Magnetische Beobachtungen in dem deutschen Küstengebiete im Jahre 1899. 441
In dem Küstengebiet nimmt die westliche Deklination stark ab, seit 1896
etwa 10‘ im Jahre, wie die neun Stationen, an denen 1896 und 1898 Beobachtungen
gemacht sind, übereinstimmend für die ganze Küste von Mansa bis Mikindani
ergeben.
III. Das Jahr 1899.
1. Flensburg.
a. Magnetische Deklination.
Monatsmittel für Januar 11° 46,0 W.
Februar 21° 44,0 Wo.
März 1° 47,00 WW.
April 1° 46,1‘ W.
Mai 1° 49,5’ W,
Juni O0 45,0 VW.
Juli 043,8‘ \.
August °44,1' VW.
September ‚9 43,3' Wr.
Oktober 11° 46,00 W.
November 11° 44,7' W.
Dezember 11° 39,3 W.
Jahresmittel 11° 44,90‘ W.
(Abnahme gegen das Vorjahr 4,13'.)
b. Magnetische Inklination.
Mittel aus je zwei Beobachtungen im Juni 1899 68,30.
» „ duli 1899 68,05.
» „ August 1899 68,31.
Mittel 68,22 = 68° 13,2‘ N.
(3' Abnahme gegen das Vorjahr.)
Die Beobachtungen sind mit dem Deviationsmagnetometer Bamberg
No. 252 und €. Plath No. 1 angestellt, und es ist mit Hülfe der Wilhelmshavener
Tagesperiode die Deklination bereits auf das Tagesmittel reducirt worden.
2 Barth.
Deklination,
Monatsmittel für Januar
Februar
März
April '
Mai
Juni ;
Juli
August
September _
Oktober 10° 14,39' W.
November 10° 14,22' W.
Dezember 10° 13,738‘ W.,
Jahresmittel 10° 16,84' W.
2.
Abnahme gegen das Vorjahr 5,68.)
b. Inklination,
Im Mittel auf 1. Juli reducirt 67° 47,1‘ N.
‘Abnahme gegen das Vorjahr 2,2‘)
ce. Horizontalintensität.
Ende Juni, Anfang Juli 1899 0,18159 C. G. S. E.
(Zunahme gegen das Vorjahr 0,00001 C, G. 8. E.) ;
Beobachter Navigationslehrer Skalweit. Instrument Deviationsmagnetometer.