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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1900. 
33° 20'S-Br und 52° 5’ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von Antonio 
Jos6 Pereira aus Bujurü am 5. März 15899 an der Küste von Brasilien, auf dem 
Strande der Gemeinde von San Jose do Norte im Staate Rio Grande do Sul, 
in ungefähr 31° 29‘ S-Br und 51° 35’ W-Lg. Trift in 43 Tagen Nz0!40 114 Sm. 
Eingesandt vom Reichs-Marine-Amt. 
t) Ausgesetzt von dem Dampfer „Gera“, Kapt. W. Meifsel, durch den 
IV. Ofßzier Bartling, auf der Reise von Aden nach Colombo, am 10. März 1898 
auf 9° 10’N-Br und 69° 9‘ O-Lg, mit Sand beschwert; gefunden von Pakir 
Maidin und Maidin Abdulkadir am 4. April 1899 bei dem Orte Tjoelik auf 
der Insel Bali, auf 8° 20‘S-Br und 115° 39' O-Lg, am Strande liegend. Die Trift 
der Flasche dauerte 390 Tage, der Fundort derselben liegt von dem Orte ihrer 
Absendung loxodromisch 08S0*/sO0 2974 Sm. Ueber die wirkliche Trift läfst sich 
kaum etwas Sicheres sagen. Am wahrscheinlichsten dürfte sein, dafs die Flasche 
zunächst mit der Strömung des bald einsetzenden Südwestmonsuns auf nördlicher 
Breite und dann, nachdem sie den Aequator gekreuzt, mit der Strömung des 
folgenden Nordwestmonsuns auf südlicher Breite ostwärts und zuletzt südlich von 
Java entlang nach und durch die Lombok-Strafse getrieben ist. 
u) Ausgesetzt von dem Vollschiffe „Parnassos“, Kapt. F. Bachmann, auf 
der Reise von Hamburg nach Los Angeles, am 5. Mai 1898 auf 54° 56‘ S-Br und 
76° 17‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von Peter R. Duncan am 
28, Februar 1899 auf dem Strande der Insel Beaver, West-Falkland. Trift auf 
dem Wege nahe um Kap Horn 0S0’/0 rund 350 Sm und NOzN rund 320 Sm, 
zusammen 670 Sm in 298 Tagen. 
Eingesandt von Hugo Schlottfeldt, Agent für die deutsche Dampfschiffahrt- 
Gesellschaft „Kosmos“ in Port Stanley. 
v) Ausgesetzt von der Bark „Martha“, Kapt. C. Nifs, auf der Reise von 
La Paz nach Valparaiso, am 24, Februar 1893 auf 5° 46’ S-Br und 115° 22’ W-Le, 
nicht mit Sand beschwert; gefunden von Louis Sewene am 28. Dezember 1898 
auf dem Strande der Nordküste der Insel Mare, Loyalty - Inseln, in ungefähr 
21° 22'S-Br und 167° 52‘ O-Lg. Zwischen der Absendung und der Wieder- 
auffindung der Flaschenpost ist ein Zeitraum von 5 Jahren, 10 Monaten und 
4 Tagen verstrichen; der Fundort liegt WzS 4574 Sın von dem Orte der Ab- 
sendung derselben. 
Eingesandt von Herrn Dietrich Hermsen in Hamburg. 
w) Ausgesetzt von dem Canadian - Australian R. M. S. „Miowera“, Kapt. 
Bird, auf der Reise von Java nach Honolulu, durch den IV, Offizier Stanley 
Bayes Davy, am 27. August 1898 auf 3° 27’ S-Br und 168° 54’ W-Lgy, mit Sand 
beschwert; gefunden von Martin Nielson am 21. Januar 1899 auf dem Strande 
der Insel Bougevik (Marshall-Inseln) in ungefähr 11° 25’ N-Br und 167° 0' O-Lg. 
Trift in 147 Tagen NWzW!/sW 1696 Sm. 
Eingesandt von dem Kerl. Landeshauptmann für das Schutzgebiet der 
Marshall-Inseln. . 
x) Ausgesetzt von der Bark „Magallanes“, Kapt. Fr. Rumpff, auf der 
Reise von Carrizal- Bai nach Vancouver Irland, am 5. November 1897 auf 
2° 53' S-Br und 109° 49‘ W-Lg, nicht mit Sand beschwert; gefunden von 
A. E. Harland, am 17, November 1898 -— nach Ansicht des Finders höchstens 
einige Tage nach der Strandung — auf dem Riffe von Rowa, Banks - Gruppe, 
Neu - Hebriden, auf 13° 35‘8-Br und 167° 32‘ O-Lg. Trift in 377 Tagen W°/48S 
4950 Sm. 
Eingesandt vom Ksrl. Konsulat in Sydney. 
y) Ausgesetzt von der englischen Bark „Lindores Abbey“, Kapt.E.L.Lawson, 
auf der Reise von Portland Org, (wohin ist nicht gesagt), am 29. März 1898 
auf 3° 24’ N-Br und 126° 36‘ W-Lg (ob beschwert oder nicht, ist nicht angegeben); 
gefunden von Martin Nielson am 26. Dezember 1898 am Strande der Insel 
Kwadjelin, Marshall-Inseln, auf ungefähr 9° 0‘ N-Br und 167° 45‘ O-Lg. Trift in 
272 Tagen W%/sN 3930 Sm. N 
Kingesandt von dem Kerl. Landeshauptmann für das Schutzgebiet der 
Marshall-Inseln. . . 
z) Ausgesetzt von dem Vollschiffe „Othmarschen“, Kapt, J. Saelzer, 
auf der Reise von San Francisco nach Kapstadt, am 16. März 1898 auf 16° 43‘ N-Br 
und 119° 19° W-Lg, nicht mit Sand heschwert; gefunden von Martin Nielson
	        
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