‘Port Elisahetli.
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No. 3. Macht‘ die Leine fest und. .steckt- eine Trosse daran, die
ans Land geholt werden kann: Befestigt das Ende "der Trosse‘ gut
an Bord. HH . 2
No. 4: Holt die-Leine ein und macht .das Ende der daran be-
festigten Trosse gut fest an Bord.‘ . Sn nn
No. 5.- Das Rettungsboot kommt bei Niedrigwasser - oder
sobald als möglich, erwartet es mit guten langen Leinen "und macht
Alles bereit,‘ um das Schiff. zu‘ verlassen; Gepäck: darf ‘nicht mit-
genommen werden, .
No. 6. - Befestigt die Trosse im Topp eines Untermastes, am
Ende des Bugspriets oder sonst. an geeigneter Stelle, und sendet eine
Leine an Land, dafs wir euch im Korb an das Land “holen können.
. Als Antwort auf diese Signale hat von Seiten des Schiffes ein Mann am
Tage an einer gut sichtbaren Stelle dreimal seine Mütze über dem Kopfe zu
schwenken oder des Nachts ein Licht aufsenbords zu zeigen. ;
Allgemeine Signale des -Hafenamtes: - en
No. 11. Flagge S unter der engl. Flagge: | Bereite vor auf schlechtes Wetter.
No. 12. Flayge J unter der engl. Flagge: Stecke Kette.- ; . .
No... 13. Schwarzer Ball zwischen der‘ engl. Stecke die ganze Kette aus.
Flagge und der Flagge J.
No.’ 14. Flagge H unter der engl. Flagge:
Nimm Bramstängen an Deck, brasse die Rasen
an den Wind und mache Alles klar, um unter
Segel gehen zu können. _ .
Streiche Unterraaen und Marsstängen.:
Zeige während der Nacht ein Licht.
Hieve die Kette soweit ein, wie zuerst geankert,
Klare die Ketten, Sn
Diese Signale. können auch des Nachts durch roth erleuchtete Zahlen ge-
geben und durch ein von der Gaffel des betreffenden Schiffes gezeigtes Licht
beantwortet werden. ;
Allgemeine Signale für Schiffsgebrauch:. .
Nationalflagze im Vorstängewant: . Gebrauche eine Ankerkette.
„- Grofsstängewant: . Gebrauche einen Anker.
» Fockwant:, Ankerkette gebrochen. #
» »: Grofswant: Gebrauche Anker und Kette.
Andere Flagge oder flatternder Gegenstand an
gut sichtiger ‚Stelle zeigen: 5 Gebrauche ein Boot nn |
Aufserdem kann. man seine Wünsche auch durch die Signale des Inter-
nationalen Signalbuches übermitteln. a . . 2
Gezeiten, Die Hafenzeit‘ bei Port Elisabeth‘ ist 3* 10"; die Fluthhöhe
beträgt 1,8 m. Die Gezeiten ‚sind ‘sehr unregelmäfsig und werden sehr vom
Winde: beeinflufst. Der Strom ist unbestimmt und unregelmäfsig. En
Die Hafenanlagen. Aufser der Rhede giebt es einen: eigentlichen Hafen
von Port Elisabeth nicht, sondern nur Landungsanlagen. Es sind zwei eiserne
Landungsbrücken (North und: South Jetty) vorhanden, und eine dritte (Dom
Pedro Jetty) befindet sich südlich davon im Bau. Die beiden fertigen: Brücken
liegen recht vor der Stadt, je eine Strecke nördlich öder südlich von der
Mündung des Baakens-Flusses, der die Stadt durchschueidet. An beiden Seiten
von der Flufsmündung ist das niedrige Vorland durch Aüufschüttungen erhöht und
trägt jetzt . Eisenbahngleise, Güterschuppen, Lagerhäuser und andere‘ Bau-
lichkeiten. . . | N
Die nördliche Landungsbrücke ist etwa 350 m lang, ‘mit vielen
hydraulischen und Dampfkrähnen von 2 bis 7t Hebekraft und einem Handkrahn
von 20 t Hebekraft ausgerüstet, sowie durch doppelte Eisenbahngleise mit dem
Eisenbahnnetze und den Lagerhäusern verbunden. ' Das Löschen und Laden an
ihr geht schnell, denn‘ es können täglich 2600 t' Güter bewältigt werden. ©‘:
An jeder Seite der Brücke ist Raum für ein grofses Schiff zum Löschen
oder Laden, bei Springtide-Niedrigwasser‘ bis zu 6,1,m Tiefgang. ‚Aufserdem
liegen an jeder Seite vom Brückenkopfe zwei. schwere Vertäutonnen, an denen
Schiffe bis. zu 2000. Registertonnen befestigen können, *.
. Die südliche Landungsbrücke ist jetzt in ähnlicher Weise wie die
nördliche fertiggestellt.