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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen -‚Meteorolugie, April 1900. 
Nachdem man das Kap Inyack in etwa 1 Sm Abstand in Westsüdwest- 
peilung gebracht hat, steuere man zunächst NWzN, bis die grofse Bake auf dem 
Kap Inyack mit dem Leuchtthurme daselbst in Sz0%s0-Peilung in Eins kommt, 
Jann bringe man dieselben in Heckpeilung und steuere auf dieser Leitmarke 
weiter, bis man sich etwa !/a Sm nördlich von der Cockburn-Tonne befindet. 
Nach der britischen Admiralitäts-Karte No, 644, Delagoa Bay, London 1882, 
korrigirt bis Juni 1899, befindet sich das tiefste Wasser östlich von dieser 
Leitmarke. Nun ändere man den Kurs auf SWzW und steuere diesen Kurs, bis 
der Inyack-Leuchtthurm S0!40 peilt, worauf mau direkten Kurs nach der Reuben- 
Huk steuern kann. 
Die Untiefen an der Ostseite dieses Fahrwassers beginnen, sobald das 
Ostende der Elephanten-Insel mit Black. Bluff in Berührung kommen will; sobald 
der rothe Streifen am höchsten Abhange der Insel Inyack mit der Gibbon- 
Bake in etwa SzW '/4W-Peilung in Eins ist, ist man hindurch und befindet sich 
überall innerhalb oder westlich von der Cockburn-Untiefe. 
Das Hope-Fahrwasser, das jetzt durch zwei Tonnen bezeichnet wird, ist 
nach den Angaben des Hufenamtes in Lorenzo Marques das beste, und aus 
liesem Grunde sollen sich besonders die Lootsenfahrzeuge dort aufhalten. Man 
passire mit Westkurs in der Mitte zwischen beiden Tonnen und behalte diesen 
Kurs bei, bis man die Cockburn-Tonne in etwa 1] Sm Abstand dwars hat, oder, 
falls dieselbe nicht vorhanden ist, bis der oft genannte rothe Streifen mit der 
Gibbon-Bake in Eins kommt. Dann ändere man den Kurs auf SWzW, wie oben 
angegeben. Auf diesem Wege hat man mindestens 10m Wassertiefe, 
Das Nord-Fahrwasser, das früher die Haupteinfahrt bildete, scheint 
neuerdings weniger benutzt zu werden. Nachdem man Cutfield Hummock bei 
der Ansteuerung in etwa Nordwestpeilung in 3 Sın Abstand gebracht bat, steuere 
man in diesem Abstande südwestwärts längs der Küste, bis dieser Hügel Nz0%0 
peilt. Man bringe ihn nun in dieser Richtung in Heckpeilung und steuere damit 
weiter, falls er so weit sichtbar bleibt, bis der Inyack-Leuchtthurm SO!/4S peilt. 
Dieser Kurs führt zwischen den östlich und westlich vom Fahrwasser liegenden 
Untiefen sowie schließlich zwischen der Cockburn-Tonne und der Fawn Shoal- 
Tonne hindurch. Man steuere dann mit südwestlichem Kurse weiter, bis der 
genannte Leuchtthurm SO'4O peilt, und dann direkt auf Reuben-Huk zu. 
Nachts kann man sich bei gutem Wetter der Bucht lothend nähern, vor- 
ausgesetzt, dafs man sich gut nördlich von der Insel Inyack befindet. Man muß 
sich aber auf mindestens 20 m Wassertiefe halten, wo man ankern kann oder 
das Schiff gehend hält, je nach Umständen, 
Die Kinsteuerung nach dem Hafen von Lorenzo Marques, nachdem man 
den Leuchtthurm auf der Insel Inyack, wie oben angegeben, in SO!4O-Peilung 
gebracht hat, erfolgt auf etwa WzN-Kurs im rothen Sektor des Leuchtfeuers auf 
Reuben-Huk. Am Tage mufs man die Leitmarken auf Reuben-Huk etwas von- 
einander frei halten, um südlich von der Leitmarke und im tiefsten Fahrwasser 
zu hleiben, Wenn die Bake auf dem Südende der Insel Shefina in NzW%4W- 
Peilung kommt, kann man auf 8 m Wassertiefe ankern. Sehr tiefgehende Schiffe 
sollten schon früher, wenn diese Bake etwa NW weilt, auf 10 bis 14 m Wasser- 
tiefe ankern. 
Für das Passiren der Barre sind am Südufer des Flusses in Catembe 
zwei Baken errichtet, die, in Linie gehalten, als Leitmarke dienen. Die äufsere 
ist eine weilse eiserne pyramidenförmige Bake, die auf einem viereckigen weifsen 
Sockel steht und 7,9m hoch ist. Die hintere, auf einer Anhöhe stehende und 
als Leuchtthurm dienende Bake ist cylinderförmig und steht ebenfalls auf einem 
viereckigen weißen Sockel. Unmittelbar hinter der Letzteren steht ein blafß- 
rothes Haus. 
Eine rothe spitze Tonne mit Korbtoppzeichen liegt vor der Kante 
der sich von Reuben-Huk ausdehnenden Bank und eine schwarze stumpfe 
Tonne mit Korbtoppzeichen auf der Kante des Flachs vor Catembe. Zwischen 
diesen beiden Tonnen führt das Fahrwasser hindurch, doch darf man sich auf 
die Lage dieser Tonnen nicht zu sehr verlassen. 
Am Tage steuere man vom Ankerplatze aufserhalb der Barre mit etwa 
W/aN-Kurs auf die Baken zu; sobald auf diesem Kurse die der Stadt gegen- 
überliegende Lechmere-Huk NW!/AN peilt, ändere man den Kurs und steuere
	        
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