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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 28 (1900)

51,

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1900.

+ 2,24 — 0,60
Ye m DL = 1,35
F sin 68° +
— 3,19 — 0,92
h ve sec = — St‘
a2 sinG686 SeCH 9

No. 2. (Boltes Handbuch, Seite 115.)
— 50° dz, = +19,5' © = -4- 53° 24
a, == + 42° dz, = — 24
S— 153,
ag = SO ai
° cos ?
„ —1b— 145 nn
di = cos 2° sc0 60 = — 26,7

No. 3. (Boltes Handbuch, Seite 118.)
— 69? dz, = +82’ © = 30° 42
da. =— 34° de, = — 2,1
1.966083 _
cos 33° a "
1 — 7 OB ABE  LL
0A cos 33° SeR@
Hamburg 1900 Januar 30.
Nachschrift vom 13. Februar 1900. Wie mir erst nachträglich bekannt
 geworden ist, sind die obigen Formeln für die Lösung des Zweihöhenproblems
 bereits 1877 von Villarceau in seinem „Traite de navigation“ und
später (1884) von Weyer in den „Astronomischen Nachrichten“ (Band 110)
zegeben worden. Kin erneuter Hinweis auf dieselben dürfte aber, da sie den
Wer in die Praxis nicht gefunden zu haben scheinen, immerhin am Platze sein. R. 8.

Zur Berechnung des Schiffsortes aus zwei und mehr Gestirnshöhen
nach der Höhenmethode,
Yon (1, Holz, Königlichen Navirvationsschul-Direkter.

In Heft I dieses Jahrganges der „Annalen der Hydrographie und Maritimen
 Meteorologie“ hat Herr Dr. Bolte zu dem von Herrn Dr. Fulst anzegehenen
 Verfahren, aus zwei Gestirnshöhen die Lage des Beobachtungsortes
zu berechnen, eine Modifikation gebracht, welche
die Rechnung noch etwas verkürzt. Indessen ist
bei dieser Methode darauf zu achten, dafs bei der
Koppelung der KEinzelkurse PR und RS in der
nebenstehenden Figur, die mit der in der genannten
 Abhandlung befindlichen dieselbe Bedeutung
 hat, die Richtung des Kurses RS insofern
zweideutig ist, als sie sowohl positiv wie negativ
sein kann. Von dieser Zweideutigkeit des Vorzeichens
 wird die Methode befreit, wenn man
statt PR und RS die Wege Pr und rS koppelt, also stets vom kleineren
Höhenunterschiede d ausgeht. In diesem Falle ist als Richtung des mit d zu
koppelnden Kurses rS stets die nach der Seite von D hin zu nehmen, also diejenige,
 welche in den Winkel & hineinführt.
Zur Bestimmung von vS erhält man die Gleichung
rS = D + coseec w — d + cotg w
wonach rS stets positiv ist.
Ist d= 0, so wird rS =D -cosecw, wobei es gleichgültig ist, welche
von den beiden zum Höhenunterschiede 0 gehörigen Azimutrichtungen zur
Bildung des Winkels w benutzt wird.
            
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