Herrmann, E.: Die Witterung zu Tsingtau im Januar, Februar, März 1900, 301
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Das häufigere Auftreten der stärkeren Südostwinde im März deutet darauf
hin, dafs in diesem Monat bereits der Monsunwechsel stattfand,
Auch aus der Tabelle ergiebt sich, dafs im letzten Drittel dieses März die
Winde aus der südöstlichen Richtung bei Weitem vorherrschten, Aber auch
schon in diesem Februar überwogen die nordwestlichen Winde nicht mehr so
beträchtlich als in den vorangehenden vier Monaten. Dementsprechend ist auch
die „allgemeine Luftbewegung“ im Februar nur schwach. Noch geringer zeigt
sie sich im März.
Bei der geringen Geschwindigkeit der „allgemeinen Luftbewegung“ in
diesem März fällt die Richtung nur wenig in das Gewicht. Indefs mufs hervor-
gehoben werden, dafs in den 138 Stunden, welche wegen Versagens des Anemo-
meters nicht in Rechnung gezogen werden konnten, nach den Terminbeobachtungen
zu einem erheblichen Theil lebhaftere südöstliche Winde herrschten. Es ist daher
anzunehmen, dafs sich auch für die „allgemeine Luftbewegung“ dieses Monats
eine südöstliche Richtung statt der südwestlichen ergeben hätte, wenn die Anemo-
meteraufzeichnungen vollständig gewesen wären.
Auf Grundlage der Terminbeobachtungen (vgl. „Ann. d. Hydr. ete.“, 1900,
Seite 63) berechnet sich in der That die „allgemeine Luftbewegung“ für diesen
Monat März auf 5 35°O, 0,3 Beaufort-Skala. Die in gleicher Weise berechneten
Werthe für die Monate Januar und Februar d. J. sind N27°W, 2,0 Beaufort-
Skala, und N 20°W, 0,7 Beaufort-Skala. Berücksichtigt man, dafs die Richtungen
in den Beobachtungen und Anemometeraufzeichnungen nur nach jedem zweiten
Strich bestimmt werden, so ist die Uebereinstimmung der Berechnungen der
„allgemeinen Luftbewegung“ nach den Terminbeobachtungen mit der nach den
Anemometeraufzeichnungen für diesen Januar und Februar als vollständig zu
bezeichnen, E. Herrmann.
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Stunden (siche Text).