accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

192 
Amalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1901. 
Niederschlag, mm 
Zahl der Tage 
Windgeschwindigkeit!) 
Ytat. 
© | Ab- | 
88 |weich.| & S 
85 5 | vmIS|A 
OD % N | Norm. 
it Nieder — heiter,’ trübe,| 
| lag > = mittl.| mitt.” 
— 3006 _.....| Bew. | Bew. 
0,2 1,05,010,0 22 i >58 
Meter pro Sek. |! 
Mittel] Abw. [Arm 
Datum der Tage 
mit Sturm 
Bork.) 9 
Wilh.| 14 
Keit. 1 2 
Ham. | 17 | 
Kiel | 12 
Wust.| 10 
Swin.| 10 
Rüg. | 6, 8 
Neuf. | 30 | 31 
Mem. 1 31 | 26 
«|—82 
30'— 7 37. 10 
3/—42, 2 24.| 51 1 
32—16| 4 27.|17 13 
27\—17| 6! 27.[14! 7 
12/—11| 8| 27.| 4| : 
a7/— 2| 7| 14.116! 10 
L4|—16| 5| 14.[13| 4 
41-+17 126 | 2.113] # 
57 +32 13111] 11.119 
f 
) 
1“ 
Ö 
0 
3 + 5; 161% 
15 43 —2,0 121/2 
A 12|48 —| ? 
3! 15]48 —0,8) 12 
13 | 45 —0,9, 12 
15140 —14 12 
3 | 4,0 —0,8| 1012 
60 | -| ; 
0 
0 
17. 
10. 22. (?) 23. (?) 
22.—24. 
23. 24. 
22,—24. 
10. 23. 
0 
> 
P 
(24.) 
(9.—11. 24.) 
2. 8.—11. 23.—26. 
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage) 
Mittel. Wind- 
stärke (Beaufort) 
Stat. 
X late) lan! x Isa sp [sr] 5 |ssw sulwsnl m | ww] uw | unwlSeitte 
sba|2bp|shp 
Bork, 
Wilh. 
Seit, 
Ham. 
Kiel £ 
Wust.| + 
Swin.] 3 
Rüg. 
Neuf, 
Mem. 
3 
5 
d 
2 
(a 
. 
+ 
de 
5 
1? 
x 
<© 
2,4 
2,5 
19 
20 
> 28 2,9 
26 2,7 
622 2,6 
‚3 € 4 10,28|28, 21 
2120| 2 7| 3| 22 |23 24| 19 
7| 2| 8| 3| 5| 3) 6129|26| 25 
eo 
? 
(6, 41 U 
3| 9| 8; 3| « 
1 
b 
Ag 
‘9 
4 
‚4 
Der Monat Februar charakterisirte sich in seinen meteorologischen Monats- 
werthen als ein ruhiger, kalter und, mit Ausnahme des Ostens, trockener Winter- 
monat bei annähernd normalem, im Westen etwas zu hohen, im Osten zu niedrigen 
mittleren Luftdruck und in der gleichen Weise vertheilten Abweichungen der 
Bewölkung von ihren vieljährigen Werthen. 
Steife und stürmische Winde wehten über gröfserem Gebiete am 3. an 
jer preufsischen Küste aus nördlichen Richtungen, Stärke 7 bis 8, am 9, und 10. 
vechtdrehend aus westlichen Richtungen an der mittleren und östlichen Ostsee, 
an der preufsischen Küste meist Stärke 9 erreichend, am Il. aus nördlichen 
Richtungen an der östlichen Ostsee, vereinzelt Stärke 8 überschreitend, am 17. 
au der Nordsee und westlichen Ostsee aus dem Nordostquadranten, Stärke 7 bis 8, 
am 292, an der mittleren Ostsee aus dem Südwestquadranten, Stärke 7, am 23, 
rechtdrehend aus westlichen Richtungen an der ganzen Küste, Stärke 8 im Westen 
vereinzelt, an der mittleren und östlichen Ostsee überall erreichend, sowie am 
24, an der Ostsee ebenfalls aus dem Südwest- nach dem Nordwestquadranten 
drehend, meist Stärke 8 erreichend und vielfach überschreitend. 
Die Morgentemperaturen lagen über gröfserem Gebiete fast durchweg 
mter den normalen Werthen am 1. bis 8. an der Nordsce und westlichen Ost- 
see sowie am 11. bis 22, und 24. bis 26. an der ganzen Küste, über den viel- 
jährigen Werthen nur am 1. bis 8. an der preufsischen Küste, am 9. an der 
ganzen Küste, am 10. an der preufsischen Küste sowie am 23. und 28. an der 
Östsee-Küste. In ihrem Verlaufe von Tag zu Tag zeigten die Morgentempera- 
turen viele, auf den Nordsee-Inseln mäfsige, im Osten sehr erhebliche Schwankungen, 
and es traten sehr grofse Verschiedenheiten im Einzelnen auf; die wärmsten 
Morgen wurden dabei meist in der zweiten Pentade und am Ende des Monats, 
die kältesten in der zweiten Dekade und -.an der Ostsee aın 25, oder 26. beob- 
achtet. Die Temperatur schwankte an der Küste zwischen dem Minimum — 21,2° 
von Neufahrwasser und dem Maximum 6,6° von Wilhelmshaven, also um 27,8°, 
1) Die registrirten Windgeschwindigkeiten und Sturmnormen erscheinen seit Januar 1899 in- 
folge anderer Berechnungsweise kleiner als früher (vgl. die Erläuterungen der Januartabelle, Seite 141).
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.