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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

Hegemann; Mittlere Entfernungen auf Dampferwegen‘ in Seemeilen. 21 
Tsushima(N W-Buchtdieser1.)—Nagasaki . 140 
Victoria, Vancouver Island, . 
a) auf der gewöhnlichen Dampfer- 
route — Yokohama . . . .°. . 4227 
b) auf.dem gröfsten Kreise-—Yokohama 4180 
Wusong, Yangtse Kiang —-—- Manila . . 1132 
» 8 — Singapore . 2220 
Yokohama — Kobe, . v0... , . 347 
Yokohama, auf der gewöhnlichen Dampfer- 
route — Victoria, Vancouver Island 42501) 
Swatau — Tamsui . . 0.0.0.0 0+ 4 
Sydney, um Kap Leeuwin, Seglerroute — 
Kapstadt. . , .. 0... . + 7360 
Tamsui — Amoy. . oo. 0. + 0704 200 
» —Swatan . . 0.0004 + 295 
Tenerifa — Buenos Aires. . . . - 4635 
5 — Rotterdam, . . 2. 2. 41770 
Tongku, Peiho, Nordchina — Shanghai, 695 
Tshifu -— Kiautschon . . . . . . . 235 
Tsushima (N W-Bucht dies.) —Itsuguhara 40 
Im Beiheft I, 1897, auf Seite 5, Zeile 10 und 11, lese man anstatt Bremen 
Bremerhaven, 
Die 
Beschickung von Lothungen auf Niedrigwasser, 
Von Dr. C. Schrader, 
Die Wassertiefenangaben in den Seekarten werden in: solchen Gegenden, 
wo die Tiefen durch Ebbe und Fluth beeinflußt werden, aus leicht verständlichen 
Gründen auf die für -die meisten Anforderungen der Schiffahrt ungünstigste Zeit, 
nämlich das Niedrigwasser, bezogen, 
Wenn der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser (Hub- oder 
Flüthhöhe) ein beträchtlicher ist, ‚müssen deshalb Lothungen, welche an Bord 
zu einer anderen Zeit als Niedrigwasser angestellt sind, wegen dieses Einflusses 
der Gezeiten berichtigt werden, um mit den Kartenangaben genau verglichen 
werden zu können. 
Die Beobachtung zeigt, dafs die Höhe des Wasserstandes durch eine 
periodisch wellenförmig gekrümmte Linie dargestellt wird, und die Theorie lehrt, 
dafs diese Linie sich zusammensetzt aus einer gröfseren Zahl übereinander ge- 
lagerter Sinuslinien, deren wichtigste insbesondere die halbtägige Tide ge- 
nannt wird, 
Begnügt man sich in erster Annäherung mit dieser letzteren, so wird der 
Verlauf des Wasserstandes, so wie ihn ein fortlaufend zeichnender Mareograph 
liefern würde, durch eine Sinussoide dargestellt. 
Fig, 1. 
Denkt man sich ein rechtwinkliges Koordinatensystem hindurch gelegt, 
so dafs die X-Achse der Zeit und die Y-Achse der Höhe des Wasserstandes 
entspricht, und nimmt man ferner den Nullpunkt so an, daß X= 0 der 
Meridiandurchgangszeit des Mondes, y= 0 dem Mittelwasser entspricht (A im 
Fig. 1), so wird die Gleichung jener Sinuslinie: 
Y= LE (tx + m) 
DC! 
v = hl cos 2 (tg — (38 — m)) 
wo h den Hub oder Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser etwa in 
Metern, (C.D in Fig. 1) te den Stundenwinkel des Mondes, und m einen von 
Mond, Sonne und Lage des Beobachtungsortes abhängigen Winkel (E A in Fig. 1), 
angenähert = A* — Hafenzeit oder 15% — Hafenzeit, bedeutet. - 
1) Die Route der Rückreise liegt etwas südlicher als die der Hinreise und ist daher 23 Sm 
länger als diese.
	        
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