Jatum
1899
Uhrzeit
N-.-Br
Nov. 25] Aha
aha
Mittag 130° 4
Ah
PD
Ah pn
Mittern.|
' W-Leg
34° 57'
Dinklage: Berichte über schwere Stürme,
377
Wind
Jar,
nm
red.
Wetter
Bemerkungen
9806, WNW8 1.807]
1864| ur
Bis 3b heftiger Regen, dann klarer in SSW. Um 3h 30m
Wind plötzlich mit Stärke 8 bis 9 aus WNW einfallend.
Warfen alle Segel nieder, doch flogen die Fock und das
Grofsunterbramsegel in Fetzen davon, Blitzen ringsum.
Um 3b 45 Wind wieder nach SO, steife Briese. Dies
ist unser Glück, sonst hätten wir das ganze Stellsegel
verloren, Liefen vor Un!ermarssegeln. Wetter abklarend.
Böig, sonst besseres Wetter,
Hell und freundlich Gewitterwolken verschwinden in NO.
Reparirten unseren Segelschaden.
Sieife Südwestbriese; klare, heiße Luft. Furchtbare Süd-
ostsee,
Die Wolken ziehen aus WNW. Die hohe Südostsee steht
in keinem Verhältnifs zu dem Winde, den wir gehabt
haben. Es mufs in der Nähe hart ans SO geweht haben.
Böig; Blitzen in SO bis O.
SSO 7—8
SSW 4 — SW 7
SW — WSW 7
758,1
157.1
A q
758,1
W 7—6
758,2
WSW 7—6
760,1 | cal
Auszug aus dem Jonrnal S. 5275 der Viermastbark ‚„Alsterufer‘‘, Kapt. R. Neef.
Datum n
1899 | Uhrzeit]
N-Br |! W-Le
Nov. 24
Aha
ha
Mittag 128° 15‘! 33° 19°
44h pP
8hp |
Mittern.
Vov. 25!
4ha
ha
Mittag | 31° 20°
4b pP |
ghp
2330
$'
Mittern.}
Nor. 26|
Aha
8hba
Mittag | 35° 23' |
4 pP
8hp
33° 17'
k
Wind
0S0 3
SW? ud SO 1—3
0S0 4—6
SSO3
So — 04
04-5
0SO 5—6
SSO 7—9
SSO 6—8
SSO 10-11
SSO 10—12
SSO 10—11
S 10—7
SSW 6
SSW 6—7
SW 5
<S4
Zar.
mm
rad
Wetter
763,3
764,5
cq
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0
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763,4 |
768,4
763,7
762.9
761,8] oaqr
762,1) oqr
1613| oar
758,9] oqr
758.1] oqr 1
756,6[0oqrl]
755,85 oar
757.1) oqr
758,1 cd
7999 cm
761,1 ec
Bemerkungen
Leichte Briese, böige Luft.
6h 40m Wind plötzlich umspringend durch N und W naclı
SW. Ziemlich starker Regen, Blitzen und starker Donner,
Ih 30m steife Büe; gegen Mittag schwacher Regen.
Leichte Briese, ruhige See.
Wie vorher.
Auffrischend.
Steif und beständig, von 2h böig mit anhalt-ndem Regen
Sturm mit starken Böen und anhaltendem Regen.
Bis 9h Jeichter Regen. Stürmischer Wind, hohe südliche See.
Schwerer Sturm mit harten Böen, anhaltender Regen,
Sehr schwerer Sturm. Blitzen in südlicher Richtung.
Anhaltend schwerer Sturm mit wilden Böen; anhaltender
starker Regen.
Stürmisch mit harten Böen. Hohe, unregelmäfsige See.
Nach 5h 30m abnehmend. Fortwährend feiner Regen.
Steife Briese mit leichten Regenböen,
Sehr diesige Luft,
Abnehmende Briese und Seegang,
8. 5284. Vollschiff „Gertrud‘“, Kapt. Th. Henke, 1893 Dezember 27 and 28
auf 47° N-Br und 19° W-Lg. ;
Das Schiff „Gertrud“, von Iquique nach Hamburg bestimmt, hatte, nach-
dem es die Passatgrenze am 13. Dezember 1899 in 33,5° N-Br, 30,6° W-Lg über-
schritten, zunächst leichte nördliche Winde bei hohem Barometerstand. Nach
einer Unterbrechung am 17. und 18. auf 38° N-Br, 30,5° W-Lg durch auffrischende
Winde aus S und SW, bei denen das Barometer etwa 10 mu, aber nicht unter
760 mm el, setzte der nördliche Wind von Neuem ein, wehte aber jetzt frischer,
zeitweilig stürmisch. Der Luftdruck nahm wieder bis über 770 mm zu. Am 23. De-
zember auf 43° N-Br, 30,5° W-Lg fand eine neue Unterbrechung statt. Der Wind
kam nach kurzer Stille aus SW durch, frischte auf bei fallendem Barometer und
ging am 24, wieder bei steigendem Glase auf N und NO, erst stürmisch wehend,
dann abnehmend. Auch in diesem Falle ging die Windstärke nicht über 8 hinaus,
und fiel das Barometer kaum bis 760 mm. Einen sehr schweren Sturm und ein