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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

Zweiter Nachtrag zu: „Die wichtigsten Häfen Chinas“, 
S; M. 8: „Hela“ Nz0!/40. Die North Tree-Leuchtbake blieb auf dem gesteuerten 
Kurse ‚etwas an B.B., die Hügel bei Fuschan am südlichen Flufsuler blieben 
dabei: recht achteraus. Die Leuchtbake kam erst später in Eins mit dem Schorn- 
stein; in’ diese Linie kann man dann einscheeren, Die. Bucht bei dem ‚Cooper- 
Feuerschiff ist so stark ausgewaschen, dafs der Anfangskurs in ihr NNO!4LO war. 
Die Karte giebt hier ein ganz ungenaues Bild von dem Fahrwasser und dem 
Lande, so dals ein Absetzen von Entfernungen in der Karte und darauf be- 
gründete Stromberechnungen sehr ungenau sind. 
_ Silber - Insel. („Die wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 165): Die Silber- 
Insel und die Feather - Klippe wurden von S. M. S. „Hela“ einsteuernd an B. B. 
gelassen. Von der Tonne vor dem Ostende der Silber - Insel peilt die Feather- 
Klippe NWzW'AW und die Pagode auf der Silber - Insel W*/S; diese Tonne 
wurde in 0,7 Kblig. Abstand passirt und hierbei als geringste Tiefe 8,5 m gelothet. 
Blakeney-Strich („Die wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 176): Die jetzige 
Lage des Fahrwassers vgl. Skizze 1. auf Tafel 13. 
“Die Elephanten-Insel („Die wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 177): -Die 
Lage des Fahrwassers am Westende der Insel vgl. Skizze II auf Tafel 13. 
Court-Strich („Die wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 179): Die jetzige 
Lage des Fahrwassers südlich und westlich von der Hunter-Insel vgl. Skizze III 
auf Tafel 13. ; 
Lee-Klippen („Die wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 181): Während des 
Winters ist bei diesen Klippen eine Stangentonne mit schwarzem Balltoppzeichen 
ausgebracht, an der nachts ein weifßses Licht brennt, a 
Die Stromfahrt zwischen Itschang und Tschungking („Die wichtigsten 
Häfen Chinas“, Seite 200): Der Dampfer „Suihsiang“ der Rickmers-Linie, der 
die Fahrt auf dem oberen Yangtse bis nach Tschungking aufnehmen sollte, ist 
im Winter 1900/1901 verloren gegangen. Der Unfall wird hauptsächlich auf 
Unkenntnifs der Strömung und des Fahrwassers zurückgeführt; dabei wurde, nach 
einem englischen Bericht, die Durchfahrt durch die gefährlichste Stelle noch be- 
sonders dadurch erschwert, dafs die ungünstigste Jahreszeit für .die Flulsschiffahrt 
gewählt worden war, sowie ferner durch die selbst für diese Zeit noch ausnahmsweise 
ungünstigen Strom- und Tiefenverhältnisse und schließlich wegen der ungenügenden 
Steuerfähigkeit des zu langen Schiffes. Nach englischem Urtheil erscheint es 
überhaupt fraglich, ob bei der in den Engen oft bis zu 14 Sm schnellen Strömung 
auch mit dem beststeuernden Schiffe die Durchfahrt überhaupt möglich gewesen 
wäre. Nach englischer Ansicht ist im Winter die Fahrt durch die Stromschnellen 
für sehr flachgehende Dampfer zwar möglich, aber so schwierig und gefährlich, 
dafs sie als fast unausführbar bezeichnet werden mufßs. Da Dampfer von 0,6 bis 
0,9 m (2 bis 3 Fuß) Tiefgang nur wenig Ladung nehmen können, so bezahlt sich 
die Fahrt auch nicht. Im Sommer ist die Fahrt sehr wohl ausführbar, wenn 
auch stets gefährlich. Sie könnte aber durch Wegsprengung einiger Klippen 
und durch Einrichtung von Dampftaubetrieb in den Schnellen ganz bequem ge- 
macht werden. 
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Die Rhede von Taku. 
Nach Fragebogen der Kapitäne H. Langreuter und G. Meiners (Norddentscher Lloyd). 
Ansteuerung der äufseren Rhede von Taku („Die wichtigsten Häfen 
Chinas“, Seite 224): Beim Ansteuern des 'Taku- Feuerschiffes fand Kapt. 
G. Meiners, Lloyddampfer „Wittekind“, bei starkem Nordwestwinde, trotzdem 
3° Abtrift gerechnet wurden, in 12 Stunden eine Versetzung von 10 Sm in süd- 
licher Richtung. . 
Lootsenwesen („Die wichtigsten Häfen: Chinas“, Seite 225): In der Nähe 
des Taku-Feuerschiffes liegt ein Lootsenkutter gewöhnlich vor Anker, der nach 
Bedarf Lootsen für Taku oder Tongku abgiebt. ; 
Ankerplatz auf der Aufsenrhede von Taku („Die wichtigsten Häfen 
Chinas“, Seite 226): Dampfer „Wittekind“ ankerte 3 Sm östlich vom Feuerschiff 
auf etwa 10.m, Grund Schlick, und fand den Ankerplatz bei heftigem Winde 
wegen des zu weichen Grundes sehr unsicher. Kapt. H. Langreuter, Dampfer 
„Köln“, berichtet: ‚Die Rhede ist ganz ungeschützt, weshalb ‚sich dort namentlich 
bei Nordost- und. Südostwinden leicht und in kurzer Zeit starker Seegang be- 
merkbar macht. Im Winter wird es unmöglich, auf der Rhede zu.liegen, da in-
	        
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