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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1900, 
Dampferlinien, 
Deutsche Levante-Linie nach Hamburg . . . . 
Russische Gesellschaft für Dampfschiffahrt und Handel nach Odessa . 
Russische Gesellschaft für Dampfschiffahrt und Handel nach Konstantinopel 
Oesterreichischer Lloyd nach Konstantinopel. . 2. 0.0.0.0. 0. 4 4 
Messageıies Maritimes nach Konstantinopel . . . 2. 0.0 0- 0000 
N. Paquet & Co. nach Marseille. . . . - 5 m x o@ ; 
KEisenbahnverbindung besteht mit Tiflis und Baku. 
Schiffsausrüstung. Russische Kohlen für die russischen Passagier- 
dampfer sind etwa 2500 t vorräthig; die übrigen Dampfer bunkern meistens in 
Konstantinopel. Der Preis beträgt 25 Kopeken für das Pud. 
Trinkwasser wird durch zwei kleine Dampfbarkassen längsseit geliefert 
und kostet 2 Rubel pro Tonne, Kesselwasser 1!/2 Rubel pro Tonne. 
Frischer Proviant ist stets in genügender Menge zu haben, Die Preise 
waren im Jahre 1898 folgende: Ochsenfleisch 12 Kop. pro Pfund, Brot 6 Kop. 
pro Pfund, Eier 2 Rubel für 100 Stück, Gemüse 8 Kop. pro Pfund, Gänse 1 Rubel 
und anderes Geflügel 60 Kop. für das Stück, Mehl 10 Rubel für 5 Pud. 
Dauerproviant ist nur in beschränktem Mafse vorhanden. Maschinen- 
schmieröl kostet 85 bis 90 Kop. das Pud. Tauwerk, Segeltuch und Farbe ist 
ebenfalls zu bekommen. 
Auskunft für den Schiffsverkehr. Verweser des deutschen Vice- 
Konsulats war im Jahre 1899 Herr F. Burkhardt, Wohnung am Hafen, Agent 
des Germanischen Lloyd ist die Firma Burkhardt & Co. Kin deutscher Schiffs- 
händler befindet sich am Ort. Banken sowie Assekuranz-Gesellschaften sind ver- 
treten. Krankenhäuser giebt es zwei, ein Civil- und ein Militärhospital. Eine 
Badeanstalt ist vorhanden. IHafen- und Zollbehörde haben ihre Geschäftsräume 
am Hafen. 
” 
Lothungen zwischen Bonavista und St. Jago (Kap Verdische Inseln). 
(Hierzu Tafel 16.) 
Kapt. A. Simonsen, Führer des Dampfers „Tijuca“ der Hamburg—Süd- 
amerikanischen Gesellschaft, hat am 7. Mai 1900 eine Reihe von Lothungen 
gemacht (vgl. Tafel 16), die als Ergänzung der britischen Admiralitäts - Karte 
No. 366 zu betrachten sind. Kapt. Simonsen berichtet dazu: „Passirten Leton- 
Felsen in 2%4 Sm Abstand. Der Haupttheil des Riffes liegt nach unseren Beob- 
achtungen in 15° 48,0‘ N-Br und 23° 10,0‘ W-Lg. Der Felsen hat etwa '/s Sm 
Durchmesser; in rw. N45°0O etwa !/s Sın von ihm war ebenfalls noch an einer 
Stelle Brandung zu sehen. In der Peilung rw. N43°O0 waren Leton-Felsen und 
der Gipfel des Platform-Hügels auf Bonavista in Eins.“ 
Tiefseelothungen östlich von Japan. 
Nach „Notiee to Mariners“ No. 982. Washington. 
Nachdem im Jahre 1885 von dem Dampfer „Abyssinia“ der Canadian 
Pacific - Gesellschaft eine gefährliche Klippe, deren Lage auf 36° 39' N-Br und 
142° 27 O-Lgx angegeben wurde, gemeldet war, machten zunächst die englischen 
Kriegeschiffe „Linnet“ und „Swift“, später die japanischen Kriegsschiffe „Kaimon“ 
and „Fuson“ Versuche, diese Klippe aufzufinden. Diese wiederholten Versuche 
ergaben jedoch, dafs sich in der angegebenen Lage keine Klippe befindet, denn 
es wurden auch in der nächsten Umgebung keine Anzeichen entdeckt, die dort 
eine Klippe oder Untiefe vermuthen liefsen, 
Neuerdings wurde von dem Kommandanten J. P, Moser vom Dampfer 
„Albatross“ der Vereinigten Staaten - Fischerei - Kommission versucht, Genaueres 
über die fragliche Oertlichkeit festzustellen. Man fuhr zu diesem Zwecke am 
2, Juni 1900 aus sicherer Peilung vom Kap Inuboe Saki an der Ostküste der
	        
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