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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1900. 
Zeitraum 
Luftdruck, mm 
Lufttemperatur, I Relative ı Wassertemperatur, 
Celsius Feuchtigkeit Celsius 
1899 
Mittel | Max. ! Min, 
Mittel Max. |! Min, ıMittel Max. ' Min. 
Mittel Max.‘ Min. 
Sept. 16—20 
„ 21—30 
Ukt, 1—10 
„ 11—17 
750,6 
764,4 
766,7 
765,4 
766,8 762,8 23,1 250 17,6 79 91 68 
769,2 760,3 20,4 268 13,1 69 95 43 
769,8 763,5| 18,5 26,2 8,4 | 58 85 : 30 
771,9 756,1 | 15,9 24,0 8,2 66 81 39 
23,5 
22,6 
20,4 
18,8 
241 22,5 
24,0 ° 20,2 
21,8 ' 18,3 
20,0 ° 17,0 
Bemerkungen über Port of Spain, Trinidad.” 
Aus den Reiscberichten S.M.S. „Nire“, Kommandant Freg,-Kapt. v.Basse, Oktober und November 1899. 
Stromversetzung. Von etwa 30 Sm östlich von Pampatar auf der Insel 
Margarita bis zur Durchfahrt Boca Grande bei Trinidad setzte Oststrom mit 
einer Geschwindigkeit von 1 Sm. Dieser Strom war um so auffallender, als die 
ganze Zeit der Passat gleichmäfsig mit Stärke 4 bis 5 aus östlicher Richtung 
geweht hatte. In der Boca Grande setzte eine leichte Strömung an der Ober- 
fläche südwärts, während anscheinend ein Unterstrom aus der Durchfahrt heraus 
nordwärts setzte. In der Durchfahrt selbst wurde zwei Stunden vor Hochwasser 
starke, über die ganze Breite des Fahrwassers reichende Stromkabbelung au- 
getroffen. 
) Lage eines Wracks. Westlich von der Südwestklippe bei der Chaca- 
chacare-Insel liegt das auseinandergebrochene Wrack eines gröfseren Segelschiffes. 
Vorder- und Achtertheil des Wracks sowie ein Mast ragen über das Wasser 
empor. Das Wrack ist für die Schiffahrt nicht gefährlich, da es ganz aufserhalb 
des Fahrwassers liegt. 
Landmarken bei der Ansteuerung von Port of Spain. Der Leucht- 
thurm. Der Leuchtthurm ist weiß gestrichen und hat ein rothes Dach; bei der 
Ansteuerung war er eher zu sehen als die Kirchthürme der Stadt. Der Leucht- 
thurm konnte zu Peilungen bis querab der Diego-Insel gut benutzt werden. 
Fort St. George. Das Fort ist nicht gut als solches auszumachen. 
Dicht dabei steht ein Flaggenmast und ein Haus, während man von der Be- 
festigungsanlage nichts erkennen kann. 
Das Lepra-Hospital. Dicht am Strande, südlich des vorgenaunten 
Forts, liegt das in der Karte angegebene Lepra-Hospital. Dasselbe ist als 
Landmarke aber nicht zu gebrauchen, da es vollständig in einem Gehölz liegt 
und man nur von einzelnen Richtungen aus das Dach desselben schen kann, 
Das Hospital ist von einem grau gestrichenen Zaun umgeben. 
Die Ruine des David-Thurmes, Die Ruine ist für einen Fremden 
sehr schwer auszumachen. Sie ist weiß gestrichen und sieht von Weitem wie 
ein Haus aus. 
Kapelle in der Nähe des David-Thurmes. Auf demselben Höhen- 
rücken wie die Ruine des David-Thurmes, etwas nordöstlich, liegt eine weils 
gestrichene Kapelle mit einem 'F’hurm. Dieselbe ist schon von weither erkennbar 
und daher gut als Landmarke zu benutzen. Ihre nach Veilungen von Bord aus 
bestimmte Lage ist ungefähr: 10° 38‘ 57“ N-Br, 61° 21‘ 30“ W-Lg v. Gr. 
Weifses Haus am Strande. Kin am Strande liegender weiß gestrichener 
Schuppen ist ebenfalls von weither sichtbar und daher gut als Ansteuerungs- 
marke zu benutzen. Die ungefähre Lage desselben ist: 10° 38' 42“ N-Br, 
61° 30° 53“ W-Lg. v. Gr. 
Haus auf der Diego-Insel. Auf der östlichen Diego-Insel, ungefähr 
in der Mitte der Südseite dieser Insel, ist ein grofses Gebäude errichtet, welches 
nach seiner Bauart (mit hohen Mauern umgeben, kleine Fenster) wie ein Ge- 
fängnifs aussieht. Dieses Haus kann ebenfalls gut als Landmarke benutzt werden, 
Zur Zeit jet seine Sichtbarkeit noch dadurch erhöht, dafs ringsherum die Bäume 
X Siehe auch „Ann, d. Hydr. ete.“, 1894, S. 1458,
	        
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