und mit der 
Auk Rei sei ki in Eins ist, steuere man mit Nordostkurs auf den erwähnten 
Gipfel zu, bis die Ostkante von Taku sem, einem 81 m hohen Inselchen, 9 Sın 
nördlich von Hon bagu, in Eins ist mit dem 5m hohen Inselchen, das !/4 Sm 
nordwestlich von Hon bagu liegt. Diese Deckpeilung, N*%/40, führt zwischen dem 
Riff Iwa ki echo und den Klippen vor Rei sei ki hindurch und mufs innegehalten 
werden, bis man sich auf etwa 1 Sm Abstand von der Huk Hon bagu befindet. 
Kapt. Mörsel empfiehlt für die Durchsteuerung zwischen dem grofsen Riff an 
der Südost- und Ostseite der Insel Choda und dem ebenfalls sehr ausgedehnten 
Strandriff südlich von Hon bagu (und westlich von Rei sei ki) gröfste Vorsicht. 
Wenn man nach der englischen Anweisung sich in 1 Sm Abstand von Hon bagu 
befindet, steuere man NzW-Kurs und passire !/a Sm westlich von Hon bagu; 
dann halte man die Huk Hon bagu in etwas östlicherer Peilung als S'/20, bis 
die Nordkante der beiden Inselchen vor der Nordwesthuk der Insel Dau tschen 
ONO peilt. Dann steuere man in '/A4 Sm Abstand nördlich um die beiden 
genannten Inselchen herum und bringe ihre Nordkante achteraus in W!/S-Peilung; 
diese Heckpeilung benutze man als Kurs, wobei gleichzeitig die 7,6 m hohe 
Klippe Tschi ri sem recht voraus sein wird. Man steuere diesen Kurs so lange, 
bis die Huk an der Südküste südlich von dem Inselchen Pio sem SO*/A40 peilt; 
dann steuere man auf diese Huk zu, indem man sie in SO0?/40-Peilung hält, bis 
man sich ihr auf 1 Sm Abstand genäbert hat; nunmehr halte man die Mitte der 
Fahrrinne zwischen der genannten Huk und dem Inselchen Pio sem; wenn man 
diese schmale Durchfahrt passirt hat, steuere man mit O'/A4N-Kurs so, dafs man 
U Sm südlich von der Huk Ten kwa siki an der Nordküste passirt. Man halte 
sich dann in etwa !/a Sm Abstand von den Huken der Nordküste bis man den 
Ankerplatz vor Tschinampo erreicht. 
Für Schiffe, die sich von Westen her der Insel Choda nähern, empfiehlt 
das englische Handbuch auf die Insel mit Westkurs zuzusteuern. Sobald man 
dann etwa 2 Sm von ihrer Südwesthuk entfernt ist, wird man Go rin tschi ki 
(Phelans-Huk) auf dem Festlande erkennen. Man soll dann nach der englischen 
Anweisung die Südwestkante der Huk Go rin tschi ki in SSO-Peilung halten, 
um zwischen den Bänken südlich von Choda hindurchlaufen zu können. Sobald 
der 182 m (596‘) hohe Gipfel 3 Sm 0SO von Hon bagu NO*40 peilt, drehe 
man ostwärts, bis dieser Gipfel NO peilt; dann steuere man, wie vorher angegeben. 
Kapt. Mörsel empfiehlt als besten Weg die Einsteuerung an der Nord- 
westseite der Insel Choda. Dabei warnt er ausdrücklich vor dem Flach, das 
sich westwärts von Choda ausdehnt, sowie vor dem Steert der Sandbänke, die 
von der Nordküste sich weit nach SW ausdehnen. Kapt., Mörsel fand in der 
von ihm empfohlenen Einfahrt auf dem Südesteert der Bänke bei Niedrigwasser 
im Jahre 1887 1,8 bis 5,5 m Wasser, während der Nordsteert damals 3,7 bis 6,5 m 
Wasser hatte. Im Jahre 1897 fand Mörsel auf beiden Steerten bedeutend 
weniger Wasser und empfiehlt aus diesem Grunde die gröfste Vorsicht bei der 
Einsteuerung. Als besten Kurs bezeichnet Mörsel die Deckpeilung der inneren 
Huken der beiden Inselchen vor der Nordwesthuk der Insel Dau tschen; nach 
der englischen Adm.-Karte No. 1656 müfste dieser Einsteuerungskurs, den Mörsel 
in seinem Berichte leider nicht angiebt, etwa N0z0!440 sein; dieser Kurs würde 
etwa 1% Sm nördlich von der Nordhuk der Insel Choda bleiben, Mörsel 
empfiehlt dann in !/s Sm Abstand um die beiden Inselchen vor der Nordwesthuk 
vor Dau tschen herum zu steuern; dann befolge man die weiter oben gegebene 
Anweisung. 
Längs der Südostküste der Insel Dau tschen, also zwischen ihr und der 
Festlandsküste einzulaufen, hält Kapt. Mörsel für sehr gefährlich, weil dort 
sehr veränderliche Bänke liegen, die nach jedem Eisgang und auch während der 
Regenzeit ihre Tiefen ändern. Kapt. Mörsel meint, dafs diese Strecke seit der 
im Jahre 1887 von ihm ausgeführten Vermessung jetzt noch geringere Wasser-
	        
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