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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

310 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1900. 
Stat. 
Bork. 
Wilh. 
Xeit. 
Jam. 
Kiel 
Wus. 
Swin. 
Züg. |4 
Neuf, | 6 
em. 16 
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage) 
Mittel. 
Windstärke 
(Beaufort) 
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Der Monat August charakterisirte sich in seinen Monatswerthen durch 
nahezu normalen, ein wenig zu hohen Luftdruck, um meist 1 bis 2° zu hohe 
Mitteltemperaturen und, mit Ausnahme der Nordsee-Inseln, durch zu niedrige 
Bewölkung; die Niederschlagsmengen waren im Westen theilweise erheblich zu 
grofßs, im Osten zum Theil um gleiche Beträge zu klein, und ebenso zeigten die 
registrirten Windgeschwindigkeiten verschiedenartige Abweichungen. 
Steife bis stürmische Winde wehten in gröfserer Verbreitung am 4, an 
der Nordsee und westlichen Ostsee aus südlichen Richtungen, am 5, an der Nord- 
see aus dem Nordwest- und an der.Ostsee aus dem Südwestquadranten, am 7. an 
der Nordsee aus dem Südwestquadranten und am 26. und theilweise in der fol- 
genden Nacht aus nördlichen Richtungen, meist Stärke 8 und stellenweise Stärke 9 
erreichend, an der mittleren und östlichen Ostsee. 
Der Monat August zeigte zwei Perioden regnerischer Witterung sowie 
nach Mitte und zu Ende des Monats je eine Pentade vorwiegend trockenen 
heiteren Wetters. Die zur Zeit der Terminbeobachtungen notirten Windrichtungen 
waren meist ziemlich gleichmäfsig auf die Windrose vertheilt. 
Die Morgentemperaturen lagen an der Ostsee ostwärts bis Neufahrwasser von 
{. bis 13., ostwärts bis zur Oder vom 1. bis 15. und an der Nordsee vom 1. bis 16. fast 
ausnahmslos unter den normalen Werthen; dann folgten fast durchweg relativ 
warme Morgen bis zum 25., an der preufsischen Küste bis zum 26., und hierauf 
ostwärts bis zur Oder wieder relativ kühle Morgen bis Ende des Monats, im 
Osten jedoch nach kühleren am 27. bis 29. abermals wärmere Morgen am 30. 
and 31. In ihrem Gange von Tag zu Tag zeigten die Morgentemperaturen meist 
wenige und geringe Schwankungen; bis gegen den 12, August schwankten die 
Morgentemperaturen um eine fast konstante Mittellage, dann erfolgte langsames 
und ziemlich stetiges Steigen, im Westen bis zum 20., im Osten bis zum 25,, 
worauf die Morgentemperaturen im Westen wieder bis Monatsschlufs langsam 
abnahmen, im Osten jedoch ein starker Absturz bis zum 26. und 27. eintrat, auf 
den dann zunächst wenig Aenderung und in den letzten Tagen wieder Erwärmung 
folgte. — Die für die drei Beobachtungstermine berechnete mittlere Aenderung 
der Temperatur von Tag zu Tag lag mit ihren gröfsten Werthen zwischen 1,5° 
and 2,8° und zeigte fast ausnahmslos den kleinsten Werth am Morgen, den 
gröfsten am Nachmittag. — Die Temperatur schwankte an der Küste zwischen 
5,9° und 30,1°, den beiden Extremtemperaturen von Rügenwaldermünde, so dafs 
die hier beobachtete Schwankung von 24,2° als gröfste auf den Stationen zu- 
gleich der Gesammtschwankung entsprach, gegenüber der kleinsten von 14,3° in 
zorkum. 
Die Monatsmengen der Niederschläge überstiegen an der Nordsee überall 
75 mm und westlich der Weser meist 100 mm, an der Ostsee ostwärts bis zur 
Oder 50 mm, ohne jedoch 100 mm zu erreichen, während die Niederschlagsmengen 
ostwärts der Oder meist erheblich weniger als 50 mm und theilweise weniger 
als 15 mm betrugen. Sieht man von vereinzelten und geringfügigen Nieder- 
schlägen ab und läfst man den Niederschlagstag um 8* Ortszeit des gleich- 
„amigen Kalendertages beginnen, so fielen die Niederschläge in gröfserer Ver-
	        
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