accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

Fort-Huk . 
Südost-Farallon . 
San Francisco. :. 
Mare-Insel 
“Kriegsschiffshafen) 
Mond- 
deklination 
J 
Gröfste N 
Null 
Gröfste S 
Gröfste N 
Null 
Gröfste S 
\ 
Gröfste N 
Null 
Gröfste S 
Gröfste N 
Null 
Gröfste S 
Wedemeyer, A.: San Francisco. 
347 
Oberer Meridian-Durchgang 
Hochwasser | Niedrigwasser 
Unterer Meridian-Durchgang 
Hochwasser | Niedrigwasser 
. ] im l 
Zwischen- . Zwischen- . 
zeit | Höhe | zeit | Höhe 
en emm 
Zwischen- Zwischen-| _.., 
a a 
m 
10st54 
{1 44! 
12 50| 
1,68 
1,43 
1.25 
178t50 
17 25' 
17 9 
—0,15 12st50| 
0,24 11 44 
0,79110 54' 
m 
1 
1,25 
1,43 
1,68 
Ist 9 
27 25 
17 50° 
0,79 
0,24 
—0,15 
iO 40 
10 30 
I1 36 
1,65 
„40 
1.22 
7 11 
6 46 
16 30‘ 
-0,15 
0,24 ! 
0,791 
11 36, 
10 30 
10 40 
1,23 
1,40 
1,65 
i6 30 
16 46 
117 11 
0,79 
0,24 
— 0.15 
u 7 
(5% 
3 3 
Li9 
‘8 16 
(7 51 
7 35 
—0,18 13 3 
0,21 | u 57 
0,7611 7 
1.19 17 35 
1,37 17 51 
1.62 118 16 
0,76 
0,21 
—0,18 
i2 26| ‚98 9 54 
13 16| 1,74 19 29! 
|14 22] 155 119 13° 
—0,15| 14 22 
0,24|13 16 / 
0,79112 26 
155 19 13 
1,74 IS 29, 
1,98 119 54 
0,79 
0,24 
—0,15 
Gezeitenströme. Innerhalb des Goldenen Thores setzt der Fluthstrom 
nordostwärts; an der Nordseite der Presidio-Bank und bei der Arch-Klippe, in 
deren: nächster Nähe sehr heftige und unregelmäfsige Neerströme auftreten, ist 
der Strom sehr stark. Ein Segelschiff, das mit starkem Fluthstrome bei schwacher 
Briese einläuft, ist daher in Gefahr, auf diese Untiefen geworfen zu werden. 
Der Ebbstrom tritt an der Nordküste der San Francisco-Halbinsel eine Stunde 
früher ein als bei Saucelito. Durch die Raccoon-Strafse läuft ein starker Fluth- 
strom mit heftigen Neerströmen. Mer Ebbstrom aus den nördlichen Theilen des 
Hafens ist ebenfalls sehr heftig und ruft bei der Fort-Huk unregelmäfsige und 
heftige Strömungen hervor. An der Nordseite der Stadt setzt der Strom parallel 
zur Küste und erreicht eine Geschwindigkeit von 2'/4 Sm die Stunde. In der 
Bonita-Bucht ist der Strom weniger fühlbar als auf der entgegengesetzten Seite 
des Goldenen Thores, wo er sehr unregelmäfsig und heftig auftritt. Wenige 
Minuten nach dem Kentern setzt der Strom sowohl ein- als auslaufend mit 2'/2 Sm 
Geschwindigkeit über die Mile-Klippen hinweg. Zwischen der Fort- und der 
Lime-Huk erreichen die Gezeitenströme an der Oberfläche 6,6 Sm Geschwindig- 
keit, der tiefere Strom sogar 8 Sm. Der Fluthstrom läuft am längsten an der 
Südseite des Goldenen Thores und selbst dann noch, wenn aufserhalb der Tonne 
bei der Fort- Huk bereits Ebbstrom eingetreten ist, Kleinere Schiffe werden 
daher bei leichter Briese dicht unter dem Fort noch mit dem Strome einlaufen 
können, während sie in gröfserer Entfernung mit dem Ebbstrome auslaufen 
können. Bei der Lime-Huk ist der Ebbstrom sehr stark und unregelmäfsig, da 
sich hier die Ströme aus dem nördlichen und dem südlichen Theile der Bucht treffen. 
Hafenanlagen von San Francisco erstrecken sich längs der Nord- und 
Ostseite der Stadt (siehe Tafel 28). Sie bestehen aus etwa 40 Landungsbrücken, 
10 Fährdampfer-Landungsanlagen und einem etwa 3 Sm langen Kai, hinter dem 
Lagerschuppen liegen. 15 Landungsbrücken sind überdacht und zum Lagern von 
Gütern eingerichtet. Die Länge der Brücken beträgt durchschnittlich 180 m, 
ihre Breite schwankt zwischen 24 und 40m.‘ Die Landungsbrücke No. 40, das 
sogenannte „Pacific Mail Dock“, ist 335m lang; sie wird ‚von. Schiffen der 
„Pacific Mail Steamship Co.“ benutzt und von Schiffen, die direkt in. Eisenbalin- 
wagen löschen oder laden wollen. Brückenabgaben ‚sind in diesem Falle nicht 
zu zahlen. Die Brücke No. 28 ist neuerdings auch für den KEisenbahnverkehr 
hergerichtet. Die Wassertiefe zwischen den Landungsbrücken wird durch ‚fort- 
gesetztes Baggern ‚auf 8 m gehalten. Im Bau ist ein Kai im ‚Anschluß an 
Sektion B des Kaies und der Fishermans-Landungsbrücke. Begonnen ist die Er- 
bauung von vier je 180m laugen und 30m breiten Landungsbrücken zwischen 
den Brücken No. 17 und 27. Die Landungsstellen der Fährdampfer an der Süd- 
seite der Brücke No. 27 sollen nach der Nordseite verlegt werden, Schiffe bis
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.