Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1901
Ankerplätze in der Einfahrt sind nicht gut. Erst jenseits der schwarzen
Tonne auf dem Mittelgrunde, wo das Fahrwasser breiter‘ wird, kann man auf
9,1 bis 16,5 m Wasser über weichem Grunde ankern. _ Vorübergehend kann man
auch im Fahrwasser innerhalb: der Einfahrt nach der zweiten Kursänderung
gegenüber von dem Fort ankern. ‚Der vorherrschenden: Winde halber und um
der dort.mehr regelmäfsig laufenden Tide willen ist es empfehlenswerth, unter
dem östlichen Lande in OzuS vom Fort .zu ankern.
Ueber die Einsteuerung siehe „Nachr. f. Seef.“ 1899 No 1298, : Auf
Grund der neuesten Amerikanischen Karte No. 1883 möge hier erwähnt werden,
daß das Wrack des Kanonenbootes „Pizarro“ beseitigt ist.
—__ Ausführlichere Berichte siehe „Annalen der. Hydrographie und Maritimen
Meteorologie“ 1898, Seite 5 bis 7.
Wasserverhältnisse auf der Barre von Rio Grande do Sul.
Nach Berichten des deutschen Konsuls,
(Mit einer Tabelle.)
Während des Jahres 1899 erlitt die Rio Grande-Barre keine Veränderungen;
die. Tabelle zeigt den Wasserstand für jeden Tag des Jahres; über die Kin-
wirkung des Windes auf diesen Wasserstand vgl. Annalen 1899, Seite 103, Rio
Grande do‘ Sul.
Wasserstand auf der Barre von Rio Grande do Sul im Jahre 1899.
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2 = Lothung wurde nicht vorgenommen,
x = Lothung konnte nicht vorgenommen werden,
+ = Wilde See auf der Barre, -
A = Barre war unpassirbar.