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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

Dritter Nachtrag zu: „Die wichtigsten Häfen Chinas“, 
etwa 100 m Abstand 9 bis 14 m Wasser bei -}- 2,2 m Wasserstand über Kiu- 
kiang-Null. 
Der Poyang - See (Seite 177 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen 
Chinas“). Die Einfahrt in den Poyang-See hat bei 1,8 m Wasser über Kiukiang- 
Null S.M. S. „Iltis“ keine Schwierigkeiten gemacht. Von dem in Tafel 30 als 
Aukerplatz eingezeichneten Punkte (von dem aus die Otter-Huk-Bake NW'!/AN 
und die linke Kante des Forts SW!AW peilt) wird mit SWzW- bis Südwestkurs 
auf das Fort zugehalten, bis man sich auf etwa 100m dem Fort-Ufer genähert 
hat; dann dreht man allmählich in die Linie ein, die durch die Verbindung der 
Otter-Huk-Bake und eines Berges mit hornförmiger Spitze gebildet wird, Kurs 
etwa SW'!/aW. Auf diesem Kurse passirt man die Huk mit dem Tempel und dem Joss- 
haus auf etwa 200 m Abstand; man steuert den Kurs so lange, bis die Pagode auf der 
Schuh-Klippe gut frei ist von der ersten Huk oberhalb des Uferabhanges von Hukau. 
Dann dreht man langsam nach B. B., hält die Schuh-Klippe und Pagode etwa in 
der Mitte des Sees und steuert die rechte: Kante der Schuh-Klippe mit SzW- 
Kurs an. Bis auf 2 Sm Abstand von der Schuh-Klippe wurden Wassertiefen von 
8 bis 4,3 m gefunden. An der erwähnten Huk oberhalb des Hukau-Abhanges 
kann man bis auf 100 m noch tiefes Wasser finden. Als gute Wegweiser zur 
Auffindung der tiefsten Rinne können die zahlreichen Fischbuhnen dienen, die 
fast immer nur in möglichst tiefem Wasser ausgelegt werden. 
Die Elephanten-Insel (Seite 177 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen 
Chinas“). Zum Passiren der Barre bei der Elephanten-Insel wurde von S. M,S. 
„Iltis“ mit Kurs NOzO die etwas unterhalb Kiukiang gelegene Pagode achter- 
aus genommen, bis die Red Clifis an St. B. querab waren, dann wurde !% Strich 
nach B. B. gedreht und auf diesem Kurse bis etwa 200 m an das linke Ufer 
hinangegangen. Hierauf wurde am linken Ufer in einem Abstande von 100 bis 
200 m bis zur Becher-Huk entlang gesteuert. Auf diesen Kursen fand S. M, S. 
„Iltis“ bei + 1,8 m Wasserstand über Kiukiang-Null 7 bis 9m Wasser. 
Court-Strich (Seite 179 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
Bei dem niedrigen Wasserstande des Winters 1900/1901 versandete die Süddurch- 
fahrt bei der Hunter-Insel sehr schnell.‘ Alle Dampfer gingen daher durch den 
Nordkanal, den sogenannten Round Channel, der wegen seiner Veränderungen 
als schwierige Durchfahrt nur am Tage befahren werden kann. S. M. S. „Iltis“ 
steuerte am 15. April bei + 1,5 m Wasserstand über Hankau-Null mit Ostnord- 
ostkurs in den Nordkanal ein, wobei ein breites weilßses Haus am Nordufer des 
Kanals voraus und ein kleines Häuschen auf dem rechten Ufer etwa zwei bis 
drei Strich St. B. achteraus gehalten wurde. Später wurde näher an das linke 
Flufsufer hinangegangen und an ihm in etwa 600 m Abstand entlang gesteuert, 
wobei eine auffallende Baumgrüuppe links von dem erwähnten breiten Hause recht 
voraus war; dann wurde eine Reihe einzelner Bäume auf etwa 100 m Abstand 
passirt. Nach dem. Passiren eines Dorfes in gleichem Abstande wurde ungefähr 
die Flufsmitte gebalten und dann wieder längs des linken Ufers in 50 bis 100m 
Abstand gesteuert. Die Wassertiefen betrugen 5 bis 9 m. 
Kitschau-Strich (Seite 180 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
Bei den Havoc - Klippen, beinahe in der Flulsmitte und nördlich von der Fort- 
ruine haben sich 1901 die Spitzen von bisher noch unbekannten Felsen gezeigt. 
Hankau, Landmarken (Seite 185 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen 
Chinas“). Die Stadt Wutschang ist nicht stark befestigt, es befinden sich dort 
nur umwallte Lager, aber keine Befestigungsanlagen. 
Hafenanlagen (Seite 188 des Handbuches „Die wichtigsten Häfen Chinas“). 
Seit dem Winter 1900/1901 sind zwei deutsche Hulken für die Melchers- und 
Karberg-Dampfer querab vom deutschen Kai ausgelegt. 
Schanhaikwan. 
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Hertha* vom 7. Februar 1901, 
Ansteuerung („Die wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 236). Für die An- 
steuerung der Rhede von Schanhaikwan bietet, wenn man von Süden kommt, der 
Fischer-Berg eine sehr gute Landmarke. Dieser Berg liegt nordöstlich von den 
beiden Höhenzügen hinter Tschingwangtau und Schanhaikwan; er ragt auf mehr 
als 36 Sm Abstand als scharfer Kegel frei aus der Kimm heraus und bildet nach 
Ann. d. Hyär. eto.. 1901. Hoft YIII. 
371
	        
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