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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

Zur Küstenkunde der Philippinen. 
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st 
Palanan-Bucht an der Ostküste der Insel Luzon. 
Die Bucht an der Ostküste von Luzon; die in den Karten und in den 
Segelhandbüchern Paranan geschrieben ist, wird von den KEingeborenen und 
anderen Ortskundigen Palanan genannt. 
Brandung erstreckt sich !/a Sm östlich von der Palanan-Huk; diese Huk 
ist an der Sattelform des hohen Landes leicht zu erkennen. 
Dritter Nachtrag zu: „Die wichtigsten Häfen Chinas“. 
Der Kanton-Flufs. 
Nach dem Reisebericht S. M. S. „Jaguar“, Kommandant Korv.-Kapt. Berger, vom 18. April 1901, 
Ansteuerung des Kanton-Flusses (Seite 58 des Handbuches „Die wich- 
tigsten Häfen Chinas“). Von Hongkong kommend, hält sich das Fahrwasser 
nach dem Passiren der Pillar-Huk unter dem linken Ufer. Mit NW’/N-Kurs 
läfst man die Insel Machau !/s Sm und die Tree-Insel 1 Sm an St. B. Dieser 
Kurs führt an der Ostkante der langgestreckten Untiefe westlich von Machau 
entlang. Nach dem Passiren dieser Untiefe steuert man mit NW°/A4W-Kurs auf 
die Mitte der Mündung des Kanton-Flusses zu. . 
Die Fischbuhnen liegen nicht immer an derselben Stelle; sie werden je 
nach der Jahreszeit und dem Fischreichthum ganz weggenommen oder verlegt. 
Als ständig gelten nur die Fischbuhnen südöstlich von Lankit und die etwa 7 bis 
9 Sm südöstlich von ihnen befindlichen querab von Saiheung. 
Einsteuerung in den Kanton-Flufs (Seite 61 des Handbuches „Die wich- 
tigsten Häfen Chinas“). Als S. M. S. „Jaguar“ um 6° a Hongkong verliefs, war 
es eine Stunde vor Hochwasser und es lief noch Fluthstrom. Derselbe hielt 
während der ganzen Fahrt nach Kanton an; seine mittlere Geschwindigkeit 
betrug etwa 1 Sm. Bei der Ankunft in Kanton um 1* 30” p war es */a Stunde 
aach Hochwasser, das Wasser war bereits im Fallen begriffen, es herrschte je- 
doch noch Fluthstrom. 
Die Taischek-Barre wurde zur Zeit des Hochwassers passirt; die Wasser- 
tiefe betrug dort 5,2 m. Der durchschnittliche Wasserstand im Kanton-Flufs war 
zur Zeit 0,3 bis 0,6 m höher als im Februar und März, so dafs einige der im 
Flusse liegenden Inseln, wie die Erste Barre-Insel, bei Hochwasser gänzlich 
unter Wasser waren. 
Küstenfahrt von Hongkong durch die Haitan-Strafse. 
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Luchs“, Kommandant Korv.-Kapt. Dähnhardt, und dem Bericht 
des Kapt. Heuermann, Dampfer „Lyeemoon“. 
Küstenfahrt von Hongkong nach Wusung (Seite 71 des Handbuches 
„Die wichtigsten Häfen Chinas“), Am 24, Februar 9*a trat S. M. S. „Luchs“ 
zusammen mit dem Torpedoboote „S91“ die Reise von Hongkong nach Tongku 
an. Mit Rücksicht auf den stark wehenden Nordostmonsun wurde beabsi chtigt, 
durch die Haitan - Straße zu gehen, und für diese Fahrt der deutsche Lootse 
Drews an Bord genommen. 
Die Fahrt wurde mit Umdrehungen für 10 Sm durchgeführt, bis auf die 
Nächte vom 24, bis 25. und 25. bis 26. Februar, woselbst auf 5 Knoten herab- 
gegangen wurde, um unbefeuerte Passagen bei Tage durchfahren zu können. Um 
105 15” a am 24, Februar wurde Lamtong gerundet und Kurs auf die Ninepin- 
Gruppe genommen. Von den Ninepins wurde mit ONO!/4O-Kurs die Riff-Insel 
und Techilang‘- Huk angesteuert und letztere auf 1'/2 Sm passirt. Von der 
Tschilang-Huk wurde Kurs auf die Breaker-Huk genommen, wobei die Siki-Klippe 
in 1'/2 Sm, Turtle-Klippe in 2'/2 Sm und Breaker-Huk in 4 Sm Abstand passirt 
wurden, 
Am Morgen des 25, Februar stand S. M. S. „Luchs“ bei Hellwerden 7 Sm 
südlich von Namoa. Es wurde dann mit NO!/N-Kurs die Südostecke von Namoa 
angesteuert: die Plat- Insel und die Mackinnon - Klippe blieben dabei an St. B.
	        
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