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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1901. 
Landmarken fehlt, Auch auf dem Südufer des Flusses stehen zwei in der Karte 
nicht verzeichnete Baken. Die erste von ihnen besteht aus einer Stange, die in 
‘hrer Mitte zwei schwarze Bälle übereinander und in ihrem Topp zwei kleine 
dreieckige Stander trägt; diese Bake peilte SSW von einem Punkte, der 2,6 Sm 
WNW von der Mason-Bank-Tonne lag. Die zweite Bake steht auf der Plover- 
Huk und besteht aus einer Stange mit seitlichen Stützen, deren Mitte einen 
schwarzen Ball und deren Topp eine gröfsere schwarze Flagge über einer 
kleineren trägt. 
Die Harvey-Huk-Durchfahrt (Seite 162 des Handbuches „Die wichtigsten 
Häfen Chinas“): Die südwestlich von Pientanscha weiter herausgewachsenen 
Bänke sind nach Angabe des Lootsen Rörden wieder im Wegspülen begriffen, 
was er aus dem wieder nördlichen Wege schliefst, den die Flufsdampfer nehmen, 
Nach dem Berichte S. M. S. „Hela“ liegen die Tonnen jetzt, wie folgt: Die 
SO-Spit-Tonne ist schwarz und stumpf und trägt ein schwarzes Balltoppzeichen; 
etwa 3,6 Sm N!AW von ihr liegt die Cone Tree - Tonne, schwarz, stumpf mit 
schwarzem Kegeltoppzeichen, dessen Spitze nach unten gerichtet ist. Ktwa 
22 Sm NWzN von dieser liegt die NO-Actaeon-Tonne, die schwarz, stumpf und 
mit schwarzem Balltoppzeichen versehen ist. Von da aus 2 Sm in NW liegt 
die Fairway - Tonne; sie ist roth und schwarz wagerecht gestreift und hat einen 
schwarzen Ball als Toppzeichen, Hiervon in WNW, 3,6 Sm ab, liegt die Mason- 
Bank-Tonne; sie ist roth und stumpf mit schwarzem Trommeltoppzeichen. Die 
Actaeon-Upper- Tonne ist schwarz und stumpf mit schwarzem Kegeltoppzeichen, 
dessen Spitze nach oben gerichtet ist. 
Kurse zwischen der SO-Spit = Tonne und der North Tree - Bake („Die 
wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 162) waren nach dem Berichte S. M. 8. „1ltis“ 
folgende: 
152 
SO-Spit-Tonne - Cone Tree-Lonne . 
Cone Tree-Tonu“«e NO-Actaeon-Tonne 
NO-Aectaeon-Tonne — Fairway-Tonne . 
Fairway-Tonne —- Mason-Bank-Tonne, . 
Mason-Bank-Tonne — Actaeon Upper-Tonne 
Actaeon-Upper-Tonne -- Mittelbank-Tonne 
Mittelbank-Tonne -- Nordbank-Tonne . . . 
Nordbank-Tonne -- Langschan-Tonne . . . 
Langschan-Tonne - - Lower Vine Point-Funne . . 
Lower Vine Point-Tonne — Upper Vine Point-Tonue 
Upper Vine Point-Fonne — Upper Crossing-Tonne . 
U’Dper Crossing-Tonne — North Tree-Bake . 
1 9°W 
125° W 
{43° W 
763° W 
77° W 
WNW bis W 
N 76,5° W 
44° W 
Y 51° W 
{7 52° W 
Nord 
N 11°0 
41/1 Sm 
13/4 
3 
31/9 
41h 
25/4 
31% 
2» 
3 
Die Langschan-Kreuzung („Die wichtigsten Häfen Chinas“, Seite 162): 
Nach dem Berichte S. M. S. „Hela“ ist die Lage der Tonnen zu einander folgende: 
Die Mittelbank - Tonne wurde an St. B. passirt; etwa 1,4 Sm WzN von ihr lag 
jie Nordbank-Tonne (Toppzeichen ein stumpfer schwarzer Kegel mit der Grund- 
Aäche nach oben); NW34W 2,4 Sm von dieser lag die Langschan- Tonne (roth 
mit schwarzem Ball); NW!AW 1,4 Sm von dieser die Lower Vine Point-Tonne 
(roth ohne Toppzeichen); NW 1,4 Sm von dieser die Upper Vine Point - Tonne 
'roth mit schwarzem Kegeltoppzeichen, dessen Spitze nach oben steht); N!/A40 
1,8 Sm von dieser die Upper Crossing-Tonne (rothı mit schwarzem Balltoppzeichen). 
Die Waterman - Tonne (schwarz mit schwarzem Trommeltoppzeichen) bleibt weit 
an B. B. und ist deshalb nicht berücksichtigt. Auf die Toppzeichen ist kein 
Verlafe, mehrere von ihnen waren beschädigt. Die Unterschiede in den Ab- 
ständen zwischen diesen Tonnen und den nach dem Berichte S. M. S. „Iltis“ 
vorher gegebenen Entfernungen anf den Kursen zwischen denselben Tonnen sind 
vermuthlich auf Stromwirkung zurückzuführen; nach der Karte beträgt die Ent- 
fernung zwischen der Mittelbank - Tonne und der Upper Crossing - Tonne etwa 
10 Sm, nach dem Berichte S. M. S. „Iltis“ 13'% Sm und nach dem Berichte 
S. M. S, „Hela“ 8,4 Sm. 
S. M. S. „Hela“ ließ die Upper Crossing - Tonne an St. B. Die Angabe, 
dafs die Sände westlich von ihr sich nach Osten zu verschoben hätten, bestätigte 
der Lootse. Er hielt es aber für nicht ungefährlich, eine rothe Tonne an EB. B. 
zu lassen, weil solche Tonne jederzeit und ohne vorherige Bekanntmachung von 
einem der vermessenden Zollkreuzer mehr nach der rechten Fahrwasserkante 
verlegt werden könnte. Nach. dem Passiren der Upper Crossing-Tonne steuerte
	        
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