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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1900, 
darunter die beste der Reise von 330 Sm (13%: Knoten im Durchschnitt) bei 
Sturm aus SSW; auch vom 29. September bis zum 1, Oktober fuhr sie sehr gut. 
Dagegen kamen auf den 21., 22., 25. und besonders auf den 29. schlechte Etmale, 
die das Rennen verdarben. Werden diese vier Etmale und das ebenfalls wenig 
gute vom 23, September aus der Rechnung gelassen, so ergiebt sich für die 
übrigen 6 Tage eine Durchschnittsdistanz von 277 Sm den Tag. 
Oktober 1 bis 6, zwischen 27,7° S-Br, 76,1° W-Lg und 21,8° S-Br, 
71,0° W-Lg in 5 Tagen 451 Sm, sind 90,2 Sm im Mittel für 24 Stunden und 
3,76 Sm für eine Stunde. Anhaltende Flaue und Stille brachten hier die 
schlechteste Gelegenheit während der ganzen Reise. 
3. Reise der Stahlbark „Seestern‘“, Kapt. R. Hauth, von Kapstadt nach Iquique. 
Datum 
Mittagsourt 
S-Br O-Le 
1898 
Sept. 20 
21 
34° 18 
15° 58° 
16° 45‘ 
92 
34° 17 
23 
24. 
35° 20 
| 560 33: 
16° 49 | 
17° 19% 
25 
26 
27 
58 
38° 38 
409 48’ 
41° 49’ 
450° 45’ 
19° 28‘ 
21° 54' | 
27° 49 
33° 22° 
kt 
29 
30 
1 
DI 
42° 59‘ 
43° 29' 
43° 34° 
43° 59 
39° 3 
4° 49° 
51° 830" 
5899217 
3 
44° 16° 
45° 35’ 
65° 36° 
71° 514 
A509 17° 
27° 41’ 
R 
450 93 
830 167 
5 
3 
44° 54 
45° 59 | 
46° 30 
39° 46' 
95° 6' 
980 977 
0 
3 
46° 30° 
45° 15' 
101° 33' 
108° 5 
xy 
45° 44' 
46° 2 
46° 53° 
47° 15' 
418° 6 
48° 52’ 
49° 18’ 
49° 36° 
48° 55’ 
48° 47 
49° 0' 
112° 41‘ 
116° 48! 
120° 18‘ 
125° 7 
131° 10° 
137° 58° 
143° 59’ 
450° 1 
157° 42 
164° 47' 
172° 8: 
21 
22 
18 
19° 4' 179° 25 
+ 
x 
Ha 
1 
Snm 
93 
39 
63 
17 
165 
185 
274 
260) 
250 
256 
296 
302 
313 
977 
255 
241 
268 
231 
154 
141 
284 
208 
200 
174 
188 
251 
272 
231 
238 
304 
269 
287 
88 
Win 
8203 
SSO 2 und still 
Still und 0S0 3 
Still und W 4—5 
SW 5 und 52 
Still u. SSO—NNO03- 
WNW 5—-9 
WNW 6 
WzN 6—4 
WNW-—WzS 5 
WSW—W 6—7 
W 7—6 
W—NW 7-—6 
NW 7-—N 11 
WNW 9—6 
WNW 6—W 5 
WSW-—SSW 5 
WSW 5—4 
WSW 3—4 his O5 
05—W7zS3 
SSO5—8 
SW—WNW 5—4 
02—5, NW 4u. SSW 5 
WNW 4 und NO 4 
xXüdwestlich 3—5 
WSW 4—6 
WSW—WNW 5-6 
W 6—4 
W—WSW 4—6 
WSW-—SSW 5—8 
südwestlich 5—6 
WwW5-—6 
Wz56 
Bemerkungen. 
Mittags 12 Uhr verliefsen Kapstadt in Ballast. 
Sehr schönes Wetter. NSegeiten auf B.B.- Halsen 
nach WSW. 
Veränderlich. Segelten meistens auf St, B.-, zZeit- 
weilig auf B. B.-Halsen. 
Meistens auf B, B.-Halsen. 
Gegen 2ha kommt Briese aus NW, die westlicher 
zieht und auffrischt. 
Gegen Ende Wind südlicher und abflauend. 
Zunehmender Wind, trübe und Regen, 
Böig, Regenschauer; südwestliche Dünung. 
Erst schön und klar, später böig mit Staubregen 
schauern. 
Abwechselnd bezogen und klar. 
Wind schwankend, einzelne Schauer. 
Schnee- und Hagelböen. Hielten Ausguck für Eis, 
Häufige Böen, trübe und Staubregen. Hielten scharfen 
Ausguck, 
Stürmische Böen, drohende Luft, zeitweilig klarer. 
Schmierige und sehr drohende Luft. Wind zuuehmend. 
morgens voller Orkan; Luft und Wasser nicht zu 
unterscheiden. Sehr hohe Kreuzsee, Machten 
Alles fest bis auf die Leeschothörner der Unter- 
marssegel und legten um 6ba bei. Mehrere fest- 
gemachte Segel fßogen von den Rasen. Um 11lı a 
Wind etwas handiger und nordwestlicher; setzten 
die Untermarssegel voll und hielten vor den Wind, 
Abnehmend, aber noch immer sehr härte Schnee- und 
Hagelböen. Das Schiff arbeitet furchtbar. Setzten 
mehr Segel. 
Böen nachlassend, Luft abklarend, Brachten das 
Segelwerk in Ordnung. 
Harte Böen mit Hagel. 
Hagel- und Schneeschauer, Wind gegen Ende abflauend. 
Wind allmählich durch NW und N nach O0; dick 
von Regen. 
Wind durch S nach W; trübe, Schneeschauer. 
Gleich nach Mittag Wind auf SO, zieht südlicher und 
nimmt zu. Trübe, Regen. 
Gegen Ende flau, östlich und dick von Regen. 
Wind unbeständig und böig mit starkem Regen, 
Unbeständig, trübe, Regen. 
Wind bleibt unbeständig. 
Hagel-, Schnee- und Regenböen. 
Böig mit Regenschauern. 
Böig, abnehmend. 
Frisch; Regen- und Schneeschauer. 
Harte Böen mit Hagel und Schnee. 
Steifer böiger Wind; diesig, etwas Regen. 
Steifer Wind; das Schiff arbeitet schwer in der hohen 
Westsee. Viele Vögel. 
Regen- und Hagelschauer. Viele Eisvögel.
	        
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