Die Mündung des Yangtse-Kiang,
411
Schleoplohn
Schiffsgröfse
500 Registertonnen -
ROO
1000
1500
2000
Tiefgang
des
Schiffes
2 Fuls
Sn
om
»
—_
u
"a
2,
94 ©
zwischen
Schanghai
und
Wusung
35 Taels
0
‚05
40
W
200 =
215
295
290
370
zwischen
Wusung
und
Beacon
10 Taels
50 =
Jo
I
90
‚05
35
A0
160
zwischen
Beacon
und
Beacon Klats|
25 Taels |
5
) »
5
60
75
930
10
125
145
zwischen
(Beacon Flats
und
Tungscha-
Feuerschiff
25 Taels
BB
45
13
0
75
30
L10
25
145
ar
zwischen
Tungscha-
Feuerschiff
und
Schanghai
Vermuthlich
die Quer-
Summen aus
den vorher-
gehenden
vier Spalten,
Besondere Taxe besteht für das Schleppen der Schiffe von einem Hafen-
platz zum andern oder in ein Dock innerhalb der Hafengrenzen; dafür bezahlen
z. B. Dampfer von 1000 Registertonnen 40 Taels, solche von 2000 Registertonnen
50 Taels mit einem Aufschlag von 5 bis 10 Taels, wenn es sich um das KEin-
schleppen des Schiffes in das Tonkadoo-Dock handelt. Wartegeld für einen
Schlepper, der längsseit gerufen ist, beträgt 20 Taels für die Stunde. Für einen
Extra-Schlepper zum Kreuzen der Barre sind 50 Taels zu zahlen. Für Beihülfe
für ein auf Grund gerathenes Schiff sind für jeden Schlepper, der benutzt wird,
für den Tag 250 Taels oder für eine Tide von nicht mehr als 6 Stunden 100 Taels
zu zahlen. Schlepplohn für Leichter zwischen Wusung und Schanghai von nicht
mehr als 100 t Ladung beträgt für einen bis vier Leichter 50 Taels und 10 Taels
mehr für jeden Leichter über vier. ;
Rettungswesen. Rettungsbootsstation ist nicht vorhanden. Bergungen
werden durch die Dockgesellschaften bewirkt, denen Taucher, Prähme und Hebe-
zeug zur Verfügung stehen. Besondere Bergungsdampfer, Pumpendampfer, Feuer-
löschdampfer sind nicht vorhanden,
Ankerplätze vor der Mündung des Yangtse-Kiang. Bei gutem Weiter
können Schiffe irgendwo zwischen der Insel Gutzlaff, den Amherst-Klippen und
den Saddle-Inseln ankern, und zwar womöglich stets in Sicht von einer dieser
Landmarken. Der Kommandant S. M. S. „Hansa“ berichtete im Mai 1900, dafs
es nach Angabe des Lootsen nicht rathsam sei, bei Seegang näher als 3 Sm von
der Glockentonne, die etwa 15 Sm nördlich von der Insel Gutzlaff liegt, zu
ankern, weil der Grund dort hart ist und tiefgehende Schiffe hei Seegang dort
aufstofsen können. Segelschiffen ist es nicht zu empfehlen, während des Nordost-
monsuns in Lee von den Saddle-Inseln zu ankern, vorausgesetzt, dafs keine An-
zeichen schlechten Wetters vorhanden sind, weil es gewöhnlich den ganzen nächsten
Tag in Anspruch nimmt, um wieder bis zur Yangtse-Mündung aufzukreuzen. Die
Nord-Saddle-Insel bietet Ankerplätze mit mäfsigen Wassertiefen in der Nord-
bucht, Südbucht und Westbucht (vgl. englische Admiralitäts-Karte No. 1124).
Gewöhnlich wird der Ankerplatz in der Nordbucht henutzt, aber im Frühling
und Spätherbst setzen zuweilen nördliche Winde ohne besondere Anzeichen in
diese Bucht hinein. Man beachte, dafs 3 Kblg. WzN vom Leuchtthurm auf der
nördlichen Saddle-Insel zwei Klippen liegen, die bei Niedrigwasser 1,5 m trocken-
fallen. Die Side Saddle-Inseln haben Ankerplätze an ihren Nord- und Südküsten
and in der Bucht an der Westseite der östlichen Insel. Der Ankerplatz vor der
Südküste der westlichen Side Saddle-Insel ist sehr gut geschützt gegen Winde
aus W über N bis O.. An der Westseite der False Saddle-Inseln liegt ebenfalls
ein guter Ankerplatz mit etwa 10m Wassertiefe; auch in den Buchten der South
Saddle-Insel kann man ankern, Gut geschützt gegen nördliche Winde ist. der
Ankerplatz an der Südostküste der East Saddle-Insel. Der beste Ankerplatz in
der Parker-Inselgruppe liegt auf etwa 20 m Wasser an der Nordseite der Senhouse-
Insel oder auf etwa 11m Wasser zwischen der Senhouse-Insel und der Raffles-
Insel. S. M. S. „Prinz Adalbert“ berichtete über das Ankern vor der Yangtse-