Waldau: Zur "Theorie des Deflektors.
Pan Ta
OL
= +B's, + Us, + D +4 Fs, — Os,
9. — —B's, — C's, +D — Fs, + Os,
Ä un
z (01 — duo) = B's, + Us, + Fs, — Gs,
und ähnlich
1
5 (dia de) = Biss— Os.) + Fo, + Os,
B = £ [63 — 0.0) + (812 — 020)] = B+F=8
C = 5 [6 — 00) — 0, — 0.0] = CC —G= €
Bei der Bestimmung der Koefficienten durch Peilung erhalten wir
demnach
auf den Hauptstrichen
P P
| B=81—-D = az U1—-D = ÜFo- a
Sa = A
| = C++ = RAD =
auf den Hauptzwischenstrichen
( B=B= Ri
6
| ==
woraus folgt
/V}
während die die Deviation an genauesten darstellenden Werthe
, DO _P? ©
| B=8(1- = a3)
_- DS D
o=6(1+?) = (1+53)
/YyT)
sind. Diese letzten Werthe erhält man z. B., wenn man die durch Peilung auf
den Haupt- und den Hauptzwischenstrichen gemachte Beobachtung gleichzeitig
zur Ableitung der Koefficienten der Semicirkulardeviation benutzt.
Vermittelst des auf H oder AH eingestellten Deflektors bekommt
man, wie wir oben sahen, zunächst die mit B und C bezeichneten Größen, aus
denen man aber ja unter Berücksichtigung von D® == D leicht auch die genauesten
Werthe B’ und &* nach den Formeln (VI) ableiten kann.
Wenn wir von
B = 5 C = 0
ausgehen, so wird in unserem Falle
B' — 8,9° ‚© =— 6,39
[Yon den mit dem Deflektor beobachteten Werthen der B und C zu B,
und C, überzugehen, hätte keinen Sinn. Thun wir es in unserem Beispiel
dennoch zum Zweck der Vergleichung der zu erwartenden Werthe mit-den durch
Peilung auf den Hauptstrichen beobachteten, so erhalten wir
berechnet:
B, = 8,5° U, = 6,4°
während beobachtet wurde:
B, == 8,59 C, = 65°]
„Normaleinstellung“.
Was die „Normaleinstellung“ der Deflektoren mit variablem Ablenkungs-
winkel betrifft, so geschieht dieselbe entweder, man könnte sagen, theoretisch
an der nach H oder AH graduirten Skala auf Grund des der Karte entnommenen
Werthes der Horizontalintensität oder mehr empirisch, indem man bestimmte
(entgegengesetzte) Kurse steuert und die Schraube des Magnetsystems entsprechend
den gemachten Deflektorbeobachtungen handhabt,
Any. d. Hyär. etc, 1900, Heft V.