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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 29 (1901)

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Annalen der Hydrugraphie und Maritimen Meteorologie, März 1901. 
schlingerte das Schiff dauernd bis zu 20° nach beiden Seiten. Der Ankerplatz 
wurde daher weiter seewärts in nördlicher Richtung auf 34 ın Wasser verlegt in 
die Peilungen: Beide viereckigen Festungsthürme in Linie in SO!A4S und West- 
kante des westlichsten Riffes der Mogador-Insel in S’/sW. Auf diesem Platze, 
der mehr aufserbhalb des Bereiches der auflaufenden und von der Küste zurück- 
laufenden Dünung ist, lag das Schiff bedeutend ruhiger. 
Als Ein- und Auslaufsmarke für die Bootslandestelle beim Zollhause (vgl. 
„Ann. d, Hydr., etc.“, 1900, Tafel 8) bei Hoch- und Niedrigwasser wird folgende 
Deckpeilung benutzt: Westliches T’hürmchen des runden östlichen Festungsthurmes 
über der dritten mittleren Kanonenpforte der östlichen Hälfte dieses "Thurmes. 
Diese Linie führt zwischen den vorgelagerten Riffen hindurch zur Anlegestelle 
der zum inneren Bootsbafen. Auf die Anlegestelle kann erst dann zugehalten 
werden, wenn das Boot dicht am Felsen des Thurmes ist. 
Auf der Rhede von Casablanca fand S. M. S. „Charlotte“ auf 18 m Wasser 
in den Peilungen: Nordkante der Stadtmauer in WSW!/AW und Black Rock in 
30740, einen guten Ankerplatz, auf dem das Schiff nur mäfsig schlingerte, 
Bemerkungen über Leuchtthürme in der Almeria-Bucht. 
Aus dem Reisebericht S. M, 5. „Stosch“, Kommandant Kapt. z. S. Ehrlich. Oktober 1900. 
Der Leuchtthurm anf der Sabinal-Huk ist nicht kegelförmig und nicht 
nit weißem Anstrich versehen, wie das „Leuchtfeuer - Verzeichnifs“, Heft IV, 
Mittelmeer lfd. No. 32, in Uebereinstimmung mit dem „Mediterranean Pilot“, 
Vol. I, 1894, Seite 90, angiebt, sondern eylindrisch und von gelblicher Farbe. 
Er ist kein freistehender Thurm, sondern ragt aus der Mitte des Wärtergebäudes 
hervor. Der 'Thurm hebt sich von dem röthlich-braunen Hintergrunde der Almeria- 
Ebene schlecht ab und scheint ein Neubau zu sein. Wenigstens bemerkt man 
westlich desselben ein Fundament mit einem weifßsen niedrigen Stumpf, vielleicht 
der Rest des früheren Thurmes. Eine Skizze des jetzigen Leuchtthurmes aus 
jer Peilung mw. ONO 6,2 Sm zeigt Abbildung. 
* Az 
A an 
Cerilos-Pt. 
Sahbinal -Leuchtthurm 
OXNO 6.2 Saar. 
Einige Seemeilen westlich von Sabinal bei der HEutinas- Spitze ist das 
Wrack eines noch gut erhaltenen Dampfers sichtbar, dessen Fockmast über Bord 
zegangen ist. Dasselbe erscheint unter Umständen als Orientirungsmarke von 
Wichtigkeit. 
Der Leuchtthurm Kap de Gata hat ebenfalls ein gelbliches Aussehen, ist 
nicht weifs gestrichen, wie im „Leuchtfeuer - Verzeichnifs“ Heft IV, Mittelmeer 
‚fd. No. 36, und „Mediterranean Pilot“, Vol. I, 1894, Seite 96, angegeben. 
Bemerkungen über die Vigo-Bucht. 
Aus dem Reisebericht &. M. 5. „Stosch“, Kommandant Kapt. z. 8. Ehrlich. Oktober 1900. 
Die Bemerkungen 5. M. ©. „Nixe“ über die Landmarken in der Vigo-Bucht 
im Heft I des Jahrganges 1900 der „Annalen der Hydrographie ete.“ veranlassen 
zu folgender Krgänzung derselben: 
Zu b. Kapelle auf dem Monte Na Sa del Alba. Beim Ansteuern der 
Nordeinfahrt zur Vigo-Bucht seitens 5. M. S. „Stosch“ bei sichtigem Wetter am
	        
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